Sprunglinks

Snookerblog

John Higgins gewinnt den Thriller gegen Ronnie O’Sullivan

6 Kommentare

Der Schotte John Higgins hat das Masters 2006 gewonnen. In dem bisher spannendsten Spiel der Saison konnte er zuerst eine 3:0-Führung wettmachen. Ronnie O’Sullivan schaffte in den ersten drei Frames Breaks von 138 und 139 Punkten, womit er immerhin den Preis für das höchste Break mitnehmen kann.

Das Masters dieses Jahr zu gewinnen ist ein wahrgewordener Traum, aber jetzt will ich nocheinmal die Weltmeisterschaft gewinnen. John Higgins

Im Anschluss konnte aber John Higgins fünf Frames gewinnen. Danach ging das Match in zweierschritten voran: zuerst gewann Ronnie zwei Frames, dann wieder John, dann konnte Ronnie wieder ausgleichen. 7:7 war der Spielstand und spätestens jetzt war klar, dass das Match über die volle Distanz gehe könnte.

Am Ende des Tages war ich einfach nicht gut genug. Ronnie O’Sullivan

Die Frames 15 und 16 teilten sich die Spieler ebenso wie die Frames 17 und 18. Tatsächlich sollte das Spiel im letzten Frame seine Entscheidung finden.

Und O’Sullivan drehte auf, spielte ein fantastisches Break bis zu 60 Punkten, dann verschoß er eine Rote. Der erste Schritt in Richtung Titelverteidigung war getan, lagen doch nur wenig mehr Punkte noch auf dem Tisch.

Ich glaubte nicht daran, dass sie fallen würde, aber ich war so erleichtert als sie fiel. John Higgins

John Higgins spielte wie entfesselt, lochte eine Kugel nach der anderen. Dann musste er eine Grüne Rote in die Mitteltasche schneiden. Sie lief Richtung Tasche und wurde immer langsamer. Das Publikum fing an zu stöhnen. Sollte das die Aufholjagdt gewesen sein? Auf der Kante der Tasche blieb sie stehen… und fiel doch noch. Higgins konnte sein Spiel also fortsetzen. Die letzte Rote stellte jedoch ein weiteres Problem dar. Er musste nach der blauen Kugel eine Rote spielen, die an der rechten Bande lag. Anstatt die Weiße durchlaufen zu lassen um die Rote in die Tasche unten rechts zu spielen ging er die Rote als Double in die Mitteltasche an. Und lochte sie. Der Weg war frei und er konnte durch ein Break von 64 Punkten Frame und Match gewinnen.

Kommentare (Abonnieren)

Leodator 24. Jan., 15.30 Uhr

Ein echtes Gänsehaut-Match – besonders als beide im 16. Frame beim Endspiel auf Schwarz plötzlich anfingen zu zittern und menschliche Regungen zeigten… Klasse! Kleine Klugscheißerfrage noch am Rande: war die angesprochene, langsame Kugel auf die Mitteltasche im letzten Durchgang wirklich grün oder nicht doch rot?

Johannes 24. Jan., 16.11 Uhr

Ich glaub auch dass es eine rote war…

Eric 24. Jan., 17.28 Uhr

Jetz wo ihr das sagt, woher kommt die Grüne in meinen Kopf.. ahhh…

macwoern 24. Jan., 21.00 Uhr

Jedenfalls war die fast verhungerte Rote im letzten Frame, nicht wie es bei Eurosport erwähnt wird der vorletzte Frame.

http://eurosport.de/snooker/...

Johannes 25. Jan., 11.39 Uhr

Vielleicht weil der Untergrund grün ist?

Eric 25. Jan., 23.27 Uhr

@macwoern: Ja, letzter Frame.

@Johannes: Hab’ ich mich auch schon gefragt… Kann sein.

Anzeige:

Alle Inhalte sind Eigentum des jeweiligen Autors. Dieses Internetangebot enthält Ausschnitte aus verschiedenen anderen (Online-)Medien. Kommentare müssen nicht die Meinung des Seitenbetreibers widerspiegeln. Betachten Sie auch die Richtlinien zum Datenschutz und das Impressum. Icons von FamFamFam.