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Robertsons Aufholjagd wird nicht belohnt

Auch im zweiten Halbfinale gab es ein spannendes Comeback. Nach einem 4:4-Unentschieden nach der ersten Session zwischen Shaun Murphy und Neil Robertson konnte sich der Engländer eine knappe Führung von 9:7 herausarbeiten. In Session 3 schien Murphy dann übermächtig und nachdem er 5 Frames in Folge gewinnen konnte und 14:7 führte sah es beinahe so aus als ob er bereits in dieser Session den Sack zumachen könnte.

Doch Robertson schlug zurück und gewann zwei Frames in Folge und den dritten gar mit einem Century (101 Punkte). Mit einem 10:14 konnte Robertson noch zufrieden sein und knüpfte in Session 4 an seine Leistung an: Vier Frames legte er drauf und glich damit zum 14:14 aus. Murphy war in der Zeit praktisch nicht vorhanden, lies zu viele Fehler zu, Robertson steigerte sich und vermied Fehler.

Nach dem anschließenden Mid-Session-Interval zeigte sich dann aber der Ex-Weltmeister runderneuert und ging mit einem Century von 106 Punkten wieder in Führung und gewann das Match mit weiteren Breaks von 81 und 94 Punkten.

„Ich hatte nie wirklich angst, ich habe ja nicht falsch gemacht. Neil hat super Safeties gespielt. die Führung hat mir natürlich ein bisschen Luft gelassen.“, sagte Murphy nach dem Match „Ich habe viel gelernt in den letzten vier Jahren, ich habe hart gearbeitet.“, erläuterte Murphy auf Steve Davis’ Frage, ob er sich als komplettere Spieler sehe. „Ich mag diese längeren Matches, wie bei der UK Championship, aber es ist schwer sich für jede Session zu motivieren, wenn es zum Schluss kein Ergebnis gibt. Das was mir am meisten geholfen hat, war mir eine Session gegen Marco Fu zu sparen. Das hilft hier wirklich und ich fühle mich noch frisch. Außerdem habe ich einen Nachmittagsschlaf in meine Routine eingebaut – ich werde wohl schon alt.“, fügte Murphy mit einem lachen hinzu.

Zu seinem Finalgegner John Higgins sagte Murphy: „Das sind doch die Matches von denen du schon als Kind träumst, gegen einen Higgins oder einen Hendry anzutreten, die gut spielen und das hier im Crucible. Dafür arbeitet man doch. Ich hoffe nur, dass ich nicht die Erfahrung machen muss, wie es ist hier als zweiter die Arena zu verlassen.“

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