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Snookerblog

Das Masters ’08 im TV

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35 Stunden wird Eurosport live von diesem wichtigen Turnier berichten. Es geht nicht um Weltranglistenpunkte, sondern ums Prestige.

DatumUhrzeitArt
Sonntag, 13.1.2008 21:00 23:00 Live
Montag, 14.1.2008 14:00 18:00 Live
19:00 20:00 Aufzeichnung
20:00 23:00 Live
Dienstag, 15.1.2008 22:00 23:00 Aufzeichnung
Mittwoch, 16.1.2008 15:00 17:30 Live
21:15 23:00 Live
Donnerstag, 17.1.2008 15:45 17:30 Live
19:45 23:00 Live
Freitag, 18.1.2008 19:45 23:00 Live
Samstag, 19.1.2008 16:15 17:30 Aufzeichnung
19:30 23:00 Live
Sonntag, 20.1.2008 20:30 21:00 Aufzeichnung
21:00 24:00 Live

Quelle: tvtv.de / Alle Angaben ohne Gewähr

Einstimmung aufs Masters

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Nachdem die letzten 16 Matches für die in Sheffield auszutragende Zwischenrunde mit Begegnungen unter anderem zwischen Jamie Cope und Fergal O’Brien, Mark King und Jimmy White, Matthew Stevens und Rory McLeod sowie Mark Allen und Ricky Walden feststehen, bereitet sich die Snookerwelt auf die erste große Herausforderung des Jahres vor: Das Masters.

Auch die Medien haben das Event bereits aufgegriffen, die englische Times titelt gar: „Deutschland betrachtet das grüne Tuch von Wembley“. „Als der Sport Anfang der 80er auf dem kleinen Fernseher zu boomen begann, war das interesse in Großbritannien und den traditionellen Commonwealth-Staaten das Interesse überwältigend. Ein Jahrzehnt später verbreitete sich das Virus durch Asien, aber in den letzten Jahren hat Snooker Kontinentaleuropa erreicht, mit Deutschland als Wegbereiter.“

Weiter heißt es im Text: „[Snooker] ist der meist geschaute Sport auf Eurosport und Rolf Kalb, der sachkundige deutschsprachige Kommentator, hat sich in eine Berühmtheit verwandelt, der mit E-Mails eingedeckt wird.“

Vorbei seien die Zeiten, „als 1996, auf einer Reise nach Osnabrück, Ronnie O’Sullivan nur deshalb um ein Autogramm gebeten wurde, weil er mit Noel Gallagher von Oasis verwechselt wurde.“

In der Sun hat sich Steve Davis dazu geäußert, dass jeder Spieler das Logo des Hauptsponsors auf der Weste tragen muss – natürlich ohne Bezahlung. Zudem dürfen die Spieler nicht mehr als zwei Logos tragen, was bedeutet, dass ihnen beim Masters ein Sponsor fehlt.

Der siebenmalige Weltmeister sagte: „Einige Spieler beschweren sich wirklich darüber. Es ist nicht fröhlich hinter den Kulissen. Mich betrifft es zwar nicht, es sind die neuen und die nicht so hoch angesehenen Spieler, die dabei verlieren.“

Er fügte hinzu: „Die Regeln sind zwar so, aber es hat groteske Formen angenommen. Bei der letzten WM musste ich die Logos zwischen den Matches tauschen, einige Spieler tauschen zwischen den Sessions.“

Im Daily Express äußerte sich Ken Doherty zu einem baldigen Karriereende von Ronnie O’Sullivan: „Es wäre eine schlimme Nachricht für die Spieler und die Fans, wenn O’Sullivan sich dafür entscheiden sollte und das Spektakel würde darunter leiden. […] Wir brauchen ihn, und ein paar mehr, die wie er sind. Einige der Jungen beginnen ein wenig mehr aus sich herauszugehen, was gutes für die Zukunft verheißt.“ (Ich glaube wir müssen nicht so bald mit einem Rücktritt O’Sullivans rechnen…)

(Danke für die Anregung ans Snooker Science Blog)

Keine Strafe für Graeme Dott

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Quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat heute eine Anhörung von Graeme Dott stattgefunden: Er hatte im August Ian McCulloch beschimpft, unter anderem mit den Worten: „Ganz ehrlich: Man hätte jemanden von draußen reinholen können und er hätte mich geschlagen. Aber McCulloch hat es gerade mal geschafft 10:7 zu gewinnen.“

Das Snooker Science Blog berichtete noch einmal über den Fall und berichtete über den Ausgang: Der Anwalt von Dott zeigte auf, dass es schon ähnliche Äußerungen von anderen Spielern gab, die keine Konsequenzen nach sich zogen.

In der Diskussion um Charaktere im Sport wäre ein Urteil ein Schlag ins Gesicht der Spieler gewesen, und die Snookerfans sollten froh sein, dass Dott ungeschoren davon kam.

White kurz vorm Crucible

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Nur noch ein Match ist Jimmy White von seinem Comeback im Crucible entfernt. Zwischen dem 7.–10. März findet sein letztes Qualifikationsmatch gegen Mark King in Sheffield statt.

Am Donnerstag gewann er sein drittes Qualifikationsmatch gegen Andrew Higginson mit 7:10. Ebenfalls für diese Zwischenrunde qualifiziert hat sich bereits John Parrot, der sein einziges Match gegen Gareth Coppack klar mit 10:3 gewann.

Am Freitag kämpfen unter anderem Barry Pinches, Judd Trump, Alan McManus und Ricky Walden um einen Platz in der Zwischenrunde.

Robin Hull beendet Karriere

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Robin Hull, einziger finnischer Snookerspieler, hat seine Karriere beendet. Zu seinem heutigen Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft trat er erst gar nicht mehr an.

Wie das Snookerscience Blog meldet hat er seine Mitgliedschaft bei der World Professional Billiards and Snooker Association gekündigt.

Der 33jährige wurde von einem unbekannten Virus befallen als seine Karriere gerade mit voller Kraft beginnen sollte. Er hatte zuvor in der Saison 2001/02 28 Spiele gewonnen und sogar Steve Davis geschlagen. Mit Rang 32 konnte er in dieser Saison sein bestes Weltranglistenresultat verbuchen.

Das Virus, welches ihn dann jedoch befiel, zwang ihn mehrere Turniere auszulassen, wodurch er in der Rangliste natürlich abstieg.

Letzte Saison schien er sich wieder erholt zu haben, als er den frisch gebackenen Grand-Prix-Sieger Neil Robertson in der UK Championship schlug. Beim Malta Cup 2006 erreichte er, genauso wie bei den Welsh Open 2003, das Viertelfinale – seine beste Turnierplatzierung.

WM-Qualifikation: Drago scheitert knapp

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Nachdem die vier „Vorqualifikanten“ beim ersten Treffen auf Main-Tour-Profis direkt nach hause fahren konnten begann die Qualifikation mit teils knappen Ergebnissen.

So musste sich der amtierende Amateurweltmeister, Kurt Maflin, mit 9:10 dem Waliser Gareth Coppack geschlagen geben, der nun auf Paul Davies trifft.

Amateur-Europameister Kevin van Hove musste eine richtige Klatsche hinnehmen. Gegen James McBain verlor er mit 2:10.

Sehr stark zeigten sich die asiatischen Spieler auf der Tour: Tian Pengfei siegte gegen Ashley Wright mit 10:4, Xiao Guodong gegen Munraj Pal mit 10:8. Liu Song gewann mit 10:6 gegen Jimmy Robertson und Liang Wenbo mit 10:3 gegen Ben Woollaston. Liu Chuang und Supoj Saenla hatten es da schon ein wenig schwieriger und gewannen ihre Matches knapp mit 10:9. Ihre Gegner waren Lee Walker und David Morris.

Gegen einen Asiaten konnte auch Tony Drago, der Altmeister, nicht gewinnen. Da half es auch nicht, dass er gegen Issara Kachaiwong über die volle Distanz ging. Der Taiwaner gewann die ersten beiden Frames, gab jedoch den dritten ab, bevor er seine Führung wieder auf 3:1 ausbauen konnte. Mit zwei gewonnenen Frames in Folge glich Drago aber nach dem Mid-Session-Interval wieder aus. Ihm gelangen dabei Breaks von 48 und 46 Punkten.

Dann konnte sich aber Kachaiwong zwei Frames in Folge, was den alten Abstand wieder herstellte. Die nächsten vier Frames wurden geteilt, so dass es 7:5 stand. Mit einem Sieg im 14. Frame konnte sich Kachaiwong dann mit drei Punkten absetzen, doch Drago holte fulminant auf und zeigte in drei Frames insgesamt zwei Breaks mit 74 und 77 Zählern in Folge.

Die nächsten beiden Frames wurden dann wieder geteilt und es kam zum 19. und entscheidenden Frame, den Kachaiwong letztendlich für sich entscheiden konnte.

Drago scheint eine sehr ansprechende Leistung geboten zu haben, gerade seine hohen Breaks zeigen, dass er noch ganz gut in Form ist. Für die Main Tour wird das aber wohl nicht mehr reichen. Da sind jüngere und momentan bessere Spieler einfach erfolgreicher.

Michael White, das 16-jährige englische Supertalent, hat sein Match gegen Joe Jogia mit 10:4 gewonnen und trifft nun auf Barry Pinches.

Alle Ergebnisse der „Vorqualifikation“
Alle Ergebnisse der Qualifikation

John Higgins wird MBE

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Mit seinem zweiten Weltmeistertitel wird John Higgins eine Ehre zuteil, die ihm viele bereits früher gewünscht hätten. Mit der Aufnahme in den Ritterorden „Order of the British Empire“ darf Higgins nach der Verleihung den Zusatz MBE („Member of the Order of the British Empire“) im Namen tragen.

Andere Bekannte „Member“ sind bzw. waren Jackie Chan (seit 1989), die Beatles (1965), Colin McRae (1996) und Jamie Oliver (2003).

Higgins steht nun auf einer Stufe wie Stephen Hendry (1994), John Parrott (1996), Jimmy White (1999) und Mark J. Williams (2004). Lediglich Steve Davis hat eine weitere Stufe erklommen und darf sich seit 2001 „Officer of the Order of the British Empire“ nennen.

Im Interview mit der BBC sagte Higgins: „Als ich gefragt wurde, ob ich einen MBE erhalten wolle, war ich wie gelähmt. Als Snookerspieler rechnest du einfach nicht mit so einer Auszeichnung.“

„Es ist großartig eine solche Auszeichnung zu haben. Es gibt ja nicht viele im Snooker, die so eine Auszeichnung erhalten haben. Es ist auch gut für den Sport, weil er dann mehr Aufmerksamkeit bekommt.“

Für die Queen, die den Preis verleiht, hat sich Higgins etwas besonderes einfallen lassen: „Ich freue mich auf den Ausflug zum Buckingham Palace. Ich werde sicherstellen, dass meine Frau ein neues Kleid bekommt und es wird toll werden die Kinder in Kilts mitzunehmen.“

Higgins macht sich aber keine Sorgen mit dem Titel auf einem absteigenden Ast zu sein: „Ich weiß nicht, ob sie vermuten, dass es bergab geht – ich hoffe nicht. Ich habe zumindest vor noch eine ganze Weile zu bleiben.“

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