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Snookerblog

Dings doppeltes Lottchen

18 Kommentare

Die Schiedsrichter bei der Welsh Open scheinen doch den einen oder anderen schlechten Tag gehabt zu haben:

Ding Junhui hat in seinem Match gegen Stephen Maguire zwei Rote hintereinander gelocht – und keiner hat es gemerkt. Schiedsrichter Colin Humphries zögert lange den Punkt auf die Anzeigetafel zu schreiben (ein Marker war anscheinend nicht anwesend).

Ding verlor 4:5.

Hier der fragliche Ausschnitt, Dave Hendon bestätigt die Echtheit.

Und hier Fu beim Foul gegen O’Sullivan, welches ebenfalls übersehen wurde. Danke an Leser Michael für den Hinweis.

Kommentare (Abonnieren)

Herr Snooker 27. Feb., 09.21 Uhr

Die 2 Roten sind schon ein starkes Stück :-D

Aber das Foul von Fu finde ich lange nicht so eindeutig, es bewegt sich ja auch noch eine Rote, vielleicht sah es für den Schiedsrichter dadurch legal aus.

Berndt 27. Feb., 09.21 Uhr

Heute ist nicht der erste April, dann glaube ich das mal. :-D
O.K., Ding verpasst irgendwie, dass Farbe dran ist. Der Schiedsrichter bekommt es auch nicht mit und Maguire versucht seine Konzentration zu halten und achtet nicht detailliert auf den Tisch. Aber die Zuschauer…??? Hätte nie erwartet, dass so etwas „durchrutschen“ kann.

Butterfly 27. Feb., 11.38 Uhr

Also das ist ein Fehler sowas darf keinemn Schiedsrichter endgehen.
Wo hat der den in dem Moment hingeguckt??

Toni 27. Feb., 13.11 Uhr

sowas habe ich auch noch nicht erlebt. Vorallem erwartet man sowas nicht von einem Spieler. Deswegen wird auch der Schiedsrichter nichts gemerkt haben , da man zu 100 % ausgeht das sowas einen Top Spieler garnicht passieren kann 2 mal hintereinander eine Rote zu lochen. Aber lustig ist es auf jeden fall.

Xristjan 27. Feb., 13.28 Uhr

Ich finde es weniger lustig, denn es passt zu dem Thema „übersehene Fouls“ (2x Fu, 1x White)… Die Referees übersehen in letzter Zeit eine ganze Menge. Da fragt man sich, woran das liegt. (Zufällige Häufung?)

Decider 27. Feb., 13.29 Uhr

Also ich bin mir ja sicher, das Humphries kapiert hat was passiert ist, warum hat er denn sonst so lange gebraucht um zu markern. Aber diese Situation wieder zu „begradigen“ wäre doch zu anstrengend gewesen. Keiner hat´s gemerkt, also weiter :-)

Matthias Mees 27. Feb., 15.37 Uhr

Ich hingegen bleibe bei der Theorie, dass etliche Matches bei den Welsh Open derart einschläfernd und chaotisch verliefen, dass die Aufmerksamkeit allgemein nicht so berauschend war, egal ob nun bei Schiedrichtern, Spielern oder Publikum ;-)

Griot 27. Feb., 18.52 Uhr

Zitat:„Und hier Fu beim Foul gegen O’Sullivan“
Hallo Eric, über diesen Sprachgebrauch ich muß mich doch sehr wundern.;-(
Wenn überhaupt, dann sollte es heißen Fu-bzw. Ding bei einem (unbemerkten) Foul,(im Spiel) und nicht gegen O’Sullivan. Was hat der denn damit zu tun? ?)
Ich würde es begrüßen, wenn der Hooliganton von RonnieRulez hier nicht auch noch Schule macht, sondern der Gentelmensport sich auch im verbalen Umgang wiederfindet. ;-)

Matze 27. Feb., 19.45 Uhr

Also ich bin der Meinung bei dem Foul von Fu hört man ein Klacken, wenn die Weiße auf Höhe der Roten ist, kann aber auch daran liegen, dass ich mir nicht wirklich sicher bin, ob Ton und Bild da 100% übereinstimmen…
Was der Ding da macht ist allerdings schon ein Hammer. Und sowas muss doch eigentlich auch für Unruhe auf den Tribünen sorgen oder sind die auch weggepennt?

Eric Eggert 27. Feb., 19.52 Uhr

Griot: Der Satz unten und der Link bezieht sich auf das Spiel von Marco Fu, der gegen O’Sullivan gespielt hat (man kann das auf dem verlinkten Video einigermaßen gut erkennen). Es war ein Foul für mich (man sieht es in der Zeitlupe ganz gut, aber es darf gerne darüber gestritten werden ob es im normalen Spielverlauf dem Schiri auffallen muss). Beim Fußball kann es ja auch zu einem Foul kommen obwohl der Schiedsrichter nicht pfeift. Ob es geahndet wird oder nicht ist ja unerheblich.

Und was ist an dem Satzteil Hooliganton? Ich wundere mich doch sehr über deine Reaktion…

Decider 27. Feb., 20.11 Uhr

Hat da jemand Gott O´Sullivan beleidigt :-) Oh je…

RonnieRulez 28. Feb., 10.27 Uhr

Nicht gesehene Fouls gabs schon immer, bestimmt auch doppelte Rote.
Nur gabs da kein YouTube.
Und natürlich war das ein Foul von Fu vs. ROS, gegen wen den sonst ? Fu hatte außerdem die beste Sicht aufs Feld und hätte mE das anzeigen müssen.
Aber was rege ich mich auf, muss jetzt sowieso los, ein paar Omas umschubsen.
Hoo-Hoo-Hooligan!

Grubenhunt 28. Feb., 11.29 Uhr

Ich finde bei derartigen Fouls sollt einerseits der Schiedsrichter auf jeden Fall das Foul anzeigen, die sehen ja sonst eigentlich alles und wenn es nur ein minimaler Durchstoß ist. Genau aus diesem Grund find ich, ist es einerseits eine schlechtes Auftreten vom Schiedsrichter, als auch eine mieserable Entscheidung einen nicht so erfahrenen Schiedsrichter auf einen Tisch zu geben wo kein Marker anwesend ist.

ABgesehen davon sollte auch ein Spieler so etwas merken. Schlichtweg, aber die Welsh Open waren ja so oder so etwas lächerlich – allgemein, angefangen von der Schiedsrichterleistung bis zu den Matchansetzungen. War kein überzeugendes Turnier, und sowas sollte dann neue Sponsoren an Land ziehen. Es würde ein wenig mehr Professionalität verlangen, die Spieler bringen da noch am meisten mit.

Toni 28. Feb., 11.43 Uhr

Ein lächerliches Turnier ? ich glaube du weißt nicht von was du redest.

Grubenhunt 1. Mär., 10.52 Uhr

ich spreche hier nicht von der Spielleistung, in keinster Weise! ich spreche die Organisation als solche an!
Die spiele waren allesamt fesselnd und toll anzusehen! aus diesem grund wäre es besser wenn du alles liest, wie schon gesagt: die WSA und Schiedsrichter hinken in ihrer Professionalität, das heißt in ihrer Einstellung zum Sport und in ihrer Leistung hinterher!

Bevor du was schreibst, bitte lies zuerst genau durch!

Toni 1. Mär., 11.53 Uhr

Dies tat ich, und woher willst du wissen das ich von den Leistungen der Spieler geredet habe ?

Bevor du was schreibst, bitte lies zuerst genau durch !

Matthias Mees 1. Mär., 15.27 Uhr

Die Ansetzungen bei den WO sind schon fast traditionell etwas gewöhnungsbedüftig. Auf der einen Seite will man mit aller Gewalt die Qualimatches einheimischer Spieler vor Ort austragen, auf der anderen Seite bringt man sich genau damit in die Bredoullie, vier Quarterfinals an einem Tag (und — noch unfassbarer — einem Tisch!) austragen zu müssen, was zu geradezu absurden Verschiebungen im Zeitplan führt. Hinzu kamen in diesem Jahr meiner Erinnerung nach „spontane“ Änderungen der Ansetzungen sowie die Ansetzung des potentiellen Zuschauerknüllers in der 1. Runde (ROS-Davis) in der Afternoon session.

Ich denke, man kann die Organisation der WO unter diesem Aspekt durchaus als „lächerlich“ einstufen.

Grubenhunt 1. Mär., 17.37 Uhr

@Toni ich will mich jetz nicht auf Duell von Bewürfnissen einlassen, aber so leid es mir tut, wenn du etwas in dieser forschen art polemisch kritisierst, dann kann ich schon eine stellungnahme erwarten worauf du das beziehst, wovon solltest du auch sonst gesprochen haben, nur wenn deine favoriten ausscheiden ist nicht die leistung der anderen spieler lächerlich (wenn du die spielleistungen gemeint hast) andernfalls muss ich dir aus gegebenen gründen und faktischen anlässen widersprechen! denn die organisation dieses turniers (auch wenn traditionsgemäß) ist halt nicht sehr zeitgemäß und den spielern fair gegenüber, wieso sollte man einem spieler solche spielzeiten bis in die späte nacht zumuten, wobei er sich aber schon für eine spielzeit viel früher vorbereitet halten muss.

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