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Snookerblog

John Higgins ist Spieler der Saison

Der “Wizard of Wishaw”, John Higgins, ist zum Spieler der Saison gewählt worden. Die neue Nummer 1 der Welt, Stephen Hendry konnte mit 15% der Stimmen nur den zweiten Platz für sich verbuchen.

Auf Platz drei findet sich Neil Robertson wieder, der sich in dieser Saison wirklich in die Herzen der Fans spielen konnte. Ronnie O’Sullivan blieb ein Sprung unter die ersten Zehn hingegen verwehrt.

Die Platzierungen im Einzelnen:

  1. John Higgins 31%
  2. Stephen Hendry 15%
  3. Neil Robertson 12%
  4. Graeme Dott 8%
  5. Ken Doherty 5%
  6. Ding Junhui 5%
  7. Mark Williams 4%
  8. Steve Davis 3%
  9. Paul Hunter 3%
  10. Jamie Cope 3%

(Quelle: World Snooker)

Münstermann hofft auf Wildcard

1 Kommentar

Heißester Anwärter auf ein Main-Tour-Ticket aus deutscher Sicht ist Lasse Münstermann. Der 27jährige hat in mehreren Halbfinals gestanden und hat seine Ambitionen auf einen Tourplatz damit untermauert.

Ich habe im Halbfinale nicht an die Qualität der Matches zuvor anschliessen können und die Enttäuschung ist groß. Es war wieder so knapp… Lasse Münstermann

Doch die Hoffnung schwindet zuletzt. Die WSA vergibt neben den Tickets durch Turniersiege eine Wildcard.

Lasse Münstermann hat durchaus gute Aussichten auf solch eine Wildcard und wir sollten ihm die Daumen drücken, dass er es erhält, er hat es schließlich verdient.

Und hoffentlich spielt er dann auf der Tour so auf, dass er sich halten kann und nicht wie bei seinem ersten Besuch bei den Profis, als nach einem Jahr Schluss war.

(Quelle: Snookermania)

Neil Robertson schrammt am Double-Maximum vorbei

Wenn die schwarze Kugel den Tisch verlassen hätte, hätte Neil Robertson den Rekord einsacken können.

Doch soweit kam es bei den “West Coast International” in Australien nicht. In seinem zweiten Spiel in dem Turnier, das er letztlich gewann, spielte er ein Maximum-Break. Das war noch keine Sensation, hatte er bei seinem Vorjahres-Sieg doch das selbe Kunststück vollbracht.

Doch zwei Frames später fand er eine ähnliche Situation vor, lochte 15 Rote und dazu jeweils Schwarz. Gelb, Grün, Braun und Blau stellten ihn ebenfalls vor keine Probleme.

Doch um von Pink auf Schwarz zu stellen musste er über die Fußbande gehen. Pink fiel, Schwarz blieb aber so an der Kopfbande liegen, dass er an derselben entlang spielen musste.

Die Schwarze klapperte heftig in der Tasche und kam auf den Tisch zurück. Robertson schaffte es also nicht als erster Spieler zwei Maximums in einem Match zu spielen.

Die bisher schnellsten hintereinander gespielten Maximums hat übrigens John Higgins geschafft: Im Herbst 2003 konnte er sowohl im Finale des “LG Cups” (mittlerweile wieder “Grand Prix”) als auch in der ersten Runde der “British Open” 147 Punkte erreichen.

(via: Eurosport)

Graeme Dott will Titel gewinnen

Weltmeister Graeme Dott will in der nächsten Saison mehr Turniere gewinnen und die Top 3 der Weltrangliste erreichen.

Die allgemeine Spielstärke war noch nie auf so hohem Niveau. Graeme Dott

Vor der Weltmeisterschaft hatte Dott in 12 Profi-Jahren lediglich vier Finals erreicht und alle verloren.

“Meine offizielle Position wird Rang sechs sein, aber in den Provisional Rankings ziele ich schon auf Platz drei.”, sagte Dott.

“Wenn ich mich übers Jahr dort halten kann hätte ich etwas großartiges erreicht. Dazu ist es allerdings nötig Turniere zu gewinnen.”

Dott erkennt, dass er “regelmäßig ins Halbfinale und Finale bei Ranglistenturnieren” kommen muss um sein Ziel zu erreichen.

“Ich habe auf jeden Fall die Fähigkeiten das zu erreichen und hoffentlich kann ich weiter druck machen und dort oder irgendwo da landen.”

Der Schotte wird ein Heimspiel haben, wenn der Grand Prix in Aberdeen gastiert.

Sein überraschender Titelgewinn sei Ausdruck der Stärke des Teilnehmerfeldes: “Im Moment kannst du auf jeden aus den Top 30 als Turniersieger tippen und es wird niemand über dich lachen. Die Turniere stehen weit offen, das war in den Neunzigern nicht der Fall, als ein paar Spieler die Main Tour dominierten.”

Ding Junhui hat die UK Championship gewonnen und konnte sich nicht für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Das zeigt wie stark der Wettbewerb ist.”

“Die allgemeine Spielstärke war noch nie auf so hohem Niveau, und das ist schön zu sehen.”

Hendry und White knapp an einer Sperre vorbeigeschrammt

Jimmy White und Stephen Hendry wurden beide vom Vorwurf freigesprochen eine Dopingtest bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Belgien verweigert zu haben.

Das Verweigern einer Urinprobe hätte zu einer Sperre zwischen drei Monaten und zwei Jahren führen können. Beide wurden jedoch von jeglicher Schuld freigestellt, nachdem sie sich dem flämischen Anti-Doping-Tribunal in Brüssel gestellt hatten:

Laut Hendrys Management wusste keiner der beiden, dass es eine Dopingkontrolle geben sollte, noch wurden sie auf die Kontrolle hingewiesen.

Der Anwalt der beiden, Leo Martin, dazu: “Die beiden wurden nie aufgefordert einen Test abzugeben. Sie hatten den Eindruck, dass es kein offizieller Test sei. Sie waren misstrauisch, weil sie dort vorher nie zu einem Test gebeten wurden.”

“Die Prozeduren waren von denen bei offiziellen World Snooker-Turnieren verschieden, dort sind zufällige Tests normal und die Spieler haben sich daran gewöhnt.”

“Das Tribunal hat die Einwände meiner Mandanten vollkommen akzeptiert.”

(Quelle: BBC)

Ronnie O’Sullivans schnellstes Maximum

4 Kommentare

Bei YouTube gefunden und ich wollte euch das Video nicht vorenthalten:

O’Sullivan tritt beim 9-Ball in Holland an

3 Kommentare

Ronnie O’Sullivan, Weltmeister 2001 und 2004, hat angekündigt bei dem “PartyCasino.com World 9-Ball Pool Masters” in Egmond aan Zee, Niederlande, dabei zu sein. Das Masters findet vom 16. bis zum 18. Juni statt.

Der nunmehr dritte der Weltrangliste wird zum ersten Mal seit 1998 wieder an dem Event teilnehmen. Damals kam er ins Viertelfinale, in dem er dem amerikanischen Profi Earl Strickland unterlag.

O’Sullivan hatte immer wieder bekräftigt mehr Pool in der snookerfreien Zeit spielen zu wollen. Im Juli bricht er dafür in die USA aus, in denen er an der lukrativen “International Pool Tour” teilnehmen wird.

In Holland ebenfalls dabei sein wird Charakterkopf Tony “Tornado” Drago, der die Veranstaltung 2003 gar als Sieger verlassen konnte.

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