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Higginsons Sensation

Sein größter Sieg.

Nach vier Matches in der Qualifikation (gegen Jamie Jones, Shokat Ali, Jimmy White und David Gray) und dem Wildcard-Match gegen Simon Zammit hat Andrew Higginson beim Malta Cup seinen größten Sieg errungen: Gegen den 6-maligen Weltmeister Steve Davis konnte er sich mit einem knappen 5:4 durchsetzen.

Higginson selbst ist in dieser Saison erst wieder auf der Tour, sein bestes Ergebnis war die Runde der Letzten 48 bei den British Open im Jahr 2000. Nun steht er unter den Besten 16.

Sein Gegner wird der Titelverteidiger, Ken Doherty, sein. Der Ire gewann gegen Nigel Bond mit 5:3 und er kann sich berechtigte Hoffungen machen seinen Titel zu verteidigen.

Ebenfalls unter die Letzten 16 hat es Peter Ebdon geschafft. Dabei sah es gegen den Qualifikanten David Roe erst gar nicht nach einem Sieg aus. Doch nach einem 1:4-Rückstand konnte er das Match drehen und mit 5:4 gewinnen.

Drago zuhause in Form

Logo des Malta Cups

Tony Drago hat sein erstes Qualifikationsmatch zum Malta Cup gewonnen. Der Maltese darf – ähnlich wie Ding Junhui bei den China Open – seine drei Qualifikationsrunden in der Heimat spielen.

Und vor heimischem Publikum gelang dem „Tornado“ nun ein 5:3-Sieg gegen Lee Spick. Ob sich der Heimvorteil aufgrund der dafür gestiegenen Matchdichte (Drago hätte jeden Tag ein Match, falls er ins Finale kommen würde) umkehren wird, muss sich noch zeigen.

In seinem nächsten Qualifikationsmatch muss Drago gegen John Parrot ran, einem weiteren Altmeister.

Stephen Lee trifft in der nächsten Runde auf Shaun Murphy oder Ricky Walden nachdem er sein Match gegen Michael Judge mit 5:2 gewinnen konnte.

In der Runde der Besten 16 steht auch Tom Ford, der sich in einem knappen Match mit 5:4 durchsetzte und nun auf den Weltmeister, Graeme Dott trifft.

Keine Überraschungen in Session 1

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Beim Malta Cup sind die Überraschungen in der ersten Session ausgeblieben. Weltmeister Graeme Dott hat sein Erstrundenmatch gegen Stuart Bingham mit 5:3 gewonnen.

„In der ersten Runde gegen Stuart gezogen zu werden ist immer hart, aber ich bin froh gewonnen zu haben.“, sagte Dott nach dem Match.

Er gab zu: „Es war ein Wendepunkt, als ich zum 2:2 ausgleichen konnte. Ich hatte da einen riesigen Glückstreffer und da dachte ich das Match drehte sich zu meinen Gunsten.“

„Ich spielte besser, nachdem ich 3:2 hinten lag. Ich möchte hier gut spielen, es ist ein tolles Turnier. Zwischenzeitlich dachte ich, dass mir das Match aus den Händen gleiten könnte, aber ich habe dafür gesorgt, dass ich es nicht weg werfe.“

Und auch bei den beiden Wildcard-Matches setzten sich die Main-Tour-Spieler durch. Dabei gewann David Roe deutlich mit 5:1 gegen den maltesen Joe Grech und Andrew Higginson konnte Simon Zammit mit 5:3 schlagen.

Sendezeiten des Malta Cup ’07

2 Kommentare

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Die gesamte Berichterstattung zum Malta Cup findet ab Montag statt. Über die Spiele am Sonntag, also die Wildcard-Matches Higginson – Zammit und Roe – Grech und das erste Auftreten des Weltmeisters Graeme Dott gegen Stuart Bingham, berichtet das Snookerblog wieder nahezu Live, sicher jedoch ausführlich.

  • Montag, 29.01., 16.00–19.00 Uhr, 19.45–23.00 Uhr
  • Dienstag, 30.01., 16.00–19.00 Uhr, 20.00–23.00 Uhr
  • Mittwoch, 31.01., 16.00–18.30 Uhr, 21.30–23.00 Uhr
  • Donnerstag, 01.02., 16.00–19.00 Uhr, 20.00–23.00 Uhr
  • Freitag, 02.02., 16.00–19.00 Uhr, 20.00–23.00 Uhr
  • Samstag, 03.02., 17.00–18.00 Uhr, 20.30–23.00 Uhr
  • Sonntag, 04.02., 15.00–17.00 Uhr, 19.30–22.00 Uhr

O’Sullivan: „Snooker ist nicht mehr das Wichtigste in meinem Leben“

1 Kommentar

Ronnie O’Sullivan hat angekündigt, dass er nach seiner Aufgabe im Match gegen Steven Hendry in York beim Masters antreten wird. Allerdings müsste noch einige Zeit vergehen bis er den Sport wieder lieben könnte.

Ich habe mich gefragt, ob ich noch ein Teil der Snooker-Welt sein will. Ronnie O’Sullivan

„Es gibt andere Dinge in meinem Leben und Snooker ist nicht mehr das Wichtigste darin“, kündigte O’Sullivan an. Er würde sich nun anders verhalten als er es im Dezember tat.

„Wenn ich mich wieder so fühle oder wieder in der Situation bin, dann würde ich das Match vorher aufgeben.“

Auch die Berichterstattung, die seine Aktion begleitete, hätte ihn zurückgeworfen: „Einige – frühere Spieler eingeschlossen – kommentierten mein Verhalten in den Medien und übertrieben. Das hat mich wirklich enttäuscht.“

„Ganz ehrlich: Ich habe mich gefragt, ob ich überhaupt noch ein Teil der Snooker-Welt sein will. Ich habe mich gefragt, ob sie ein Problem mit dem Vorfall hatten oder ob sie generell ein Problem mit mir haben.“

(Quelle: inthenews.co.uk)

White und Cope können zuhause bleiben

Für Jimmy White und Jamie Cope ist der Weg zum Malta Cup bereits versperrt.

White verlor gleich sein erstes Qualifikationsmatch gegen Andrew Higginson, obwohl er bereits mit 3:1 führte, mit 5:3.

Cope wurde von Shooting-Star Tian Pengfei geschlagen, der vorher bereits Dermot McGlinchey (5:4) und Stuart Pettman (5:1) besiegen konnte. Gegen Cope musste er immerhin zwei Frames abgeben.

Qualifikant Cope hatte letzten Sonntag im Finale des Grand Prix gestanden wo er mit 9:5 gegen Neil Robertson verlor. White konnte sich noch für kein Main-Tour-Turnier qualifizieren. Wenn ihm dies auch weiter nicht gelingt wird er in der nächsten Saison nicht mehr an der Tour teilnehmen können. In den Provisional Rankings ist White von Platz 34 auf Platz 51 abgestürzt…

Einsle scheitert gegen Joyce

Auf den großen Durchbruch muss Snookertalent Patrik Einsle noch warten. Gegen den Engländer Mark Joyce konnte er in einer knappen Entscheidung vier Frames gewinnen. Joyce gelang der Sieg beim Stande von 4:4.

Das Match war nicht von hohen Breaks geprägt, Joyce gelang ein 61-er-Break in Frame zwei.

Joyce hat damit weiterhin die Chance am Malta Cup teil zu nehmen, Einsle kann den Heimweg antreten.

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