Liebe Snookerfans,
am morgigen Samstag beginnt der Grand Prix in Aberdeen. Das Turnier war als die Rückkehr der Snookerevents nach Schottland im Vorfeld gefeiert worden.
Doch dann kam der Paul Hunter-Schock.
Wir alle trauern um Paul, er war wirklich ein unendlich sympathischer Mensch und den Spaß, den er am Leben und an seinem Sport hatte, sah man ihm an. Auch in seinen schweren Stunden machte er gute Miene zum bösen Spiel.
Der Tod Hunters kam nicht plötzlich, trotzdem waren wir alle überrascht.
Ich kann nur für mich sprechen, wenn ich sage, dass es eine wirklich schwere Stunde für mich war als ich die bittere Nachricht bei der BBC las. Gleichzeitig war mir klar, dass das Snookerblog die erste deutschsprachige Veröffentlichung sein würde, das darüber berichtet.
Zuerst wusste ich nicht, wie ich mit dieser Nachricht umgehen sollte. Dies hängt sicherlich damit zusammen, dass ich keinerlei journalistische Ausbildung habe, ich in solchen Dingen nicht wirklich geschult bin.
Letztendlich bin ich mit meiner Vorgehensweise zufrieden, auch damit die Nachricht in Foren wie snookermania.de oder snookaa.de zu verbreiten.
Natürlich haben durch diese Nachricht mehr Besucher als vorher diese Webseite gefunden. Ich hoffe, dass einigen die Art der Berichterstattung hier gefällt und sie Leser bleiben.
Jetzt folgt der Grand Prix. Es wird ein großes Turnier werden. Aber die Freude am Snookersport sollten wir uns durch die Trauernachricht nicht kaputt machen lassen. Paul Hunter hätte das als allerletztes gewollt.
Freude am Spiel. Das hat er gelebt, das hat er gepredigt. Das Masters-Finale 2004 gegen O’Sullivan hat mich zum endgültig zum Snookerfan gemacht.
Danke für alles, Paul.
Eric Eggert
Redakteur Snookerblog