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Maguire schnappt sich den Titel

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Stephen Maguire strahlt neben seiner Northern Ireland Trophy

Mit einem eindrucksvollen 9:5 hat Stephen Maguire den Titel bei der Northern Ireland Trophy nach Schottland geholt.

Bereits nach der ersten Session gegen Fergal O’Brien hatte „On Fire Maguire“ mit 4:3 geführt, auch das höchste Match-Break gelang ihm dort: In Frame 5 spielte er eine Serie von 135 Punkten. Es war gleichzeitig das einzige Century in einem, durch mittelhohe Breaks geprägten, Spiel.

In der Abend-Session konnte Maguire sofort an seine Leistungen vom Mittag anknüpfen und spielte ein 73er-Break um mit 5:3 in Führung zu gehen. Doch O’Brien konterte, gewann den nächsten Frame nach einem 45er-Break von Maguire noch mit 74:45. Doch die nächsten beiden Frames gingen wieder an den Schotten, der unermüdlich schwere Bälle anging und gleichzeitig unglaublich präzise spielte.

Nach Maguires Siegen 2004 lies sich Ronnie O’Sullivan zu dem Zitat hinreißen, dass „er das Spiel die nächsten zehn Jahre dominieren“ könne. Vielleicht ist der Knoten ja jetzt geplatzt.

Beim Stand von 7:4 forderte ein knapper Frame ohne höhere Breaks beide Spieler und Fergal O’Brien konnte auf 7:5 verkürzen und auch im nächsten Frame ging er mit einer 39er-Serie in Führung. Doch Maguire konnte sich diesem Angriff erwehren, spielte selbst ein Break von 45 Punkten und gewann diesen Frame, wodurch er nur noch einen zum Sieg benötigte. Und da lies er nichts mehr anbrennen, mit Breaks von 41 und 56 Punkten in Folge gewann er den letzten Frame souverän.

„Ich bin total glücklich hier gewonnen zu haben, es hat ja auch eine ganze Zeit gedauert“, sagte Stephen Maguire nach dem Spiel. „Ins Halbfinale bei der WM zu kommen, in der letzten Saison, hat mir gezeigt, dass ich gut genug spiele um jedes Turnier gewinnen zu können – das hat mir volles Selbstvertrauen für diese Saison gegeben.“

„Ich hatte ganz schön schwere Gegner in dieser Woche und konnte großartige Spieler wie Ding, Robertson und Murphy schlagen. Fergal hat auch tolles Snooker gespielt und wir hatten es beide verdient im Finale zu stehen.“

„In der ersten Session war ich unzufrieden mit mir und es fühlte sich am Ende so an als ob ich verlieren würde obwohl ich mit 4:3 vorne lag. Dass ich eine Rote verschoss mit der ich 5:2 hätte in Führung gehen können hat mich richtig genervt. Manchmal bin ich mein schlimmster Feind.“

„Glücklicherweise konnte ich mich in den eineinhalb Stunden Pause zwischen den Sessions etwas beruhigen und mit meinem Vater sprechen. Ich fühlte mich zehnmal besser, als die letzte Session begann.“

Viertelfinals: O’Brien schlägt O’Sullivan

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So gut wie O’Sullivan am Tag zuvor noch drauf war, so gut war offenbar auch die Einschätzung seiner Leistung. „Ali hat zu viele Fehler gemacht“, sagte O’Sullivan in der Pressekonferenz.

Wenige Fehler gemacht hat hingegen Fergal O’Brien, der gegen O’Sullivan mit 5:2 gewann. Dabei waren die ersten beiden Frames der Grundstein für den späteren Sieg. In beiden Frames ging O’Sullivan in Führung und O’Brien konnte den Frame noch drehen.

Die letzten beiden Frames vor der Teepause konnte dann O’Sullivan noch für sich entscheiden, mit Breaks von 110 und 44. Danach lies Fearless Fergal aber nichts mehr anbrennen und gewann die nächsten drei Frames mit Breaks von 70, 73 und 48 Punkten.

Publikumsliebling siegt

O’Briens Gegner im Halbfinale am Abend ist Publikumsliebling Mark Allen, der sich in einer rein nordirischen Begegnung gegen Gerard Greene mit 5:3 durchsetzte.

Dabei sah es für Greene bis zum Mid-Session-Interval noch nicht einmal so schlecht aus: Er gewann die beiden Auftaktframes, verlor dann Frame nummer drei um sich Frame 4 mit einer 41er-Serie zu holen. Doch nach dem Interval drehte Allen das Spiel und gewann vier Frames in Folge. Dabei spielte er Breaks von 49 und 113 Punkten.

Maguire gegen Murphy im 2. Halbfinale

Mit einem 5:2 hat sich Stephen Maguire gegen Neil Robertson durchgesetzt. Dabei legte er den Grundstock für seinen Sieg schon vor dem Mid-Session-Interval indem er drei Frames mit Serien von 40, 62 und 58 Punkten in Folge gewann.

Lediglich einen Frame musste er an Robertson abgeben, der ein 83er-Break spielte. In Frame 5 spielte Maguire ein 51er-Break, einen umkämpften Frame 6 musste er mit 23:53 verloren geben. Im letzten Frame gelang ihm dann noch ein Century von 105 Punkten, was ihm den Sieg sicherte.

Shaun Murphys Gegner war der bisher überragend spielende Peter Ebdon. Und so verwundert es auch nicht, dass es einen Schlagabtausch an höheren und hohen Breaks gab. Den Anfang machte Murphy, der sich mit 50 Punkten in Folge den ersten Frame holte, doch Ebdon glich mit einem 81er-Break aus. Das konterte Murphy mit Breaks von 113 und 83 in den nächsten beiden Frames.

Nach der Pause taten sich beide Spieler schwer, Ebdon konnte den umkämpften fünften Frame noch mal für sich entscheiden. Frame 6 verlor er allerdings. Frame 7 war eine knappe Angelegenheit, doch Ebdon konnte verkürzen indem er ihn gewann. Frame 8 sicherte sich dann jedoch Murphy mit einer 69er-Serie.

O’Sullivan mit Rekord ins Viertelfinale

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Fünf Centuries in einem Best-of-Nine-Match. Das ist absoluter Rekord. Dass Ronnie O’Sullivan in seinem Spiel gegen Allister Carter dabei quasi im Vorübergehen noch ein Maximum Break spielte, zeigt seine Qualität.

O’Sullivan selbst war jedoch sehr unzufrieden mit deiner Leistung: „Ich hatte Glück weil Ali es mir einfach gemacht hat. Er hat viele Bälle verfehlt. Ich traue mich momentan nicht einmal zu trainieren, weil ich so schlecht spiele.“

Mit Breaks von 108, 122, 107, 147 und 129 Punkten hat er jedenfalls eine Duftmarke gesetzt und kann als Favorit im Viertelfinale gesehen werden.

Der Gegner von O’Sullivan wird Fergal O’Brian sein, der Barry Hawkins mit 5:3 schlug. Beide hatten sich zuvor als Favoritenschrecks einen Namen gemacht: O’Brian schlug Weltmeister John Higgins und Hawkins schlug Vize-Weltmeister Mark Selby, jeweils mit 5:4.

Zwei Außenseiter im Viertelfinale

Die beiden Nordiren Gerard Greene und Mark Allen spielen im Viertelfinale gegeneinander. Greene schlug Ken Doherty mit 5:1 – und spielte dabei nur ein Break von mehr als 50 Punkten. Allen siegte gegen Graeme Dott mit 5:3.

Titelverteidiger ausgeschieden

Keinen guten Tag erwischt hatte Ding Junhui, gegen Stephen Maguire verlor er mit 3:5. Der trifft im Viertelfinale auf Neil Robertson. Der Spieler des Jahres konnte Ian McCulloch klar mit 5:0 schlagen.

Ebdon mit kurzem Prozess

Gegen Steve Davis gewann Peter Ebdon überlegen mit 5:0. Davis konnte sich im gesamten Match nur 76 Punkte erspielen und wird froh gewesen sein, dass das Match nach rund 1 Stunde und 20 Minuten bereits vorbei gewesen ist.

Ebdons Gegner wird Shaun Murphy sein, der den siebenfachen Weltmeister Stephen Hendry mit 5:2 nach hause geschickt hat.

Greene weiter stark

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Nachdem er beim Grand Prix erst im Halbfinale durch den späteren Sieger Marco Fu zu schlagen war hat es Gerard Greene bei der Northern Ireland Trophy bereits eine Runde weiter als der Hong-Kong-Chinese geschafft.

Gegen Liang Wenbo aus China setzte sich der Nordire klar mit 5:2 durch und zeigte über weite Strecken sehr konzentriertes Snooker. Greenes Gegner in der nächsten Runde ist Mark Williams. Fu schied gegen Adrien Gunnell mit 3:5 aus. Der Qualifikant spielt nun gegen Peter Ebdon.

Gould triumphiert über Stevens

Eigentlich sollte man ein Spiel, das man mit 3:0 führt nicht mehr verlieren. Aber eigentlich sollte Matthew Stevens generell besser spielen, als er das in dieser Saison tut. Und so wundert es nicht, dass der Qualifikant Martin Gould den zweifachen WM-Finalisten doch noch abfing um mit einem 5:4 in die Runde der besten 32 einzuziehen. Gegner dort: Der 7-malige Weltmeister Stephen Hendry.

Sendezeiten der Northern Ireland Trophy 2007

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Nach einer kurzen Pause geht es endlich wieder mit Neuigkeiten hier im Blog weiter. Zuerst die Sendezeiten für die Northern Ireland Trophy, Ausstrahlungen auf Eurosport 2 sind gekennzeichnet:

DatumUhrzeitArt
Sonntag, 04.11.2007 18:15 19:00 Aufzeichnung
20:30 23:30 Live
Montag, 05.11.2007 15:30 18:00 LIVE
19:45 20:30 Aufzeichnung
20:30 23:30 LIVE
00:45 01:30 Aufzeichnung
Dienstag, 06.11.2007 15:00 15:30 Aufzeichnung
15:30 18:00 LIVE
20:45 23:30 LIVE auf Eurosport 2
23:30 01:30 Aufzeichnung
Mittwoch, 07.11.2007 11:30 12:30 Aufzeichnung
15:00 15:30 Aufzeichnung
15:30 18:00 LIVE
18:00 18:30 LIVE auf Eurosport 2
20:30 23:30 LIVE auf Eurosport 2
23:30 01:30 Aufzeichnung
Donnerstag, 08.11.2007 15:30 18:00 LIVE
21:30 23:30 LIVE auf Eurosport 2
Freitag, 09.11.2007 15:30 18:00 LIVE
18:00 18:30 LIVE auf Eurosport 2
20:30 23:30 LIVE auf Eurosport 2
23:30 00:30 Aufzeichnung
Samstag, 10.11.2007 20:30 23:30 LIVE
Sonntag, 11.11.2007 15:00 16:00 Aufzeichnung
16:30 17:45 LIVE auf Eurosport 2
20:15 23:30 LIVE

Und weiter geht’s…

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Es ist keine Verschnaufpause vorgesehen in der Snookersaison. Bereits morgen beginnt die Qualifikation zur Northern Ireland Trophy.

In der ersten Runde mit dabei: Wunderkind Michael White, Liu Song, Kurt Maflin, Kevin van Hove und Tony Drago. Es verspricht spannend zu werden.

Das Snookerblog berichtet über alle Ergebnisse zeitnah.

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