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Snookerblog

Das Live-Scoring von morgen

Wie Dave Hendon vermeldet soll mit Beginn der World Open am morgigen Samstag auch das viel gescholtene Live-Scoring auf worldsnooker.com wieder verfügbar sein.

Das bekannte, schlecht bis gar nicht funktionierende und wenig aussagekräftige Live-Scoring wurde von SportStat komplett neu entwickelt, ein erster Screenshot findet sich in Daves Blog-Artikel. Das grafisch anspruchsvollere System zeigt demnach zunächst weiterhin die bekannte Daten (Frames, Punkte im Frame, Punkte im Break) sowie die Anzahl der auf dem Tisch verbleibenden Punkte. Es soll während der Saison um weitere Features wie statistische und Spieler-Daten, erweitert werden. Zudem steht das Live-Scoring dann auch wieder während nicht im TV übertragener Events wie den PTC-Turnieren und den Qualifiers bereit.

Von Shanghai nach Glasgow

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Ein eher zähes Finale, welches Ali Carter mit seinem zweiten Sieg bei einem Ranglistenturnier (10-7 über Jamie Burnett) für sich entscheiden konnte, beendete am heutigen Sonntag ein irritierend rätselhaftes Shanghai Masters. Mit den World Open in Glasgow steht nun bereits das nächste Main-Tour-Event vor der Tür (18.-26. September).

Neben dem offenen Feld aus 96 Tour-Spielern und 32 Qualifikanten und Amateuren sorgt auch die Tatsache, dass die Begegnungen jeder Runde (bereits in der Qualifikation) ausgelost werden, dafür, dass Ausgang und Verlauf der World Open kaum vorhersehbar sind. Zudem ist die Qualifikation noch nicht vollständig beendet — 11 Teilnehmer des Hauptfeldes sind noch in Partien, die erst in Glasgow ausgetragen werden, zu ermitteln.

In den Begegnungen zwischen Neil Robertson und Graeme Dott sowie Mark King und Ronnie O’Sullivan treffen zudem jeweils 2 Top-16-Spieler aufeinander, sodass inklusive der bereits in der Qualifikation ausgeschiedenen Mark Allen, Ryan Day und Liang Wenbo mindestens 5 gesetzte Spieler in Glasgow nicht im Hauptfeld stehen werden. Stattdessen ist mit Liu Song bereits ein Amateur unter den letzten 32, mit dem Thai Thepchaiya Un-Nooh (gegen Carter) hat noch ein weiterer die Chance, ins Hauptfeld zu gelangen.

Besondere Brisanz birgt die Tatsache, dass sich nach den World Open nur noch beim 2. Turnier der EPTC in Brügge (1.-3. Oktober) die Gelegenheit bietet, Ranglistenpunkte zu sammeln — nach dem 2. EPTC-Turnier wird die neue Rangliste und damit auch die Setzliste für die UK Championship festgelegt. Es könnte zu Überraschungen kommen …

Business as usual in Shanghai

Es ist fast schon typisch, dass das Shanghai Masters “seltsame” Ergebnisse liefert. In diesem Jahr wird es zusätzlich überschattet durch die etwas rätselhafte Absage von Titelverteidiger Ronnie O’Sullivan und das Urteil gegen John Higgins — aber auch am grünen Tisch gibt sich das Eröffnungsturnier der Main Tour 2010/11 gewohnt launisch.

In der Wildcard-Runde mussten bereits Mike Dunn und Robert Milkins “Federn lassen” und sich den Wildcard-Spielern Mei Xiwen und Jin Long geschlagen geben, Ken Doherty konnte sich gegen Mohamed Saijad knapp mit 5-4 ins Hauptfeld retten.

In der ersten Runde des Hauptfeldes ging das fast schon traditionelle Favoriten-Sterben weiter: Neben Ryan Day, Marco Fu, Marc Allen, Liang Wenbo und Stephen Hendry durfte auch Weltmeister Neil Robertson bereits nach einem Match wieder die Koffer packen.

Neben diesen sechs Top 16-Spielern mussten zudem in der heutigen Morning Session bereits Stephen Maguire (3-5 gegen Mark Davis) und Mark Williams (4-5 gegen Graeme Dott) die Segel streichen, daneben zogen Jamie Burnett (Whitewash gegen Andrew Higgins nach Freilos in Runde 1 durch die O’Sullivan-Absage) und Allister Carter (5-3 gegen Stuart Bingham) ins Viertelfinale ein.

Judd Trump siegt in Fürth

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Judd Trump hat den Dreifachtriumph von Shaun Muprphy bei den Paul Hunter Classics verhindert und den Titel mit einem 4:3 gegen Anthony Hamilton gewonnen.

Die Veteranen Jimmy White und Steve Davis schaften es jeweils bis ins Viertelfinale, wo sie gegen Daniel Wells bzw. Shaun Murphy den kürzeren zogen. Judd Trump traf nach einem 4:0 über Jack Lisowski auf den Titelverteidiger Shaun Murphy, den er mit 4:2 bezwang. Wells Halbfinalgegner war Anthony Hamilton, gegen den er mit 1:4 scheiterte.

Alle Ergebnisse.

August-Zusammenfassung

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Die tagtägliche Arbeit lässt leider keine ausführlichen Berichte im Moment zu. Das ist zwar gut für mich, doch schlecht für meine Leser. Ich hoffe, dass sich diese Situation für beide Seiten in Zukunft verbessert.

  • Tom Ford gewinnt die PTC3 und damit 10.000 Pfund. Im Finale traf er auf Jack Lisowski, den er mit 4:0 schlug. (Quelle)
  • Jack Ferguson, der neue WPBSA-Vorsitzende befürwortet eine niedrigere Altersgrenze für Spieler. Anlass ist die Diskussion um Luca Brecel, der Europameister wurde und nun nur auf den PTC-Turnieren spielen darf, da er erst 15 statt 16 ist. (Quelle)
  • Der Sieger der PTC4 ist Barry Pinches, der im Finale gegen Ronnie O’Sullivan mit 1:3 hinten lag und dennoch 4:3 gewann. (Quelle)
  • Die Paul Hunter Foundation sponsert Behindertensnooker – Das Turnier in Manchester findet am 9. und 10. Oktober statt. (Quelle)
  • Die Qualifikation für die World Open in Glasgow ist beendet, die Qualifikanten stehen bis auf acht Ausnahmen fest, die acht verbliebenen Matches werden in Glasgow ausgetragen, unter anderem O’Sullivan gegen Mark King. Bei den World Open wird – ähnlich wie im DFB-Pokal beim Fußball – in jeder Runde neu ausgelost. Durch die Quali-Matches während des Hauptturniers wird sichergestellt, dass die Top-Spieler auch dort antreten. Auch Igor Figueiredo wird dort antreten, Mark Williams ist sein Gegner.
  • Andrew Higginson hat sich positiv über die Änderungen unter Hearn geäußert: ”I think you’ll see the standard of snooker rise this season because there’s competition snooker week in, week out. I haven’t stopped practising and playing this season, whereas last year there were times when you’d put your cue down for two weeks at a time.“ (Quelle)
  • Auch die Paul Hunter Classics (aka EPTC1) in Fürth sind unterwegs. Während Ronnie O’Sullivan sich trotz Zusage nicht blicken ließ schied Patrick Einsle genauso wie Figueiredo in der Runde der letzten 64 aus. Lasse Münstermann musste hingegen schon eine Runde vorher die Segel streichen. Im Achtelfinale geht es nun in folgenden Partien um die Wurst:
    • Steve Davis v Mark Davis
    • Andrew Higginson v Shaun Murphy
    • Jack Lisowski v Ricky Walden
    • Judd Trump v Anthony McGill
    • Peter Lines v Jimmy White
    • Daniel Wells v Alfie Burden
    • Gerard Greene v Stuart Bingham
    • Anthony Hamilton v Bjorn Haneveer

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