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Snookerblog

Lee in Drogengeschäfte verwickelt?

Kaum hat er für die „German Open“ zugesagt kommt Stephen Lee nochmals in die Schlagzeilen: Er wurde aufgrund des Verdachts auf Drogengeschäfte verhaftet und gegen Kaution freigelassen.

In Lees Haus in Albany Close, Trowbridge wurde eine Razzia durchgeführt. Die Polizei in Wiltshire bestätigte, dass ein 31 Jahre alter Mann gegen Kaution freigelassen wurde und die Anschuldigungen gegen ihn bestehen blieben.

Die Nummer zehn der Welt hat seit seinem Karrierebeginn 1992 ungefähr 1,5 Millionen Pfund eingenommen. In dieser Saison gewann er die Welsh Open.

Quelle: Wiltshire.co.uk

White: „Könnte auch in Spanien Golf spielen.“

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Snookerlegende Jimmy White besteht darauf wieder in den Elitekreis der Snookerspieler zurückkehren zu wollen, auch wenn die desaströse letzte Saison ihn aus den Top-32 geschleudert hat.

Nachdem er 2004 eine Regelrechte Wiederauferstehung feiern konnte und als achter der Weltrangliste abschloss, konnte er diese Saison lediglich zwei Ranglisten-Spiele gewinnen und stürzte auf Platz 35 ab.

Ich garantiere nächstes Jahr wieder in den Top-16 zu sein. Ich bin viel zu gut. Jimmy White

Der 44-jährige gab sich allerdings gegenüber der BBC kämpferisch: „Wenn ich nicht daran glauben könnte in die Top-16 zurück zu kehren, könnte ich auch in Spanien Golf spielen.“

Früher als üblich wird für Jimmy White am Monatsende seine 26. Saison beginnen. „The Whirlwind“ wird sich einer Qualifikationsrunde für das erste Ranglistenturnier – der „Northern Ireland Trophy“ – stellen, bei dem nur die Top-32 gesetzt sind.

Vorher wird er allerdings die Reise nach Las Vegas antreten. Dort wird er zusammen mit Ronnie O’Sullivan am „North American Open 8-Ball Championship“ teilnehmen, der zweitgrößten Veranstaltung der „International Pool Tour“.

„Unglücklicherweise beginnt das Snookerqualifying am Tag nach meiner Rückkehr“, erklärte White, „aber wir haben uns in Vegas umgesehen und ein paar Snookertische gefunden. Wir nehmen also einen Satz Kugeln mit und trainieren während wir dort sind.“

White, der eine spezielle Einladung erhielt, spielt zusammen mit 199 anderen Spielern im „The Venetian“ – eines der luxuriösten Hotels in der Spielstadt – um 2 Millionen Dollar (1,6 Millionen Euro) Preisgeld, davon alleine 350.000 Dollar (280.000 Euro) für den Sieger.

Unter den Spielern sind auch die beiden Top-Snooker-Spielerinnen Allison Fisher und Kelly Fisher. Auch der Australier Quinten Hann, der wegen Match-Absprachen aus dem Snooker verbannt wurde, wird sein Können beweisen wollen.

(Quelle: BBC)

Portrait: John Spencer

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Der dreifache Snookerweltmeister John Spencer, der mit 71 Jahren an Magenkrebs starb, machte im Alter von 15 Jahren ein 115er Break am Sunday School Institute in Radcliffe.

Da es damals nicht viele Möglichkeiten gab seine Snookerfähigkeiten zu verbessern spielte er zwischen 18 und 28 überhaupt nicht. Er begann erst wieder, als ihn ein Freund gegen Geld für Matches im Raum Manchester anheuerte.

Spencer wurde dann überredet bei der Englandmeisterschaft der Amateure anzutreten, bei denen er zwei Finals verlor bevor er sie 1966 gewinnen konnte. Im gleichen Jahr hatte er gegen Gary Owen das Finale der Amateur- Weltmeisterschaft in Karachi verloren.

Als Spieler für die Saison 1968/1969 der Profis eingeladen wurden, schaffte er es 100 Pfund Antrittsgeld als Kredit von seinem Bankdirektor zu bekommen.

Seit 15 Jahren war kein neues Blut in die Profiliga eingeflößt worden. Aber mit drei Newcomern – Spencer, Owen und Ray Reardon, die sich erstmals im Feld befanden – wurde die Weltmeisterschaft, zusammen mit BBC Twos Pot Black, die Triebfeder für ein wiedererstarktes Snooker.

Spencer gewann den Weltmeistertitel 1969 im ersten Anlauf, verlor das Halbfinale im April 1970. Im November des gleichen Jahres konnte er sich die Krone in Australien zurückholen, als er drei Centuries in den vier Frames des Finales spielte. Er konnte auch das Finale 1972 erreichen, musste allerdings gegen Alex Higgins die Segel streichen.

Der Engländer blieb ein stetiger Sieger bei anderen Turnieren die Teil der Tour wurden, einschließlich dem erstmals ausgetragenen Benson an Hedges Masters 1975.

1977 wurde er überraschend der erste Champion, der im Crucible Theatre gekrönt wurde. Er war auch der erste, der ein zweigeteiltes Queue benutzte.

Indem er eine bessere Mischung aus Offensive und Defensive als bei seinem Karrierehöhepunkt Ende der 60er/Anfang der 70er spielte konnte er seine Erfahrung besser ausspielen.

Es sollte dennoch 18 Monate dauern bis er seinen nächsten – und letzten – Titel gewinnen konnte, beim Holsten International in Slough.

Dort machte er auch das erste Maximum Break in einem Wettkampf. Der Eindruck wurde durch die Thames-TV-Mannschaft vermindert, der eine Mittagspause während des Frames zugestanden wurde. Zudem stellte sich heraus, dass die Taschen zu groß waren.

Spencer wurde als 16. der Weltrangliste geführt als er 1984 erstmals von einer Schädigung der Augenmuskulatur betroffen wurde, die zu Anfällen von Doppelsichtichkeit führten.

Diese Krankheit, die unter dem Namen Myasthenia Gravis bekannt ist, benötigte zur Behandlung die tägliche Einnahme von Steroiden. Sie führten jedoch zu ungewollten Nebenwirkungen wie tiefer Depression und möglicherweise – wie er glaubte – zu seiner Magenkrebserkrankung, die 2003 diagnostiziert wurde.

Nach einem langgen Kampf unterlag Spencer der Krankheit am 11. Juli 2006.

Er war zudem über 15 Jahre lang ein Mitglied des BBC-Kommentatorenteams und Vorsitzender der WPBSA zwischen 1990 und 1996.

Übersetzt aus dem Englischen, Original von BBC.

Legende John Spencer stirbt mit 71

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Nach einem langen Kampf gegen Krebs starb Snooker-Legende John Spencer am Dienstag.

Der dreifache Weltmeister hatte entscheidenden Anteil an der steigenden Beliebtheit des Snookers in den 60ern und 70ern. Zudem konnte er das erste Masters, 1975, gewinnen.

Es ist so traurig. John war ein fantastischer Spieler. Ray Reardon

Terry Griffiths: „Spenny war ein ganz besonderer Spieler, der etwas anderes ins Spiel hineinbrachte. Er war sehr beliebt und wir werden ihn sehr vermissen. Er hat sich nie beschwert, wenn er verloren hat. Er hat einfach deine Hand geschüttelt und ‚Gut gemacht!‘ gesagt.“

Ray Edmonds: ”[Spencer, Reardon] und Alex Higgins waren der Katalysator für die Beliebtheit des Sports.

Ich habe immer geglaubt, er war der beste Profi. Ray Edmonds

Spencer war der erste Spieler, der ein Maximum-Break in einem Wettkampfmatch spielen konnte. Zudem war er Vorsitzender der WSA.

Nachdem er seine Karriere in den frühen 90ern beendet hatte wurde er Experte bei der britischen BBC.

(Quelle: BBC)

Paul Hunter „schlägt sich gut“

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In seinem Kampf gegen den Krebs schlägt Paul Hunter sich gut, so sein Manager.

Hunter hätte bei der Eröffnungszeremonie eines Krankenhausflügels dabei sein sollen, sagte aber in letzter Minute ab, weil er zu krank war (Das Snookerblog berichtete.).

Sein Agent, Brandon Parker, sagte, dass der 27jährige lediglich einen „schlechten Tag“ erwischt habe: „Er hatte einfach nur heftige Magenkrämpfe, ansonsten schlägt er sich gut. Wir müssen, natürlich, immernoch abwarten, aber allgemein geht es ihm so gut wie seit langem nicht.“

Hunter hat eine seltene Form des Krebses, mit Neuroendocrin-Tumoren.

Der dreifache Masters-Gewinner hofft, dass seine Bitte bei der World Snooker Association angenommen wird und seine Weltranglistenposition für ein Jahr eingefrohren wird. Dann könnte er sich eine Auszeit vom Snookersport nehmen ohne dafür bestraft zu werden keine Turniere zu spielen.

Über den Antrag sollte eigentlich im April entschieden werden, ein Sprecher der WSA sagte jedoch, dass man immernoch in der Entscheidungsphase sei. Schlimmstenfalls könnte dies für Paul Hunter bedeuten, dass er mit schmerzen spielen muss um zu versuchen seine Weltranglistenposition (momentan Platz 34) zu halten.

Der Sprecher meinte zudem, dass ein solches Aussetzen eine zusätzliche Hauptversammlung und eine Verfassungsänderung der WPBSA nötig machen würde. Dies verkompliziere den Fall erheblich.

Auch die anderen Top-Spieler würden zu dem Fall gehört, bevor eine Entscheidung in der Sache getroffen werden kann.

(Quelle: Leeds Today)

Paul Hunter kann Rede nicht halten

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Eigentlich hätte Paul Hunter eine Rede zur Eröffnung eines neuen Flügels für Krebspatienten in einem Krankenhaus in Leeds halten sollen, doch er konnte krankheitsbedingt nicht an der Eröffnungszeremonie teilnehmen.

Die Veranstaltung wurde aufgrund der äußerlichen Fertigstellung des 220 Millionen Pfund-Projekts abgehalten und ein Namensschild für den Snookerstar war bereits gedruckt und auf einem Stahlhalter festgemacht.

Der 27jährige befindet sich mitten in der zweiten Therapiephase zur Bekämpfung seiner Magentumore.

Jason Millett, der die Eröffnungszeremonie zusammen mit Martin Buckley abhielt, sagte: “Es ist sehr unglücklich. Wir wissen wieviel Aufwand Paul in seine Ansprache gesteckt hat. Wir schicken ihm unsere besten Wünsche.”

Martin Buckley meinte: “Es ist wichtig Paul dabei zu haben, denn als Patient ist er eine starke Unterstützung und er war stark daran beteiligt Geld für die jungen Menschen zu beschaffen, die den Service hier brauchen.”

Fußball-WM: Ding Junhui fiebert für England

Ding Junhui entspannt sich in seiner Heimat von der Saison. Der Chinese, dem in der Weltrangliste der Sprung von Platz 62 auf 27 gelang, äußerte sich zum Fußballspektakel gegenüber der offiziellen FIFA Fußball-WM-Seite

FIFAworldcup.com: Wo schaust du dir die Spiele an?
Ding: Nachdem die Snooker-Saison vorbei ist, bin ich nach China zurückgekehrt. Fußball ist etwas ganz anderes als Snooker, es ist ein intensiverer Kampf, ein leidenschaftlicheres Spektakel. Ich liebe meinen Sport, aber Fußball fasziniert mich von Tag zu Tag mehr.

FIFA: Welches Team magst du am meisten?
Ding: Vielleicht liegt es daran, dass ich Snooker in Großbritannien spiele, aber ich habe Schwäche für das englische Team. Sie haben im Moment keine gute Zeit: Gerade als Rooney wieder fit wird, verletzt sich Owen. Aber das bedeutet gar nichts, sie haben immernoch Gerrard, Lampard und Beckham, sowie Peter Crouch und Joe Cole, die ihr erstes WM-Turnier spielen. Ich glaube immernoch, dass England den ganzen Weg gehen kann.

FIFA: Wie hat dir das Spiel [gegen Ekuador] gefallen?
Ding: Es war ein ordentliches Spiel, England musste gegen eine starke Abwehr spielen und die Leistung in der ersten Hälfte machte mich nervös. Vielleicht liegt es daran, dass Rooney so kurz nach seiner Verletzung noch nicht in bester Verfassung war. Glücklicherweise konnten die Engländer die Abwehr Ekuadors durch Beckhams Freistoß in der zweiten Hälfte durchbrechen. Ich bin aus meinem Sessel aufgesprungen als er getroffen hat!

FIFA: Was war das erste FIFA Fußball-WM-Spiel, das du gesehen hast?
Ding: Ich erinnere mich nicht mehr so gut. Aber ich erinnere mich, dass ich, als ich noch sehr klein war, einmal mit dem Snookertraining aufhörte und einige andere Kinder sah, die sehr aufgeregt vor einem Fernseher saßen. Ich erinnere mich vage, dass mir jemand sagte, dass das die Weltmeisterschaft sei. Und das führte dazu, dass ich einen Eindruck in meinen Gedanken zurücklies, der lautete “Oh, das ist also, was die Weltmeisterschaft ist.”

FIFA: Irgendeine Ahnung, welche Teams sich im Finale treffen werden?
Ding: Ich weiß es nicht. Und das ist das grausame am Sport: Du kannst das Endergebnis nie vorhersehen, du kannst dich nur auf deine eigene, harte Arbeit verlassen um deine Träume zu erreichen. Natürlich hoffe ich, dass es England schafft, aber ich wünsche allen Teams viel Glück.

FIFA: Gibt es irgendetwas, was bei dieser Weltmeisterschaft bedauerlich ist?
Ding: Natürlich das China nicht teilnimmt! (lacht) Ich hoffe, dass China es bis zur nächsten WM schafft.

FIFA: Welche Mannschaft feuerst du normalerweise an?
Ding: Mein Trainingsprogramm ist ziemlich anstrengend, wenn ich in Großbrittannien bin, ich komme deshalb nicht dazu mir irgendwelche Spiele anzusehen. Ich werde aber zeitig nach Sheffield zurückkehren und ich komme dann vielleicht dazu mir die dortigen Vereine (Sheffield United und Sheffield Wednesday) mal anzuschauen.

FIFA: Was planst du jetzt?
Ding: Ich bereite mich gerade für die nächste Saison vor und werde im Juli wieder nach England reisen Es ist nicht mehr viel Zeit übrig, alles was ich machen kann ist auf dem Höhepunkt meiner Leistungsfähigkeit zu sein, wenn die Tour beginnt.

Was ich nicht wusste ist, dass alle Artikel auf der FIFA-Seite simultanübersetzt werden. Wer also will kann sich die professionelle Übersetzung durchlesen.

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