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Snookerblog

Dreizehn plus drei

5 Kommentare

Wie drüben im Snookerscene Blog richtig festgestellt wird sind 13 der letzten 16 bei der UK Championship gesetzte Spieler. Lediglich Mark Selby, Ryan Day und Stephen Hendry unterlagen als gesetzte Spieler in der ersten Hauptrunde des zweitwichtigsten Turnieres der Main Tour – alle drei gegen Spieler, die noch im letzten Ranking in den Top 16 standen: Mark Williams, Matthew Stevens und Stephen Lee.

Die UK Championship ist kein Turnier für Überraschungen. Nur bei der WM sind mehr Ranglistenpunkte zu ergattern, was dem Turnier eine besondere Bedeutung gibt. Es ist höchstwahrscheinlich kein Zufall, dass Shaun Murphy und Graeme Dott ausgerechnet in Telford erstmals in dieser Saison die erste Runde überstanden. Leistung unter Druck, der Thrill des Snookerprofis.

Ein weiterer Faktor sind die langen Matches: Spielern wie Peter Ebdon oder Marco Fu liegt es aufgrund ihrer Spielweise, mehr Luft zu haben, in ein Match zu finden. Beide haben bei den „höher dotierten Turnieren“ (Grand Prix und UK Championship) in dieser Saison punkten können. Sicher, Fu hat zusätzlich in Shanghai mehr als „seeded loser points“ geholt – das düfte mit am Austragungsort gelegen haben.

Unter den verbleibenden Ungesetzten scheint Ex-Weltmeister Williams derzeit klar auf Kurs zurück in den Kreis der Gesetzten (Nr. 13 im Very Provisional Ranking nach der ersten Runde der UK Championship). Für Stevens (Nr. 22 VPR) und Lee (Nr. 28 VPR) ist der Weg noch etwas länger – aber in Telford kann man ihn signifikant abkürzen …

Kommentare (Abonnieren)

Xristjan 16. Dez., 20.58 Uhr

bin enttäuscht und traurig, dass Ronnie wieder Opfer seiner Dämonen wurde. Hat sich aber leider angedeutet in der letzten Zeit…

Heimi 16. Dez., 21.03 Uhr

Angedeutet würd ich net sagen. Hat eigentlich sehr stark gestern gespielt. Nur muss er eigentlich gestern den letzten und heute den ersten Frame gewinnen, dann gehts anders aus.
Aber wenn ich Billard spielen geh und es läuft nicht, reagier ich ähnlich.

Xristjan 16. Dez., 22.08 Uhr

Angedeutet insofern, dass seine scheinbar ewigwährende Stabilität sich in den letzten Monaten nach und nach aufgelöst hat (Turnierabsagen, kleine Ausraster, usw.). Bin mal gespannt, wie es 2009 weitergeht…

Philipp 17. Dez., 10.49 Uhr

Meiner meinung nach war es so schlimm wie lange nicht, der blick war nicht nur gelangweilt sondern schon fast destruktiv, bin jetzt natürlich kein hellseher, der aus blicken und vögelflug sieht, aber es war für mich schon allein frustrierend das mit anzusehen.
die verschossene schwarze vom spot im schlussframe hat mich aber am meisten enttäuscht, denn da ist bei ihm sichtlich hoffnung aufgekeimt, im endeffekt war er aber mit seiner mentalen basis von anfang chancenlos gegen einen gefestigten perry.

Berndt 17. Dez., 11.12 Uhr

Nun, O’Sullivan ist sich in erster Linie wieder selbst zum größten Gegner geworden. Was soll’s. Das Turnier hat aber auch noch andere großartige Spieler, über die man reden kann. Ich für meinen Teil bin an dem Spiel von Mark Williams heute interessiert. Ich hoffe, er macht bei der UK Championship genug Punkte. Der Mann gehört meiner Meinung nach klar unter die Top 16.

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