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Higgins demontiert O’Sullivan

Womit wenige vor dem Turnier gerechnet haben ist eingetroffen: John Higgins hat Ronnie O’Sullivan geschlagen.

Mit einer sensationellen Leistung hat Higgins sich gegen den Weltranglistenersten durchgesetzt und somit den Siegerscheck über 90.000 Pfund gewonnen.

Den Grundstein für diesen Sieg legte er in der ersten Session, die sich über sieben Frames erstreckte: Die ersten beiden Frames gewann Higgins, doch O’Sullivan konnte anschließen und glich auf 2:2 aus.

Wenn du da auf dem Stuhl sitzt, dann fühlst du dich ganz schön dumm! Ronnie O’Sullivan

Was dann folgte war die Higgins-Gala. Von den nächsten sieben Frames sollte er keinen mehr verlieren. Dabei gelangen ihm im siebten, im achten, im neunten und im zehnten Frame Centuries von 103, 104, 138 und 128 Punkten.

Lediglich im letzten Frame sollte O’Sullivan noch einmal eine Chance erhalten. Nach einem Fehler im Stellungsspiel und einer guten Savety konnte Higgins allerdings einen Hammerball lochen und kam so in die Bälle – und da sollte er bleiben.

Zum dritten Mal in seiner Karriere ist Higgins also Sieger des Grand Prix – nach 1994 und 1999.

Ronnie O'Sullivan stänkert gegen Snooker und sich selbst!

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Vor dem Finale in Preston hat Ronnie O’Sullivan mal wieder den verbalen Hammer ausgepackt. In der Pressekonferenz nach seinem Halbfinalsieg sagte der Weltranglistenerste:

„Es war mir egal, ob ich gewinne oder verliere. Ich bin den Sport so leid und er langweilt mich. Ich würde lieber ein paar Büsche im Garten pflanzen.“

„Ich bin nicht mit dem Herzen dabei, aber was soll ich tun? Es ist mir auch egal, gegen wen ich im Finale spiele.“

Er fügte hinzu: „Hoffentlich wird das Spiel abgesagt und vielleicht könnten John Virgo und Willie Thorne raus kommen und ein paar Trickshots spielen. Es ist mir egal.“

Resigniert stellt O’Sullivan fest: „Verlieren verletzte mich, aber das ist vorbei. Wie krank ist das?“

Vielleicht ist Ronnie nicht klar, wie sehr er mit seinen Äußerungen den Fans ihren Sport kaputt macht. Weshalb sollte ich mir ein Finale zwischen einem demotivierten O’Sullivan und einem schwachen John Higgins anschauen.

Ronnie sollte sich entscheiden: Entweder will er Snooker spielen oder er soll sich in seinen Garten setzen, Büsche pflanzen und die Seele baumeln lassen. Oder er soll ein (wie ich vermute: mittelmäßiger) Poolspieler werden. So macht er uns Fans jedenfalls keinen Spaß.

Higgins schlägt Hendry und trifft auf O’Sullivan

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Duplizität der Ereignisse im zweiten Halbfinale von Preston: Nach vier Frames lag Stephen Hendry mit 3:1 in Führung. Dabei gelang ihm ein Century Break von 107 Punkten in Frame eins und ein 90er-Break im vierten Frame.

Wir machten beide einige schlimme Fehler, aber das scheint normal zu sein, wenn wir gegeneinander spielen. Das liegt vielleicht an den Nerven. John Higgins

Nach dem Mid-Session-Interval trumpfte dann – ähnlich wie im Halbfinale zuvor – sein Gegner auf. John Higgins glich auf 3:3 aus, wobei ihm in Frame sechs ein Century von 126 Punkten gelang.

Die nächsten zwei Frames waren sehr umkämpft, Higgins setzte sich aber beide Male durch und konnte zum ersten mal in Führung gehen.

Zwar kam Hendry im neunten Frame nochmal heran, ihm gelang ein Break von 72 Punkten, aber Higgins holte sich den zehnten Frame und zieht mit einem Endergebnis von 6:4 ins Finale gegen Ronnie O’Sullivan ein.

Ronnie O'Sullivan knapp im Finale von Preston

Der Engländer Ronnie O’Sullivan steht als erster Teilnehmer am morgigen Finale in Preston fest.

Vor dem Mid-Session-Interval hatte O’Sullivan bereits einen guten Start und gewann drei von vier Frames. Im zweiten gelang ihm ein Break von 96 und im vierten ein Century Break von 113 Punkten. Sein Gegner, Barry Hawkins, gelang ein 73er Break im dritten Frame.

Nach der Pause sah es genau umgekehrt aus: Hawkins konnte ausgleichen, dabei gelangen ihm Brakes von 72 und 145 Punkten (achter bzw. sechster Frame).

Beim Stande von 4:4 ging es also in den neunten von maximal elf Frames, den Ronnie O’Sullivan erneut gewann.

Die Freude währte jedoch nicht lange. Frame zehn gewann Hawkins mit einem 75er Break und zog damit wieder gleich.

Es gab also den berühmten „Decisive Frame“. Diesen gewann O’Sullivan mit einem Century Break von 117 Punkten.

Damit steht O’Sullivan im Finale. Ihm wird ein Schotte, entweder Stephen Hendry oder John Higgins, folgen.

Souveräne Siege für Hendry und Higgins

Sowohl Stephen Hendry als auch John Higgins stehen im Halbfinale beim Grand Prix 2005. Sie setzten sich gegen ihre Gegner mit jeweils 5:1 Frames durch. Hendry schlug David Gray, Higgins setzte sich gegen Stuart Bingham durch.

Die beiden Schotten treffen am heutigen Samstag ab 20.30 Uhr aufeinander. Das andere Halbfinale zwischen Ronnie O’Sullivan und Barry Hawkins beginnt um 14.30 Uhr.

Das erste Halbfinale steht fest: O'Sullivan trifft auf Hawkins

Titelverteidiger Ronnie O’Sullivan besiegte Barry Pinches mit 5:2. Im Halbfinale geht es gegen einen weiteren „Barry“, Barry Hawkins nämlich. Er gewann – erstaunlich hoch – mit 5:1 gegen Michael Holt. Dabei gelangen ihm Brakes von 60, 82, 94 und 53 Punkten.

Ergebnisse des Grand Prix

Die Viertelfinals stehen fest: Nur zwei Favoriten unter den letzten Acht

Titelverteidiger Ronnie O’Sullivan trifft im Viertelfinale 1 auf Barry Pinches. Der Weltranglistenerste schlug Joe Swail mit 5:2 Frames, Pinches, der Weltranglistenachzehnte gewann gegen Altmeister Jimmy White.

Im zweiten Viertelfinale treffen Barry Hawkins und Michael Holt aufeinander. Hawkins schlug Neuling Jamie Cope mit 5:4, Holt Andrew Norman mit dem selben Ergebnis.

Auch Stephen Hendry hat den Sprung unter die letzten Acht geschafft. Nach seinem Sieg gegen Gerard Greene (5:4) trifft er auf David Gray, der Steward Pettman im Achtelfinale zurück lies.

John Higgins hat als einziger der Viertelfinalisten nur ein Frame gegen Steve Davis abgeben müssen. Sein Gegner tat sich da schon schwerer: Steward Bingham schlug Sensationsweltmeister Shaun Murphy mit 5:4.

Im engsten Kreis der Favoriten sind damit Ronnie O’Sullivan, Stephen Hendry und John Higgins.

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