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Doherty schlägt Judge im irischen Finale

Ken Doherty konnte Michael Judge im Finale der „Irish Professional Snooker Championships“ mit 9:4 schlagen. Doherty, Weltmeister 1997, konnte sich den Eröffnungsframe sichern, doch bis zur Teepause hatte Judge mit Breaks von 53 und 64 Punkten auf 2:2 ausgeglichen.

Doherty konnte dann vier Frames in Folge gewinnen und schaffte dabei eine Clearance von 140 Punkte. Judge kam durch Breaks von 98 und 69 Punkten wieder heran. Auch die letzten Frames gewann Doherty und machte dabei ein 89er-Break.

Dies ist der zweite größere Titel außerhalb der Main Tour für Doherty, der bereits die Pro-Am-Serie gewann.

(Quelle: BBC)

Tribute der Spieler

Nach dem Tod von Paul Hunter haben ihn mehrere Weltklasse-Spieler gewürdigt:

Stephen Hendry: „Ich bin am Boden zerstört. Paul hat sich nie abfällig über jemanden im Snookerzirkus geäußert und niemand äußerte sich abfällig über ihn. Er war wie Jimmy White, was das angeht. Er liebte sein Snooker, er liebte sein Leben und er wird von jedem zutiefst vermisst.“

„Paul war ein wirklich netter Kerl und ein großartiger Spieler. Bereits als er zum ersten Mal hier auftauchte hatte man das Gefühl, dass er Weltmeister werden würde. Traurig genug, dass er dieses Ziel nie erreichen konnte. Aber seine Geschichte, allen voran die drei Siege beim Masters in Wembley, sprechen für ihn.“

„Mein herzliches Beileid an Lindsey und an seine Eltern. Er hatte eine goldene Zukunft vor sich. Dies ist der schlimmste Alptraum, den man sich vorstellen kann und er rückt alles in ein anderes Licht.“

John Parrott: „Es ist ein großer Verlust für den Sport, doch ein viel größerer für seine Familie. Paul spielte mit einem Lächeln auf seinem Gesicht. Ich habe ihn nie klagen gehört, er war immer so glücklich.“

Ken Doherty: „Das ist ein sehr trauriger Augenblick für das Spiel. Ich habe mir großartige Schlachten mit ihm geliefert. Paul hat Snooker sexy gemacht. Ich bin von der Nachricht komplett geschockt.“

Willie Thorne: „Er war ein auffälliger Spieler, immer attackierend. Er hatte das Herz eines Löwen. Ich bin mir sicher, dass er Weltmeister geworden wäre. Es ist so ein trauriger Verlust für unser Spiel und für seine Familie.“

„Tief in unserem Herzen glaubten wir alle daran, dass er die Krankheit besiegen könnte. Aber vor zwei, drei Monaten mussten wir realisieren, dass es viel ernster um ihn stand als wir dachten.“

Alex Higgins: „Das sind schreckliche Neuigkeiten. Ich habe seinen Kampf aus der nähe verfolgt. Wir alle lieben Paul. Meine Gedanken sind bei seiner Familie.“

Ken Doherty erreicht das Finale der irischen Meisterschaft

Durch ein 6:2 gegen Mark Allen konnte Ken Doherty in das Finale von Dublin einziehen, welches am heutigen Mittwoch stattfindet. Sein Gegner dort wird Michael Judge sein, der Davy Morris mit 6:1 und einem 105er-Break schlug.

Doherty verlor den ersten Frame, konnte die anschließenden fünf jedoch gewinnen. Den dritten Frame schloss er gar mit einem 131er-Break ab.

Zwar konnte Allen den siebten Frame noch gewinnen, dies zögerte die Niederlage jedoch nur heraus.

Doherty: „Das sah heute schon viel besser aus. Mark ist ein guter Spieler, ein Hoffnungsträger, da war es schon schwierig. Ich konnte ein paar Centuries machen, ich hätte vielleicht auch noch ein paar mehr machen können, aber es freut mich, dass ich punkten kann und im Finale stehe.“

Vor den Spielen wurde eine Schweigeminute abgehalten, in Erinnerung an den am Montag an Magenkrebs verstorbenen Paul Hunter.

(Quelle: BBC)

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