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Einjahreswertung: Carters Jahr?

Mit seinem beeindruckenden Comeback von 3-5 auf 9-5 über Joe Swail im Finale der Welsh Open 2009 hat Ali Carter nicht nur das erste Ranglistenturnier seiner Karriere gewonnen — der „Captain“ übernahm damit auch die Führung in der Einjahreswertung, also quasi dem Provisional Ranking (nur) der laufenden Saison.

Fünf der sechs Turniersieger der laufenden Saison tummeln sich in dieser höchst inoffiziellen, aber dennoch nicht unwichtigen Wertung in den ersten Acht. Lediglich der Sieger des Shanghai Masters, Ricky Walden, gehört nicht zu den acht fleißigsten Punktesammlern der Saison.

Damit haben drei Spieler aus den Top 8 der Einjahreswertung in dieser Saison noch kein Ranglistenturnier gewinnen können — Stephen Maguire, Marco Fu und Ryan Day, wobei Fu und Day immerhin bei UK Championship beziehungsweise Grand Prix im Finale standen. Wir werden sehen, ob einer von ihnen seine Chance bei den verbleibenden zwei Turnieren noch nutzen kann.

Carter, John Higgins und Neil Robertson sind unter den acht Besten des Jahres die einzigen Spieler, die bereits in 6 von 8 Ranglistenevents mehr Ranglistenpunkte als in der gesamten Vorsaison sammeln konnten — besonders beeindruckend dabei Higgins’ Leistung, da er die Bahrain Championship auslassen musste und dafür 0 Punkte kassierte. Bemerkenswert aber auch, dass Carter stets entweder „seeded loser points“ für eine Erstrundeniederlage verbuchte oder mindestens ins Halbfinale vordringen konnte.

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