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Snookerblog

Die Snooker-Woche

6 Kommentare

Was letzte Woche geschah:

Amateur-WM

Im Finale der Amateur-WM im österreichischen Wels stehen sich der Ire Colm Gilcreest und Thepchaiya Un-Nooh aus Thailand gegenüber. Lasse Münstermann schied gegen Lulian Logue aus Nord-Irland mit 0:5 in der Runde der Besten 32 aus. Auch für Patrick Einsle, der sich in seinem Gruppenmatch gegen Glen Wilkinson eine Knochenabsplitterung an der Hüfte zuzog, war in der 2. Runde Schluss. Gegen Darren Mogan unterlag er knapp mit 4:5.

Insgesamt war das abschneiden der Deutschen zufrieden stellend, konnte man doch mit beiden angetretenen Spielern die KO-Runde erreichen. Die Gastgeber – mit einer wesentlich größeren Mannschaft angetreten – waren nur mit zwei Spielern in der Runde der Besten 64 vertreten. Robert Bütof unterlag David Donovan aus Wales mit 0:4, Felix Pleschek unterlag Ex-Profi Mohamed Shehab mit 1:4.

Überlegen die Spieler aus Großbritannien und Irland sowie aus Asien, die ab der Runde der Besten 16 nur noch untereinander spielten.

Weltmeister wurde mit 11:7 Thepchaiya Un-Nooh aus Thailand, den wir damit in der nächsten Saison auf der Main Tour begrüßen dürfen.

Bei den Frauen stehen die üblichen Verdächtigen im Finale: Wendy Jans (Belgien) trifft erneut auf Reanne Evans (England). Jans hatte im Achtelfinale die deutsche Vertreterin Natascha Niermann mit 3:0 geschlagen.

Reanne Evans konnte sich erneut den Weltmeisterinnen-Titel sichern, indem sie mit 5:3 gewann.

Bei den Herren stehen Dene O’Kane und Geet Sethi im Finale. Die beiden Teilnehmer aus Deutschland. Olaf Thode und Frank Schröder mussten gegen Yam Shui Ng aus Hongkong die Segel streichen. Schröder verlor in der Runde der Besten 32 mit 1:4, Thode im darauf folgenden Achtelfinale mit dem selben Ergebnis. Der Schweizer Mohanraj Sivasubramaniam kam ebenfalls nicht über die erste KO-Runde hinaus.

Dene O’Kane schaffte den Sprung nach ganz oben auf das Siegerpodest und schlug Sethi deutlich mit 5:1.

Premier League

Im Newport Centre trafen am letzten Donnerstag Joe Perry und Ding Junhui aufeinander und Liga-Neuling Perry musste seine erste Niederlage nach vier Siegen einstecken. Der Chinese nahm den Schwung aus seinem Sieg in der World Series mit und erarbeitete sich schon früh einen 3:0-Vorsprung, nach Perrys Anschluss-Frame konnte er dann aber seinen Sieg fest machen.

Kein Glück weiterhin hat Steve Davis in der Premier League. Gegen Stephen Hendry unterlag er mit 1:5. Damit konnte Davis aus 4 Matches keinen Punkt mitnehmen und wird die KO-Runde wohl nicht mehr erreichen können. Dieser Umstand könnte dazu führen, dass er lieber weiter bei der Bahrain Championship spielt um seine Weltranglistenposition zu stärken.

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Xristjan 8. Nov., 14.33 Uhr

Aber ich dachte wegen der Premier League seien die Verträge eindeutig. Steve Davis kann doch nicht einfach wegen schlechter Aussichten nicht erscheinen, sonst muss er Strafe zahlen. Oder?

Eric Eggert 8. Nov., 16.31 Uhr

Ja, er müsste eine Strafe zahlen, wenn er nicht antreten würde. Durch das Freilos, das er durch das Fehlen O’Sullivans bekommen hat, hat er aber 1900 Punkte sicher, wenn er antritt. Das könnte sich für ihn durchaus lohnen, auch wenn er dann Strafe zahlen müsste.

Xristjan 8. Nov., 18.32 Uhr

Das ist nachvollziehbar, dass er sich eher für die Punkte entscheidet. Vor allem wenn man sieht und mitrechnet, wie gut die Saison bisher für Steve Davis gelaufen ist. Das wäre natürlich klasse, wenn er sich noch mal in die Top 16 schiebt. Hätte ich nicht gedacht.

Eric 8. Nov., 20.06 Uhr

Eric, kleine Korrektur: mit Felix Pleschek war neben Robert Bütof noch ein zweiter Österreicher in der Runde der besten 64 vertreten. Übrigens verlor auch Pleschek dort chancenlos, 1:4 gegen Mohamed Shehab.

Eric Eggert 9. Nov., 11.17 Uhr

Danke Eric. Den hatte ich glatt übersehen, werde ihn nachtragen :) Asche auf mein Haupt

Matthias Mees 9. Nov., 16.14 Uhr

Ganze schwierigfe Situation für Davis, aber ich gehe davon aus, dass er die Gelegenheit nutzen wird, in Bahrain Punkte zu sammeln. Wenn er ernsthaft nochmal die Top 16 angehen will, müsste er theoretisch bei einem Ranglistenturnier mal mindestens das Halbfinale erreichen – und nirgendwo stehen die Chancen dafur (auf dem Papier) so gut wie in Bahrain.

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