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Snookerblog

Premier League statt Bahrain

6 Kommentare

John Higgins, Mark Selby und Ding Junhui haben sich nicht für die Bahrain Championship angemeldet, nachdem der Termin mit einem Premier-League-Spieltag zusammen fällt.

Die Absage ist eine schwere Last für die neue Veranstaltung im Wüstenstaat. Steve Davis wird wohl in der Qualifikation antreten um wenigstens einige Weltranglistenpunkte mitnehmen zu können.

Gleichzeitig haben Matthew Stevens, Ken Doherty und Jamie Cope das glück sich nicht führ Bahrain qualifizieren zu müssen, da sie dadurch genauso eine Runde vor rutschen wie Gerard Greene, Michael Holt und Shanghai-Masters-Sieger Ricky Walden.

Kommentare (Abonnieren)

Decider 6. Okt., 15.24 Uhr

Hat das das jeweilige Management der Spieler entschieden oder sie selbst? Ein Main Tour Event ohne alle Spieler aus den Top 16 ist doch doof. Higgins contra WSA kennt man ja, aber Ding? Ich verstehe das alles nicht!

Eric Eggert 6. Okt., 16.24 Uhr

Letztlich die WSA. Die Spieler haben sich vor der Saison vertraglich dazu verpflichtet bei der Premier League mitzuspielen und hätten mit hohen Vertragsstrafen und dem Verlust einer guten Einnahmequelle rechnen müssen.

Durch ihre Entscheidung das Bahrain Championship auf die Woche zu legen, in der es schon ein Event gibt, hat die WSA diese einzige Konsequenz herausgefordert. Das schlimmste was den Spielern bei einer nicht-Anmeldung zu einem Turnier passieren kann ist der Verlust von 700 Weltranglistenpunkten. Zudem müssen sie auch die Reisekosten nach Bahrain nicht zahlen, was die Entscheidung für die Spieler noch einfacher gemacht haben dürfte.

Decider 6. Okt., 21.57 Uhr

Gut, die Tatsache mit den Verträgen leuchtet ein. Vor allem für Ding muss es aber doch richtig blöd sein das Bahrain-Turnier zu verpassen. Ich meine, es sieht ja so aus als müsse er um seinen Top-16 Platz bangen und die Konkurrenz kann Punkte scheffeln. Wie dem auch sei, die WSA ist und bleibt der größte Aufreger beim Thema Snooker

Heimi 7. Okt., 18.04 Uhr

So schön auch das neue Turnier ist, es hat durch die Absagen einen faden Beigeschmack bekommen.

Eric Eggert 7. Okt., 21.02 Uhr

Definitiv. Aber die WSA hat eben vor der schwierigen Entscheidung gestanden ein Turnier zu diesem Zeitpunkt zu veranstalten oder keines zu haben. Vielleicht wären auch Turniere in den nächsten Jahren dort nicht zustande gekommen.

Das war auch für die WSA eine Wahl zwischen Pest und Colera, nächstes Jahr wird man hoffentlich nicht so kurzfristig verhandeln müssen.

Decider 7. Okt., 22.00 Uhr

…und schon wird alles ein wenig klarer. So kann man sogar die WSA ausnahmsweise mal verstehen. Lieber ein ‘Turnier mehr, auch wenn 3 oder 4 Asse fehlen.

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