Sprunglinks

Snookerblog

Grand Prix 2006: Achtelfinale

1 Kommentar

Logo des Grand Prix 2006

Die Achtelfinals werden im Format „Best of 9“ gespielt.

26.10.2006

15.00 Uhr

  • Matthew Stevens – John Higgins 4:5
  • Ryan Day – Ian McCulloch 3:5

20.00 Uhr

  • Alan McManus – Mark Selby 5:1
  • Stephen Lee – Mark King 3:5

25.10.2006

15.00 Uhr

  • Ronnie O’Sullivan – David Gray 5:2
  • Neil Robertson – Andrew Norman 5:3

O’Sullivan mit 136er- und 107er-Breaks zu seinem 450sten Century Break.

20.00 Uhr

  • Joe Perry – Ken Doherty 5:0
  • Rob Milkins – Jamie Cope 0:5

Ein Whitewash am Abend ist erquickend und labend

Logo des Grand Prix 2006

Ein Whitewash? Beim Grand Prix gab es heute sogar zwei derartige Zu-Null-Siege. Überraschend klar konnte nicht nur Joe Perry seinen Gegner Ken Doherty mit 5:0 nach Hause schicken. Auch Jamie Cope (Qualifikant, Maximum-Breaker und Shootingstar) gelang dieses Kunststück: Gegen Robert Milkins musst er keinen einzigen Frame abgeben.

Dabei war Milkins als erster seiner Gruppe logischer Favorit gegen Jamie Cope, der hinter O’Sullivan zweiter in seiner Gruppe wurde. Auch die Weltranglistenplatzierungen sprachen für Milkins: Er selbst steht auf Platz 32, Cope lediglich auf Platz 47 und musste sich daher für das Turnier erstmal qualifizieren.

Vielleicht liegt es an dieser Spielpraxis, die ihm gegen Milkins half plus das Maximum Break, das leider nicht von TV-Kameras begleitet wurde, die den Ausschlag für Cope gaben. Die ersten beiden knappen Frames holte sich Cope und die restlichen drei konnte er dann auch noch ohne Probleme holen.

Ken Doherty, der sich nun auf den Heimweg macht, hatte gegen Joe Perry kaum eine Chance: Lediglich im dritten der fünf Frames war es knapp, in allen anderen Frames zeigte Perry Breaks von über 40 Punkten.

O'Sullivan schießt sich unter die letzten Acht

Logo des Grand Prix 2006

Als erster der Achtelfinalisten konnte Ronnie O’Sullivan das Viertelfinalticket lösen: Gegen David Gray packte er sein enthusiastisches Spiel aus und gewann beinahe mühelos. Zwei Frames musste er jedoch abgeben, in denen er einfach nicht ins Spiel kommen wollte.

Dabei brannte er direkt zum Start des Matches bereits ein Feuerwerk ab: Eine Total-Clearence von 136 Punkten stand bereits nach dem ersten Frame auf seinem Konto und mit dem 107er Break, das er folgen ließ konnte er zugleich sein 450stes Century in seiner Profi-Karriere für sich verbuchen. Am Ende des Matches stand es 5:2.

Im Viertelfinale trifft O’Sullivan auf Neil Robertson. Der Australier gewann sein Match gegen den Qualifikanten Andrew Norman mit 5:3.

Heute Abend komplettieren die Spiele Ken Doherty gegen Joe Perry und Rob Milkins gegen Jamie Cope die erste Hälfte der Achtelfinals.

In der Gruppenphase gelang Cope ein Maximum-Break.

Round-Robin-Format: „Keine Chance“ oder „Gut für den Sport“?

2 Kommentare

Logo des Grand Prix 2006

Nach seinem Ausscheiden in der Gruppenphase des Grand Prix hat sich Graeme Dott nochmals zu Wort gemeldet: „Ich habe das Format schon nicht gemocht als es beschlossen wurde. Das gesamte Konzept muss überdacht werden.“

Seine Gruppe sei der Beweis dafür, so Dott: „Ich hätte in meiner Gruppe nicht bestehen können, auch wenn ich dieses Match gewonnen hätte, das führte zu bizarren Situationen.“

„Nachdem Andrew zwei Frames gewonnen hatte, wollte ich garnicht mehr gewinnen. Ich hätte mich schlecht gefühlt, wenn ich gewonnen hätte. Das ist so nicht richtig.“

„Warum werfen wir nicht eine Münze um die Weltranglistenpunkte? Es ist so bescheuert.“

Ein anderer, früherer Kritiker, Stephen Hendry, äußert sich moderater: „Es ist nichts falsch an dem Format, ich denke es tut dem Sport gut. Vielleicht sollte man das Programm etwas mehr straffen.“

Weltmeister können nach Hause fahren

Logo des Grand Prix 2006

Das neue Format hat doch seine Tücken: Von den besten 16 Snookerspielern der Welt sind gerade einmal sechs übrig geblieben, aus den nächsten sechzehn sind immerhin acht Spieler dabei. Die restlichen beiden Plätze in der KO-Runde belegen die Qualifikanten Jamie Cope (Gruppe C/ 2. Platz/ 3 Siege), dem ja gestern ein 147er-Break gelang, sowie Andrew Norman (H/2./4).

In den nächsten Tagen ausruhen können sich hingegen die Weltmeister. Amtsinhaber Graeme Dott (H/5./2) beispielsweise erreichte in seiner Gruppe einen miserablen fünften Platz, verlor gegen Stephen Maguire (H/3./3), Ding Junhui (H/4./2) und Andrew Norman.

Auch seinem Vorgänger Shaun Murphy (B/3./3) ging es ähnlich. Er musste Mark King (B/2./3) aufgrund des besseren Frameverhältnisses den Vortritt lassen.

Und auch die Altmeister konnten sich nicht durchsetzen: Mit Steve Davis (C/4./2) und Stephen Hendry (E/6./1), der durch eine indiskutable Leistung glänzte, schieden dreizehn Weltmeisterschaften auf einen Schlag aus.

Doch es gab auch überzeugende Weltmeister: John Higgins (A/2./4) beispielsweise, der zwar im Endspurt noch von Allen McManus (A/1./4) vom ersten Gruppenplatz verdrängt wurde. Beiden wurde von Issara Kachaiwong (A/3./4) mächtig druck gemacht, am Ende entschied das Verhältnis von gewonnenen zu verlorenen Frames gegen den Qualifikanten aus Thailand.

Und auch Ronnie O’Sullivan (C/1./5) begeisterte mit seinem Spiel die Zuschauer in der Halle in Aberdeen und zuhause an den Fernsehgeräten. Er war zusammen mit Robert Milkins (G/1./5) der einzige Spieler, dem es gelang alle seine Spiele zu gewinnen.

Matthew Stevens (E/1./4) scheint für seinen Freund Paul Hunter zu spielen, jedenfalls hat der Waliser wieder zu seinem Spiel zurück gefunden und konnte sich in seiner Gruppe erfolgreich durchsetzen.

Überraschen konnte Ian McCulloch (F/2./3), der bei den letzten Turnieren nie wirkliche Erfolge vorweisen konnte. Hier setzte er sich in der verkleinerten Gruppe, die ohne Mark Williams auskommen musste, zusammen mit Stephen Lee (F/1./3) durch.

Die KO-Runde bleibt eine spannende Angelegenheit.

Jamie Cope mit Maximum-Break

Logo des Grand Prix 2006

Nun gehört er auch dazu: Jamie Cope hat den exklusiven Club der Maximum-Spieler betreten. Im letzten Frame bei seinem 3:1-Erfolg gegen Michael Holt schaffte Cope das Kunststück.

Sicher in der letzten Runde ist er damit aber noch nicht. Morgen benötigt er gegen David Roe ein klares 3:0 um noch unter die letzten 16 zu kommen.

In seiner Gruppe C qualifiziert hat sich Ronnie O’Sullivan, der nun alle seine fünf Matches für sich entscheiden konnte und dabei nur vier Frames abgab.

Auch die Entscheidung in Gruppe D ist gefallen: Die beiden Top-16-Spieler Ken Doherty und Neil Robertson haben sich ihren Platz unter den letzten 16 erkämpft.

In Gruppe E scheint Stephen Hendry sich nicht gegen seine Gegner durchsetzen zu können: Matthew Stevens ist ihm bereits enteilt, Mark Selby kann sich durch einen Sieg morgen ebenfalls an ihm vorbei schieben.

Publikumsliebling Ian McCulloch hat sich in Gruppe F mit ziemlicher Sicherheit durchgesetzt, während Weltmeister Graeme Dott in Gruppe H den Sprung unter die letzten 16 verpasst hat.

Weitere Suchergebnisse Vorherige Suchergebnisse

Alle Inhalte sind Eigentum des jeweiligen Autors. Dieses Internetangebot enthält Ausschnitte aus verschiedenen anderen (Online-)Medien. Kommentare müssen nicht die Meinung des Seitenbetreibers widerspiegeln. Betachten Sie auch die Richtlinien zum Datenschutz und das Impressum. Icons von FamFamFam.