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Spannende Achtelfinalauslosungen

8 Kommentare

Der neue Modus beim Grand Prix 2008 hat seine ersten sehr spannenden Begegnungen zu Tage gefördert.

Gleich in der ersten Achtelfinal-Session gibt es zwei richtig spannende Matches. Zum einen das Duell der schottischen Weltmeister zwischen John Higgins und Stephen Hendry. Higgins dürfte dort als Favorit gelten, dominierte er doch Anthony Hamilton in der vorhergehenden Runde mit 5:0 während Stephen Hendry sich nur mit Mühe gegen den Qualifikanten David Gilbert durchsetzen konnte.

Logo des Grand Prix Zum anderen treffen in dieser Session Ding Junhui und Michael Holt aufeinander. Der Chinese hatte zuvor Jamie Burnett klar mit 5:0 geschlagen, Holt siegte gegen Mark Allen mit 5:1. Judd Trump trifft in seinem ersten Match in Glasgow gegen Joe Perry, der mit 5:3 gegen Barry Hawkins ins Achtelfinale einzog.

Jamie Cope gewann gegen Stephen Maguire mit 5:1 und hat damit schon einen der Titelaspiranten aus dem Rennen geworfen und trifft jetzt auf Peter Ebdon, der sich deutlich mit 5:1 gegen Simon Bedford durchsetzen konnte. Shanghai-Masters-Champion Ricky Walden hat sich nicht für das Achtelfinale qualifizieren können. Sein Gegner Ryan Day konnte sich mit 5:4 durchsetzen und trifft nun auf den überlegen spielenden Mark Selby.

Selby hatte sich in beeindruckender Art gegen Andrew Higginson durchsetzen können. Beim 5:0 war nur der erste Frame knapp, doch Selby konterte ein 48er-Break von Higginson und gewann ihn dennoch. Den zweiten Frame gewann er dann mit einem 102er-Break zu Null. In Frame drei spielte Higginson die letzten 14 Punkte des Spiels, Selby konnte mit einer 68er-Serie den Frame gewinnen und legte Breaks von 135 und 100 Punkten nach.

Kommentare (Abonnieren)

Xristjan 15. Okt., 00.02 Uhr

interessanter Modus und einige spannende Duelle bereits im Achtelfinale. Eigentlich schade, dass Day und Selby jetzt schon aufeinander treffen, hätte mir das als Finale mal gewünscht…

Eric 15. Okt., 10.09 Uhr

Sogar mehr als zwei… Denn Ronnie O’Sullivan gegen Titelverteidiger Marco Fu – eine Neuauflage des letztjährigen Endspiels also – könnte man auch durchaus auch als „richtig spannendes Match“ bezeichnen…

Eric 15. Okt., 10.14 Uhr

Sorry, Eric (Eggert), ich hab zu schnell (=schlecht) gelesen, du hast nur die erste Achtelfinalsession gemeint. Wie auch immer: Spannung garantiert! ;-)

Matthias Mees 15. Okt., 10.37 Uhr

Ich persönlich finde den Modus nach wie vor daneben. Beim drittwichtigsten Turnier der Saison in Sachen Ranglistenpunkte zu losen macht letzten Endes auch aus der Rangliste ein Lotteriespiel.

Xristjan 15. Okt., 11.46 Uhr

Prinzipiell wäre ich in Zukunft wieder für den Gruppenmodus, der war auf jeden Fall reizvoller.

Eric Eggert 15. Okt., 12.00 Uhr

Äh… Dadurch, das in der ersten Runde Top-16 gegen Qualifikanten gelost wurden ist doch eh alles wie bei einem normalen Turnier, nur, dass die Begegnungen nicht vorhersehbar sind, es keine von vornherein „leichten“ Abschnitte im Turnierbaum gibt. Es kann bei jedem Turnier vorkommen, dass Qualifikant gegen Qualifikant spielt, also ist es nicht unfairer oder fairer als alle anderen Turniere auch.

Matthias Mees 15. Okt., 13.34 Uhr

Ich fand den Gruppenmodus allein deshalb besser, weil es dazu führte, dass man in den TV-Übertragungen öfter Spieler sah, die ansonsten nicht unbedingt am TV-Tisch spielten, einfach durch die Fülle der Vorrundenbegegnungen.

Davon ab: Natürlich sind Überraschungen sonst auch möglich. Tatsache ist aber auch, dass das Losprinzip theoretisch Paarungen möglich macht, die bei einem Setzlistenturnierbaum so früh nicht unbedingt anstehen würden. „Unfair“ ist dabei nicht der Punkt. Es bringt ein willkürliches Element in ein ansonsten durchdachtes System – ja, das kann man auch gut finden.

RonnieRulez 15. Okt., 15.11 Uhr

Das Âusgelose von dem Lord Dingsda war so spannend wie Wassertrinken. Wenn wenigstens die Spielernamen auf den Losen gestanden hätten.
Ich weiß lieber vorher, wann welches Match ist. Nervig das Ganze

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