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Snookerblog

Snooker als Resultat verschwendeter Jugend?

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Wie die britische Times berichtet sind Snookerspieler die ungebildetsten Sportler im Vereinten Königreich. Selbst Fußballer seien intelligenter.

Sie haben eine geringere Qualifikation als Spieler unter den zwölf führenden Sportarten lautet nun das Ergebnis einer Studie.

Radfahrer stünden deshalb auf dem ersten Platz und könnten Abschlüsse und Grade aufweisen, da in ihrem Sport kein oder kaum Geld zu verdienen sei.

Die Liste im Überblick:

  1. Radfahren
  2. Golf
  3. Rudern
  4. Leichtathletik
  5. Cricket
  6. Tennis
  7. Rugby Union
  8. Rugby League
  9. Boxen
  10. Pferderennen
  11. Football
  12. Snooker

Ein Faktor der sicherlich eine Rolle spielt ist die relative Jugend mit der die meisten Snookerspieler Profis werden, die meisten dürften sich auf den Sport statt auf eine Ausbildung konzentrieren.

Graeme Dott will Titel gewinnen

Weltmeister Graeme Dott will in der nächsten Saison mehr Turniere gewinnen und die Top 3 der Weltrangliste erreichen.

Die allgemeine Spielstärke war noch nie auf so hohem Niveau. Graeme Dott

Vor der Weltmeisterschaft hatte Dott in 12 Profi-Jahren lediglich vier Finals erreicht und alle verloren.

“Meine offizielle Position wird Rang sechs sein, aber in den Provisional Rankings ziele ich schon auf Platz drei.”, sagte Dott.

“Wenn ich mich übers Jahr dort halten kann hätte ich etwas großartiges erreicht. Dazu ist es allerdings nötig Turniere zu gewinnen.”

Dott erkennt, dass er “regelmäßig ins Halbfinale und Finale bei Ranglistenturnieren” kommen muss um sein Ziel zu erreichen.

“Ich habe auf jeden Fall die Fähigkeiten das zu erreichen und hoffentlich kann ich weiter druck machen und dort oder irgendwo da landen.”

Der Schotte wird ein Heimspiel haben, wenn der Grand Prix in Aberdeen gastiert.

Sein überraschender Titelgewinn sei Ausdruck der Stärke des Teilnehmerfeldes: “Im Moment kannst du auf jeden aus den Top 30 als Turniersieger tippen und es wird niemand über dich lachen. Die Turniere stehen weit offen, das war in den Neunzigern nicht der Fall, als ein paar Spieler die Main Tour dominierten.”

Ding Junhui hat die UK Championship gewonnen und konnte sich nicht für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Das zeigt wie stark der Wettbewerb ist.”

“Die allgemeine Spielstärke war noch nie auf so hohem Niveau, und das ist schön zu sehen.”

Aberdeen Austragungsort des Grand Prix 2006

Eine kleine Überraschung kündigt die BBC auf ihrer Webseite an. Der Grand Prix, das Turnier zum Main-Tour-Auftakt, wird in diesem Jahr nicht in Preston, England, sondern in Aberdeen, Schottland, stattfinden.

Die Top-32 der Welt werden automatisch qualifiziert sein, wodurch auch Stars wie Ronnie O’Sullivan und Stephen Hendry sowie Weltmeister Graeme Dott bei dem von der BBC übertragenen Turnier dabei sein werden.

Der Weltmeister zum Wechsel: “Snooker ist unheimlich belibt in Schottland, und wir haben auch einige großartige Spieler hervorgebracht. Es ist daher wirklich wichtig, dass ein großes Turnier hier stattfindet. Das sind wirklich tolle Neuigkeiten.”

Um das Turnier abzusichern haben sich “Event Scotland”, die Stadt Aberdeen und der Betreiber des Veranstaltungsortes AECC auf Investitionen im Wert von 80.000 Pfund geeinigt.

Hendry und White knapp an einer Sperre vorbeigeschrammt

Jimmy White und Stephen Hendry wurden beide vom Vorwurf freigesprochen eine Dopingtest bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Belgien verweigert zu haben.

Das Verweigern einer Urinprobe hätte zu einer Sperre zwischen drei Monaten und zwei Jahren führen können. Beide wurden jedoch von jeglicher Schuld freigestellt, nachdem sie sich dem flämischen Anti-Doping-Tribunal in Brüssel gestellt hatten:

Laut Hendrys Management wusste keiner der beiden, dass es eine Dopingkontrolle geben sollte, noch wurden sie auf die Kontrolle hingewiesen.

Der Anwalt der beiden, Leo Martin, dazu: “Die beiden wurden nie aufgefordert einen Test abzugeben. Sie hatten den Eindruck, dass es kein offizieller Test sei. Sie waren misstrauisch, weil sie dort vorher nie zu einem Test gebeten wurden.”

“Die Prozeduren waren von denen bei offiziellen World Snooker-Turnieren verschieden, dort sind zufällige Tests normal und die Spieler haben sich daran gewöhnt.”

“Das Tribunal hat die Einwände meiner Mandanten vollkommen akzeptiert.”

(Quelle: BBC)

Gilchrist gewinnt die Austrian Open Classics 2006

Im Finale der English Billiard Austrian Open standen sich zwei alte Bekannte gegenüber: Peter Gilchrist traf auf Roxton Chapman. Das Finale wurde in zwei Abschnitten à 45 Minuten gespielt. Und bereits im ersten Abschnitt konnte sich Gilchrist einen hohen Vorsprung von 500 Punkten herausarbeiten, im gelang ein hohes 200er-Break.

Doch das Highlight sollte im zweiten Abschnitt folgen, als Peter Gilchrist ein 394er-Break schoß und seinen 933:232-Sieg sicher machte.

Bilder gibt es wieder bei flickr.com.

Und hier sind sechs Videos:

Auf den beiden letzten Videos ist übrigens ein Ausschnitt des Sensationellen 394er-Breaks von Gilchrist. Leider war das letzte Video zu lang um direkt hochgeladen und umgewandelt zu werden und ich hab's nicht besser hinbekommen. Es ist halt ein wenig Stop-Motion. Falls sich jemand mit der Umwandlung von .3gp-Dateien bzw. deren Schnitt auskennt, bitte melden :)

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