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Vor dem Finale: Ein erstes Mal

5 Kommentare

Das Finale der Welsh Open 2009 wird in jedem Fall einen Sieger finden, der in Newport seinen allerersten Ranglistentitel feiern wird.

„Captain“ Ali Carter brachte nach einem anfänglichen Rückstand von 0-3 gegen Anthony Hamilton schließlich den Flieger in seiner vierten Halbfinalteilnahme der laufenden Saison doch noch auf die Landebahn. Kein Grund zur Enttäuschung jedoch für Hamilton, der relativ überraschend in Newport zu alter Form zurück fand, die es nun zu konservieren gilt, um die Saison erfolgreich abzuschließen. Allerdings vergab er im neunten Frame die Chance auf sein erstes Maximum Break — möglicherweise auch ein kleiner Faktor.

Im zweiten Halbfinale kam Neil Robertson nach seiner „Nachtschicht“ am Freitag zunächst überhaupt nicht auf Touren und lag gegen Joe Swail bereits mit 1-5 hinten, ehe „The Melbourne Machine“ im wahrsten Sinne des Wortes aufwachte und ein Comeback bis auf 4-5 schaffte, bis er nach einem abschließenden Taktikduell schließlich doch Swail zum Sieg gratulieren musste. Erneut ein spannendes Marathonmatch bis nach Mitternacht. Durchaus denkbar, dass die unsinnigen Ansetzungen des Vortags Robertson die Finalteilnahme gekostet haben.

Kommentare (Abonnieren)

Xristjan 22. Feb., 12.22 Uhr

Robertsons vorheriges Nachtmatch könnte schon von Nachteil gewesen sein. Wie vorher schon geschrieben fand ich die Ansetzung der Viertelfinals nacheinander skandalös, reine Wettbewerbsverzerrung… Nichtsdestotrotz war Swail gestern sehr gut, auch am Ende nutzte er fast jede Chance. Tolle Geschichte für ihn, der auch schon so oft abgeschrieben wurde.

Grubenhunt 22. Feb., 12.47 Uhr

Sinnvoller wäre es gewesen zweimal umzubauen und erst vor dem halbfinale oder finale auf einen tisch umzustellen, wäre gegenüber der substanz der spieler fairer gewesen!

Ferdinand 22. Feb., 17.44 Uhr

Lese gerade, daß es für Joe Swail 5;2 steht. Freue mich für Ihn – er ist ein brillanter Spieler, der nur zu selten zum Zuge kommt (weil nicht Top-16). Ich hoffe, er schafft mit 39 Jahren seinen ersten Titelgewinn! Und daß er nicht wieder so mit sich hadert und eine „Durststrecke“ bekommt wie gestern gegen Robertson, aber die hat er ja trotzdem mit großem Können und Geschick und richtiger Taktik gemeistert.

Xristjan 22. Feb., 22.29 Uhr

Leider etwas einseitig zum Schluss, aber es sei Carter gegönnt, immerhin ist er der konstanteste Spieler der Saison. Glückwunsch aber auch an Swail, dem man ein Finale nicht mehr zugetraut hätte.

Grubenhunt 22. Feb., 22.34 Uhr

tolle frames von carter! hätte es joe swail genauso gegönnt! hoffe für swail für die zukunft auch wenn die top16 noch weit weg sind, so sieht seine formkurve auf jeden fall gut aus!

weiß schon jemand ob ein spieler der top16 die china open auslassen wird?

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