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Snookerblog

Ding mit Maximum weiter

Ding Junhui gelingt derzeit einfach alles. Nach den drei Goldmedaillen bei den Asienspielen im Dezember und dem Gewinn der chinesischen Meisterschaft hat er nun in der Wildcard-Runde des Masters ein Maximum-Break geschafft.

Nach Kirk Stevens (Kanada) ist er erst der zweite Spieler, dem ein 147er Break in Wembley gelang, das ist allerdings schon 23 Jahre her (gegen Jimmy White).

Damit ist der 19jährige auch der jüngste Spieler, dem jemals ein Maximum-Break vor laufenden Kameras gelang. Zuvor hielt diesen Rekord Ronnie O’Sullivan, der ihn im Alter von 22,5 Jahren 1997 bei der Weltmeisterschaft aufstellte. Zudem ist er der erste Chinese, dem dies gelang.

Falls niemand sonst dieses Kuststück schafft, wird Ding 35.000 Pfund Preisgeld erhalten.

„Es ist wirklich etwas besonderes der zweite zu sein, der beim Masters ein Maximum spielt. Ich war so nervös als ich die letzte Rote anging und bei der letzten Schwarzen, deshalb bin ich so glücklich, dass es geklappt hat.“, sagte der junge Chinese.

Dings nächster Gegner wird sein Mentor Peter Ebdon sein.

(Quelle: BBC)

O’Sullivan: „Snooker ist nicht mehr das Wichtigste in meinem Leben“

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Ronnie O’Sullivan hat angekündigt, dass er nach seiner Aufgabe im Match gegen Steven Hendry in York beim Masters antreten wird. Allerdings müsste noch einige Zeit vergehen bis er den Sport wieder lieben könnte.

Ich habe mich gefragt, ob ich noch ein Teil der Snooker-Welt sein will. Ronnie O’Sullivan

„Es gibt andere Dinge in meinem Leben und Snooker ist nicht mehr das Wichtigste darin“, kündigte O’Sullivan an. Er würde sich nun anders verhalten als er es im Dezember tat.

„Wenn ich mich wieder so fühle oder wieder in der Situation bin, dann würde ich das Match vorher aufgeben.“

Auch die Berichterstattung, die seine Aktion begleitete, hätte ihn zurückgeworfen: „Einige – frühere Spieler eingeschlossen – kommentierten mein Verhalten in den Medien und übertrieben. Das hat mich wirklich enttäuscht.“

„Ganz ehrlich: Ich habe mich gefragt, ob ich überhaupt noch ein Teil der Snooker-Welt sein will. Ich habe mich gefragt, ob sie ein Problem mit dem Vorfall hatten oder ob sie generell ein Problem mit mir haben.“

(Quelle: inthenews.co.uk)

Kritik an der Nichtumbenennung der Masters-Trophäe

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Wie die Times Online berichtet gibt es heftige Kritik an der Entscheidung der WSA die Trophäe des morgen beginnenden Masters nicht nach Paul Hunter zu benennen.

Sie schreibt: „Seine trauernde Wiwe will es, eine überwältigende Mehrheit von Snookerspielern und Fans wollen es auch. Warum hat die WSA diese Meinungen zur Umbenennung der Masters-Trophäe zurückgewiesen?“

Neben dem Stipendium hätten die meisten Spieler angenommen, dass Hunter auch formal mit dem Turnier verknüpft würde in dem er begeistern konnte.

„Es scheint als ob jeder es will. Ich kann mir keinen logischen Grund vorstellen, weshalb sie es nicht getan haben“, zitiert das Blatt Lindsey Hunter, die Witwe Pauls.

Auch Brendon Parker, Manager und Freund des Verstorbenen, kommt zu Wort: „Paul hat Politik und Kontroversen immer vermieden und ich möchte seinen Namen jetzt auch nicht beschmutzen. Ich kann aber sagen, dass ich nicht einen Spieler kenne, der gegen die Umbenennung wäre.“

45 3/4 Stunden Masters auf Eurosport

Mit mehr als doppelt so viel Sendezeit als im letzten Jahr berichtet Eurosport vom Masters. Es gibt dieses Mal keine Übertragungen auf Eurosport 2.

  • Sonntag, 14.01.
    • 16.30–18.30 Uhr Live
    • 21.00–22.00 Uhr Live
    • 22.45–23.30 Uhr Aufzeichnung
  • Montag, 15.01.
    • 15.30–18.30 Uhr Live
    • 20.00–22.00 Uhr Live
    • 22.45–23.45 Uhr Aufzeichnung
  • Dienstag, 16.01.
    • 14.30–18.30 Uhr Live
    • 20.00–22.00 Uhr Live
    • 22.45–23.15 Uhr Aufzeichnung
  • Mittwoch, 17.01.
    • 15.45–17.00 Uhr Live
    • 19.30–22.00 Uhr Live
    • 22.45–23.15 Uhr Aufzeichnung
  • Donnerstag, 18.01.
    • 15.45–17.00 Uhr Live
    • 19.00–22.00 Uhr Live
    • 22.45–23.45 Uhr Aufzeichnung
  • Freitag, 19.01.
    • 15.00–17.30 Uhr Live
    • 19.00–22.00 Uhr Live
    • 22.45–23.30 Uhr Aufzeichnung
  • Samstag, 20.01.
    • 15.00–17.00 Uhr Live
    • 20.30–22.00 Uhr Live
    • 22.45–23.30 Uhr Live
  • Sonntag, 21.01., Finale
    • 16.00–19.00 Uhr Live
    • 21.00–24.00 Uhr Live

Spenden für das Stipendium

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Nachdem fest steht, dass das Masters nicht zu Ehren von Paul Hunter um benannt wird, spendet nun der Sponsor der Veranstaltung, Saga Insurances, für das nach Hunter benannte Stipendium.

„Pauls Rekord beim Masters ist erstaunlich und wir denken, dass es angebracht ist für das Stipendium zu spenden.“, sagte Andrew Goodsell, Chef der Saga-Gruppe.

Für jedes Break mit mehr als 50 Punkten will Saga 50 Pfund spenden (etwa 75 Euro).

„Hoffentlich werden wir mal einen Absolventen haben, der bei den Masters mitspielen kann.“, fügte Goodsell hinzu.

Das Stipendium ist das erste seiner Art und dient dazu talentierte Spieler für ein Jahr zu trainieren.

„Mehr Informationen werden während des Turniers veröffentlicht“, kündigte ein Sprecher der WSA an. „Die Geste von Saga zeigt welche wichtige Rolle das Stipendium einnimmt.“

(Quelle: BBC)

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