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Ebdon beißt sich durch, Bond scheitert

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Peter Ebdon hat es geschafft und steht unter den letzten 16 der Weltmeisterschaft. Nigel Bond hatte hingegen gegen Neil Robertson nicht den Hauch einer Chance.

Mit gutem aber nicht überragendem Spiel konnte sich Neil Robertson seine Achtelfinalteilnahme sichern. Bereits nach der ersten Session führte der Australier mit 7:2, das höchste Break spielte aber mit 125 Punkten Nigel Bond.

Der Australier lies dann nichts mehr anbrennen, obwohl er den ersten Frame der 2. Session verlor, und holte sich das Match. Gegen seine potenziellen Gegner Stephen Maguire oder Anthony Hamilton sollte er aber noch einen Gang zuschalten können.

Peter Ebdon hingegen musste gegen den Debütanten Jamie Cope über die volle Distanz gehen. Dabei spielte jeder zwei Century Breaks und zeigte ein konzentriertes Spiel. Gerade Cope spielte immer vorwärts und zeigte einige Sensationelle Bälle. Sehr spannend war dann auch der 17. Frame. Ebdon entschied sich defensiv zu spielen und zerstörte sukzessive das Bild. Der Youngster konnte eine ganze Zeit gut mithalten, musste sich dann aber 58:27 geschlagen geben. Ebdon fehlte noch ein Frame doch Cope schaffte mit einem 78er-Break unter Druck den Ausgleich.

Nachspielzeit hieß es für Ali Carter und Barry Hawkins. Deren Spiel wurde beim Stand von 9:9 abgebrochen – es war nicht mehr genügend Zeit für die beiden und sie mussten die Spielstätte am Abend noch einmal für eine dritte Mini-Session aufsuchen. Dort hatte Hawkins auch die Trümpfe in der Hand, lag in Führung doch schaffte es nicht zu gewinnen.

Bereits am Samstag trennten sich John Higgins und Matthew Stevens mit 10:5 – es war die erste Erstrunden-Niederlage des Walisers. Higgins zeigte sich in sehr guter Form, spielte in der ersten Session fünf Breaks von mehr als 50 Punkten und legte in Session zwei noch drei drauf, davon zwei Centuries in der Höhe von 120 und 103 Punkten.

Als einziger Qualifikant bisher konnte sich Joe Swail für das Achtelfinale qualifizieren, der Stephen Lee deutlich mit 10:4 schlug.

In der ersten Montagssession findet das Match Ryan Day gegen Michael Judge seine Fortsetzung, Day führt 5:4. Der Rekordweltmeister liegt – nach einer tollen Leistung von Mark Allen – mit 3:6 hinten, Stephen Hendry muss sich steigern, wenn er gegen diesen „jungen Wilden“ bestehen will. Zudem steht das Match von Steve Davis gegen Stuart Bingham an.

Kommentare (Abonnieren)

Xristjan 21. Apr., 21.48 Uhr

Respekt für die Altmeister – Ebdon aber auch Hendry haben beide die zunächst besser wirkenden Jungstars Cope und Allen niedergerungen. Vor allem, was Hendry heute gezeigt hat – Hut ab! Der beste Hendry seit langem. Und da sieht man mal, der lange angedeutete Generationenwechsel geht doch nicht so schnell vonstatten – gut so, denn die Mischung macht es noch interessanter :)

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