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Drago bei den PIOS-Events, Münstermann verzichtet

5 Kommentare

Am 22. Juni beginnen die ersten PIOS-Events und auch ein alter Bekannter ist mit dabei. Nach seinem Ausscheiden aus der Main Tour versucht Drago in der zweiten Snooker-Liga sein Glück.

Das verwundert, weil gerade er sich über die (nicht vorhandene) Atmosphäre in Prestatyn beschwert hatte. Dort finden jedoch alle Turniere dieser Serie statt, die acht besten nach Abschluss der Saison dürfen auf der Main Tour spielen.

Der Maltese Drago hält noch immer den Weltrekord für den schnellsten Framegewinn, drei Minuten brauchte er dafür.

Es ist gut, dass das Snooker so eine wichtige Persönlichkeit nicht verliert. Die Leistungsdichte ist im Feld allerdings sehr hoch, Drago wird sich auch hier gehörig ins Zeug legen müssen. Sein erster Gegner ist Robbie Williams.

Acht für Deutschland, Münstermann bleibt zuhause

Für Deutschland haben (lt. Snookermania) folgende Spieler gemeldet:

  • Itaro Santos (1. Spiel gegen Türker)
  • Patrick Einsle (1. Spiel gegen Haneveer/Polley)
  • Sascha Lippe (1. Spiel gegen Rhodes)
  • Ismail Türker (1. Spiel gegen Santos)
  • Yusuf Nawabi (1. Spiel gegen Brumby)
  • Hans Blanckaert (1. Spiel gegen Ali/Wilkes)
  • Chris McBreen (1. Spiel gegen Williams/Drago)
  • Jens Wiederkehr (1. Spiel gegen Jennings)

Hoffentlich werden diese Spieler die Turniere häufiger besuchen als das im letzten Jahr der Fall war, als es nur sporadische Teilnahmen gab.

Lasse Münstermann, in der Saison 2000/2001 deutscher Vertreter auf der Main Tour, wird dieses Jahr nicht in der Serie antreten. In einer Stellungnahme gegenüber dem Snookerblog schreibt Münstermann: „Die finanziellen Mittel reichen momentan einfach nicht aus um dieses Vorhaben zu finanzieren.“ Sein Hauptaugenmerk sei nun auf die anderen Turniere wie das International Open und die Europameisterschaft sowie die Amateur-Weltmeisterschaft gerichtet.

Er verspricht sich einen Zeitgewinn und dadurch eine bessere Turniervorbereitung. „Patrick und Itaro werden Ihr Level durch die geplanten Englandaufenthalte mit Sicherheit heben. Damit diese Leistungssteigerung nicht an mir vorbei zieht, werde ich, wenn sie in Deutschland sind, mit den Beiden in Bochum zusammen trainieren.“

Für die deutschen Fans ist diese Nachricht teilweise eine gute: „Ich werde wieder verstärkt die deutschen Turniere mitspielen. Dadurch erhalte ich Turnierpraxis und bleibe im Training, was sehr wichtig für die größeren Turniere im Ausland ist.“

Vielleicht sehen wir ihn auch bald im Fernsehen, er hofft sich für die World Snooker Series in Berlin zu qualifizieren um sich dort „mit tollen Profis“ zu messen, „die es zu schlagen gilt…“.

Kommentare (Abonnieren)

Karin 19. Jun., 20.01 Uhr

Seit wann spielt Hans Blanckaert für Deutschland? Als ich letztes Jahr gegen ihn gespielt hab war er noch Belgier … – und Chris McBreen ist iirc doch Neuseeländer?

vollzieherman 19. Jun., 21.31 Uhr

Hans Blanckaert wird immer Belgier bleiben, spielt aber für und in Deutschland.
Chris wohnt in Deutschland startet aber für Neuseeland weil darüber qualifiziert.
Henson ist auch von der Insel und hat Jahre lang für Deutschland gespielt.

Xristjan 19. Jun., 23.41 Uhr

wieso spielt Chris in den PIOS-Turnieren – er ist doch nachträglich für die MT qualifiziert worden?!?

Eric Eggert 20. Jun., 00.43 Uhr

Naja, die Nominierung muss in einem WSA internen Prozess noch bestätigt werden. Es sind letztlich nur Vorschläge. Ich denke Chris hat sich bei der PIOS-Tour angemeldet um sicher zu gehen, dass er überhaupt bei einer Tour mit dabei ist. Gerade weil seine Nominierung ja nicht aufgrund eines Titels erfolgt.

Die WSA hat letztes Jahr z.B. auch nicht Vincent Muldoon mitgenommen, der sich in einem Spiel um den dritten Platz bei der EM(?) eigentlich qualifiziert hatte.

Xristjan 20. Jun., 09.39 Uhr

Dass er sich sicherheitshalber angemeldet hatte dachte ich mir. Allerdings müsste sein Fall doch klar sein: ein MT ticket geht auf jeden Fall nach Ozeanien, und da der Meister abgesagt hat, wäre runner up McBreen an der Reihe… Aber es stimmt schon, der WSA kann man nicht vertrauen.
Schön ist allerdings, dass sich so viele Deutsche diesmal angemeldet haben. Könnte man wieder mal als kleinen Fortschritt werten.

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