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Snookerblog

Jimmy White

Jimmy „The Whirlwind“ White zählt gleichzeitig zu den größten Legenden, die der Snookersport kennt, wie auch zu den tragischen Figuren am grünen Tisch.

Whites spielerische Fähigkeiten waren und sind unbestritten – er verfügt über enomes technisches Können. Zu den besonderen Fähigkeiten des Linkshänders zählt beispielsweise das Spiel mit den Hilfsqueues, welches manch anderem Profi eher schwer fällt. Auch das technisch anspruchsvolle Spiel mit Effet zählt zu seinen Stärken.

Whites Archillesferse hingegen scheint die Konzentration am Tisch, speziell in entscheidenden Momenten, zu sein. Speziell bei der WM in Sheffield war der Publikumsliebling oftmals der tragisch Unterlegene – sechs Mal stand White im Crucible im Finale (allein fünf Mal von 1990-1994), stets musste er sich mit dem zweiten Platz begnügen. Interessanterweise hat White dabei stets gegen Spieler verloren, welche ebenso wie er selbst den Orden „Member of the Order of the British Empire“ tragen: Steve Davis, John Parrott und Stephen Hendry.

Hendry brachte White die wohl unangenehmsten Niederlagen bei. Im WM-Finale 1992 lag Hendry bereits 9-14 hinten, gewann jedoch die folgenden neun(!) Frames und somit das Match mit 18-14. White verfehlte dabei in gleich zwei Frames eine frameentscheidende Rote und verlor einen weiteren Frame durch einen versenkten Spielball. Im folgenden Jahr unterlag White dem Schotten gar mit 5-18.

Seit er 2006 aus den Top 32 fiel, kämpft White, der 1995 erfolgreich wegen Hodenkrebs operiert wurde, um seinen Verbleib auf der Main Tour – bislang erfolgreich. Der „Wirbelwind“ gilt abseits des Tisches als partyfreudiger Lebemann.

Daten und Fakten

  • Geburtsdatum: 02.05.1962
  • Profi seit: 1980
  • Höchstes Turnierbreak: 147

Gewonnene Turniere

  • Players Championship 2004
  • UK Championship 1992
  • European Open 1992
  • Canadian Master 1988
  • British Open 1987, 1992
  • Rothmans Grand Prix 1986, 1992
  • Mercantile Credit Classic 1986, 1991
  • Pot Black Cup 1986
  • Irish Masters 1985, 1986
  • Benson & Hedges Masters 1984

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