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Snookerblog

Graeme Dott

Der Schotte Graeme Dott wirkt meist stohisch, unheimlich konzentriert. Mit seinem fast kahlrasierten Schädel mutet er selbst manchmal wie eine Billardkugel an. Dies hat aber seinem Spiel nicht geschadet. Er spielt meist konzentriert, hat ein hervorragendes Positionsspiel und ein gutes Auge für gute Safetys.

Bis zur Saison 2005/06 konnte er kein Turnier gewinnen. Da ist seine Leistung beim Gewinn der Weltmeisterschaft 2006 noch höher einzuschätzen. Im Finale setzte er sich gegen den ehemaligen Weltmeister Peter Ebdon durch.

Dabei begann die Saison nocht wirklich vielversprechend. Beim Grand Prix und der UK Championship verlor er sein Auftaktmatch. Beim Malta Cup konnte er dann aber bis ins Halbfinale vordringen, wo er sich dem späteren Turniersieger Ken Doherty geschlagen geben musste.

Bei den Welsh Open schaffte er es dann bis ins Viertelfinale. Bei den China Open konnte er nicht wirklich überzeugen, schied gegen Ding Junhui in seinem zweiten Spiel aus.

Doch die Weltmeisterschaft 2006 sollte sein Turnier werden. Auf seinem Weg zum Titel schlug er Altmeister John Parrot und Nigel Bond. Gegen den jungen Neil Robertson schien er schon am Rand einer Niederlage, nur dessen Ungeduld konnten Dott vor einem Ausscheiden bewahren. Im Halbfinale schlug er dann Ronnie O’Sullivan um im Finale auf Peter Ebdon zu treffen. In einem der längsten Finale der Snookergeschichte sicherte er sich den Titel.

Daten und Fakten

  • Geburtsdatum: 12.05.1977
  • Weltranglistenposition (nach der Saison 2005/06): 6
  • Profi seit: 1994
  • Höchstes Turnierbreak: 147 Punkte

Gewonnene Turniere

  • World Championship 2006

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