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Drago qualifiziert sich für Shanghai

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Die größte Überraschung der Qualifikation für das Masters in Shanghai ist sicherlich die Leistung Tony Dragos. Er hat geschaft sich für das Turnier zu qualifizieren und wird, wenn er sein Wildcardmatch gewinnt, dort auf Ryan Day treffen.

Drago, dem oft vorgeworfen wird gerade bei längeren Matches unkonzentriert zu sein und hastig zu spielen setzte sich zweimal äußerst knapp durch. Nach dem ausgefallenen Match gegen Wildcard-Spieler Issara Kachaiwong (kein Visum) setzte sich der Malteser mit 5:4 gegen Tom Ford durch, gewann anschließend gegen Andrew Norman mit 5:2 und zog durch einen Sieg gegen Joe Swail ins Hauptturnier ein. Dabei spielte der „Tornado“ auch ein 116er-Break.

John Parrot scheiterte mit 4:5 knapp an Jamie Cope und auch Alan McManus und Joe Perry brauchen keinen Shanghai-Flug zu buchen. Scott McKenzie hat sich gegen Gerrard Greene durchsetzen können und Mike Dunn warf Mark King aus dem Rennen.

Auch Matthew Stevens werden wir in den TV-Übertragungen sehen. Er gewann sein Match gegen Dave Gilbert knapp mit 5:4. Publikumsliebling Ian McCulloch gewann sein Match gegen Ricky Walden mit 5:1.

Fehlstart für White, Drago weiter

Bei der Qualifikation für das Shanghai Masters hat Jimmy White sein erstes Match in der Saison verloren. Gegen Alfie Burden verlor er, obwohl er beim Stand von 0:3 noch auf 3:3 ausglich und dabei ein Centurybreak von 110 Punkten spielte. Doch Burden konnte die letzten beiden Frames gewinnen und spielt nun morgen gegen Alan McManus.

Tony Drago startete besser in die Saison. Gegen Austrian-Open-Sieger Tom Ford ging das Match über die volle Distanz und war von mittelhohen Breaks dominiert, wobei Ford mit 94 Punkten im vorletzten Break das höchste schoss. Den letzten Frame gewann Drago dann mit einem Break von 47 Punkten.

Ausgeschieden sind auch Kurt Maflin und Kevin Van Hove. Der Europameister hatte den Weltmeister im ersten Match auf der Main-Tour klar mit 5:2 aus dem Turnier gekegelt. Van Hove verlor aber in der zweiten Runde gegen Joe Delaney mit 1:5.

Saison der Schande? - Fünf fehlen beim Auftakt

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Gleich zum Auftakt der Snookersaison gibt es fünf Ausfälle. Neben Issara Kachaiwong haben die chinesischen Spieler Liu Song, Tian Pengfei, Xiao Guodong und Liu Chuang keine Visa und Arbeitserlaubnis bekommen.

Was muss das für ein Gefühl für den jungen Vincent Muldoon sein, der deinen Platz an den Thai Kachaiwong abgeben musste. Und die Chinesen haben keine Chance sich für eines ihrer Heimturniere zu qualifizieren. Und es können nur elf von 16 geplanten Qualifikationsmatches stattfinden.

Für die WSA ist das ein Desaster sondergleichen. Es zeigt wie schlecht sie bei Ausfällen dasteht. Und wie fragil das Gebilde ist.

(via: Snooker Scene Blog)

Michael White darf nicht starten

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Der fünfzehnjährige Michael White darf nicht beim ersten Saisonturnier starten. Auf dem Tableau für das Shanghai Masters (Qualifikation, Hauptrunde) ist er nicht vertreten. White hatte den U21-WM-Titel gewonnen und gilt als einer der aufstrebendsten und hoffnungsvollsten Talente des englischen Snookers.

Die World Snooker Association begründet seine Entscheidung damit, dass bisher nie ein Spieler unter 16 Jahren an Profiturnieren teilgenommen hätte. Doch Shaun Murphy hat auch sein erstes Turnier mit 15 gespielt.

White wird das erste Turnier der Saison also verpassen und muss den Rückstand aufholen. Diese Entscheidung der WSA ist zumindest kritikwürdig. Zwei Plätze in der ersten Runde sind noch frei. Eine Information darüber, wie diese Plätze aufgefüllt werden steht noch aus.

(Quelle: Snooker Scene blog)

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