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Ding muss einpacken

Chinas Talent Ding Junhui ist bei seinem Heimspiel gegen Barry Hawkins ausgeschieden. In einem zerfahrenen Spiel zeigte der 19jährige Chinese was ihn früher bereits ausmachte: Inkonsistenz.

Nach einem Century im ersten Frame wollte nichts mehr bei ihm zusammen laufen. Vielleicht auch, weil Hawkins den Start direkt durch zwei eigene Centuries einstellte. Die nächsten Frames waren zwar hart umkämpft, Hawkins konnte jedoch meist die Oberhand behalten. Dings Spiel geriet immer weiter aus den Fugen, fing sich dann, als er beinahe mit dem Rücken zur Wand stand. Beim Spielstand von 4:2 für Hawkins schaffte er gar den Frame, in dem er bereits zurücklag, durch eine wiederaufgesetzte Schwarze („Respotted Black“) zu gewinnen.

Doch im nächsten Frame war Hawkins übermächtig und Ding viel zu fehleranfällig. Der Chinese hatte Glück, dass ihm eine Menge Glückstreffer („Flukes“) und gelangen und Hawkins nicht alle Chancen nutzte. Sonst hätte er schän früher sein Queue einpacken können. Hawkins Gegner im Achtelfinale ist Joe Swail, der Vizeweltmeister Peter Ebdon mit 5:3 aus dem Turnier warf.

Ebenfalls ausgeschieden ist Mark Williams. Gegen Jamie Cope konnte er nur einen Frame gewinnen und unterlag deshalb 1:5. Der Titelverteidiger ist damit bereits in seinem ersten Match ausgeschieden, während Cope sich nach dieser Leistung berechtigte Hoffnungen auf eine gute Platzierung machen kann: „Wenn ich weiterhin so spiele, kann ich jeden schlagen. Vielleicht kann ich auch Champion werden.“

Cope trifft in der Runde der letzten Sechzehn auf Stuart Bingham, der knapp gegen Steve Davis gewann, 5:4 lautete der Spielstand am Ende.

Stephen Maguire und Shaun Murphy treffen ebenfalls aufeinander. Maguire schlug Mark King mit 5:3. Gegen Murphy musste sich der chinesische Wildcard-Spieler Mei Xiwen mit 1:5 geschlagen geben.

Ken Doherty hatte ein leichtes Opfer. Li Hang konnte sich beim 1:5 kaum gegen den Iren wehren, der nun auf Mark Selby trifft, was eine schwerere Aufgabe sein dürfte. Selby selbst konnte sich über die volle Distanz gegen den Sheriff von Pottingham durchsetzen, Anthony Hamilton.

Bereits gestern wurde die untere Hälfte des Tableaus entschieden. Dabei konnte der zweite des Turniers von 2005, Stephen Hendry, sich nicht gegen Marco Fu erwehren. Der Hong-Kong-Chinese gewann mit 5:4 und trifft nun auf Matthew Stevens, dem gegen Xiao Goudong der erste und einzige Whitewash dieser Hauptrunde gelang. Fu ist nun der einzig verbliebene Vertreter für China.

Sowohl Ali Carter als auch Ronnie O’Sullivan hatten es mit Wildcard-Chinesen zu tun. Carter gewann gegen Yu Delu mit 5:3 und O’Sullivan lies Liu Chuang mit 5:1 keine Chance.

Auch John Higgins scheint wieder in guter Form zu sein. Gegen Ian McCulloch jedenfalls schaffte er einen weitgehend ungefährdeten 5:2-Sieg nachdem er jetzt auf Jimmy White trifft, der durch ein Freilos in die Runde der letzten Sechzehn eingezogen ist.

Aktueller gegen zukünftigen Weltmeister heißt das letzte Duell: Graeme Dott trifft dabei auf Neil Robertson. Der Australier ist der konstanteste der jungen Garde und belegte das mit zwei Siegen in einer Saison. Michael Holt war für ihn kein Gegner, er deklassierte ihn mit 5:1. Dott hingegen ist mit seiner Leistung in dieser Saison nicht wirklich zufrieden. Gegen James Wattana überzeugte er jedoch mit einem 5:3.

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