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Murphy nach heißem Kampf weiter

1 Kommentar

Ken Doherty gegen Shaun Murphy heißt das Finale des Malta Cups. Der Ire hatte sich gegen Weltmeister John Higgins deutlich durchgesetzt. Higgins ging mit 1:0 in Führung doch Doherty spielte Breaks von 76, 90 und 70 Punkten um zum Mid-Session-Interval eine 2-Punkte-Führung zu erreichen.

Den ersten Frame nach der Teepause gewann dann wieder Higgins, doch Doherty konnte mit einem 118er-Break und sicherte sich die beiden nächsten Frames ebenfalls, wodurch er mit 6:2 ins Finale einzog.

Shaun Murphy hatte es da gegen Ding Junhui schwerer: Der Chinese konnte die ersten drei Frames gewinnen bevor Murphy durch ein 137er-Break den Anschluss schaffte. Es ist das höchste Break des Turniers bisher. Die nächsten beiden Frames teilten sich die Spieler dann, bevor Murphy mit zwei Siegen in Folge den Ausgleich schaffte.

Beim Stande von 4:4 konnte Ding dann erneut in Führung gehen. Doch Murphy behielt weiterhin die Nerven: Mit einer Serie von 80 Punkten glich er zuerst aus und schaffte dann im letzten Frame nochmals ein 75er-Break zum Sieg.

Kommentare (Abonnieren)

Wofgang 10. Feb., 17.20 Uhr

Welch ein Spielverlauf. Ich hatte mir zwar etwas mehr Spannung gewünscht, aber einen solchen Spielverlauf?
Anscheinend hat Murphy mit dem 137 Break vor der Pause Ding gebrochen. Dieser war nicht wiederzuerkennen, als schien er plötzlich Angst vorm siegen bekommen zu haben. Er verschoß (jedenfalls für seine Liga) leichteste Bälle, sein Stellungsspiel wurde unpräziese und fahrig. Der Spannung geschuldet kam es noch zum 5-5. Ding kam in aussichtsreicher Position an den Tisch. Die Schwarze frei, und ebenso mindestens 2 Rote auf die Kopftaschen, doch was macht er, er spielt plötzlich einen langen Ball auf die Fußtasche? Schade das ich im Livestream kein Bild aufnehmen kann, das habe ich jedenfalls nicht verstanden. Während bei Murphy nach dem Gewinn des 7? Frames die Faust zu sehen war, erinnerte Ding wieder an das Endspiel gegen O’Sullivan. Es kam wie es kommen mußte, Murphy spielte den 11 Frame souverän nach Hause und steht somit verdient im Finale.

Zumindest gab es einige tolle Bälle zu sehen, die auf jeder Trickshow ein Höhepunkt wären.

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