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Finale: Neil Robertson – Jamie Cope

Neil Robertson – Jamie Cope 9:5

Session 1: 16.00 Uhr

  • Frame 1: 40:67
  • Frame 2: 100:8, Break: 100
  • Frame 3: 78:0, Break: 78
  • Frame 4: 60:59, Break: 59 (Robertson)
  • Frame 5: 61:2
  • Frame 6: 35:70, Break: 55
  • Frame 7: 59:10

Session 2: 21.00 Uhr

  • Frame 8: 63:38
  • Frame 9: 64:31
  • Frame 10: 98:9, Break: 63
  • Frame 11: 0:104, Break: 104
  • Frame 12: 42:69
  • Frame 13: 21:57
  • Frame 14: 70:1, Break: 55

Wer sind eigentlich Cope und Robertson?

Zwei junge, relativ unbekannte Spieler stehen im Finale von Aberdeen. Daher werden wir beide Spieler mal genauer unter die Lupe nehmen:

Neil Robertson

Neil Robertson beim Stoß Der 24-jährige Australier hat als Heimatstadt Melbourne angegeben, er lebt jedoch während der Saison in England. In der offiziellen Weltrangliste wird Robertson auf Platz dreizehn geführt, aber er hat sich nach der „Northern Ireland Trophy“ bereits auf Platz zwölf vorgekämpft.

Bei einem Sieg in Aberdeen würde er vermutlich Ronnie O’Sullivan überholen und sich einen Platz unter den ersten Zehn sichern.

Seine besten Platzierungen bisher waren Viertelfinals bei Main-Tour-Turnieren, dort stand er bei den European Open 2004, den Welsh Open 2005, dem Malta Cup 2005, der UK Championship 2005 und bei der Weltmeisterschaft in diesem Jahr. Sein höchstes Turnierbreak ist ein 136er-Break, das ihm bei der Weltmeisterschaft 2003 gelang.

Jamie Cope

Jamie Cope visiert an Jamie Cope ist ein Phänomen: Der 21-jährige aus Longton in England hat in diesem Turnier bereits ein Maximum-Break geschafft und steht im Finale obwohl sein bestes Ergebnis bisher die Runde der letzten Sechzehn war.

In der offiziellen Weltrangliste steht Cope auf Rang 47, im Provisional-Ranking steht er aber mit Platz 26 schon unter den Besten 32. Mit einem Sieg hier hätte er gute Chancen sich nahe an die Top-16 der Welt heran zu spielen.

Zudem ist der der einzige Spieler, dem es gelang das absolut höchstmögliche Break von 155 Punkten (mit Freeball) zu spielen: Leider geschah das im Training und ist kein offizieller Rekord.

(Bilder: Sportinglife.com, World Snooker)

Jamie Cope schlägt Mark King

Logo des Grand Prix 2006

Jamie Cope steht nach dem ersten Weltranglisten-Halbfinale seines Lebens auch im ersten Finale. Altmeister Mark King hatte nach dem Mid-Session-Interval keine Chance mehr gegen den jungen Longtoner.

Vor dem Interval konnte King den ersten und dritten Frame gewinnen, dabei gelangen ihm jeweils 70er-Breaks. Doch Cope konterte zwei Mal: In Frame zwei konnte er knapp mit 51:45 gewinnen, Frame vier holte er sich mit einem eindrucksvollen 96er-Break.

Nach der Pause sollte das Spiel aber zugunsten Copes kippen. Im fünften Frame gewann er duch ein 58er-Break, dann folgten zwei Frames, die er zu Null gewinnen konnte und bei dem ihm Breaks von 74 und 61 Punkten gelangen.

Dann zeigte King seine Klasse und gewann den achten Frame bevor er sich im neunten Cope geschlagen geben musste.

Cope trifft morgen auf Neil Robertson, der auch vor seinem ersten Finale steht. Es erwartet uns ein spannender Kampf um den Sieg und einen neuen Sieger eines Main-Tour-Events.

Robertson im Finale des Grand Prix

Logo des Grand Prix 2006

Der Australier Neil Robertson ist der erste Teilnehmer im Finale des Grand Prix. Er setzte sich gegen Alan McManus durch und schickt sich an das Turnier zu gewinnen.

Ein Fluke, also ein Glückstreffer, verschaffte Robertson den 6:2-Sieg. Dabei konnte McManus die ersten beiden Frames gewinnen, ihm gelang sogar ein 100er-Break. Doch dann drehte Robertson auf: Nach einem 55er-Break im dritten Frame zwang er McManus im vierten zu einer Respotted Black und gewann auch diesen wichtigen Frame zum 2:2-Ausgleich vor dem Mid-Session-Intervall.

Danach schaffte Robertson ein 79er-Break, gewann den sechsten Frame mit 0:71. Frame sieben und acht waren dann spannend und zogen sich hin: 35:44 lautete das Ergebnis in Frame sieben. Im achten Frame konnte Robertson die Schwarze zum 61:59 nur per Glückstreffer verwandeln.

Sein Gegner wird heute Abend ab 20.00 Uhr im Match zwischen Mark King und Jamie Cope ermittelt.

Publikumslieblinge auf dem Nachhauseweg

2 Kommentare

Logo des Grand Prix 2006

Beide großen Publikumslieblinge, John Higgins und Ian McCulloch, sind ausgeschieden.

John Higgins verlor sein Match gegen Mark King sehr deutlich mit 2:5. Dabei gelangen King Breaks von 66, 69 und 71 Punkten.

McCulloch scheiterte an Alan McManus mit 3:5. Dabei gab es keine hohen Breaks: lediglich im letzten Frame konnten beide Spieler über 50 Punkte erreichen.

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