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Snookerblog

O’Sullivan serviert seinen Eintopf

1 Kommentar

Ronnie O’Sullivans Rezept für den Erfolg ist einfach: Karotten hinzufügen.

Dies sagte Ronnie der Zeitung Wales on Sunday. Dort besteht er auch darauf, dass es nie seine Absicht war Snooker den Rücken zuzukehren.

„The Rocket“ wird im 8-Ball-Pool-Zirkus in den Staaten auftreten. Seine Philosophie: „Machchmal, wenn du nur Kartoffeln isst, wird dir davon übel. Du kannst sie kochen, Pommes daraus machen oder Pellkartoffeln – aber nach einer Weile willst du was anderes.“

Snooker ist also meine Kartoffel, Pool ist meine Karotte. Ronnie O’Sullivan

„Vielleicht willst du ein paar Karotten in den Topf werfen, etwas Sellerie oder eine Kohlrübe und ein wenig Salz und Pfeffer und es wird ein schöner Eintopf. Und ich mag Eintopf.“

„Es ist wie alles: Es ist schön einige Dinge im Topf zu kochen, das gibt dem ganzen ein wenig mehr Geschmack, Würze und Vielseitigkeit.“

„Pool ist neu für mich und ich probiere das mal für einige Zeit aus, ohne es allzu ernst zu nehmen. Trotzdem will ich im Wettbewerb spielen um mehr über meine Gegner herauszufinden und wie sehr ich mich verbessern muss. Die Mischung muss stimmen.

„Viele denken der Umstieg von Snooker zum Pool wäre einfach, weil die Taschen größer sind, aber das ist Unsinn.“

„Es ist schwerer als es aussieht und wenn du irgendwelche Ansprüche hast es gut zu machen musst du Hingabe, Bemühung und Zeit investieren. Das Spiel verdient das.“

Auch seinen Kritikern erteilt Ronnie eine Absage, niemand müsse Angst haben, dass der Snookersport eine seiner schillersten Figuren verliert.

„Vom Sport angepisst zu sein ist ein wesentlicher Bestandteil des Sports. Es geht nur darum mitzuschwimmen und geduldig zu sein.“

„Im Mannschaftssport ist es einfacher, wenn du unglücklich bist, weil du es verstecken kannst. Als Einzelspieler ist die Verwundbarkeit sichtbar. Und ich bin ein Mensch, der nicht immer so cool und relaxed ist wie die anderen denken.“

„Manchmal legen dich die die Menschen auf Dinge fest, die du in der Hitze des Gefechts gesagt hast. Aber jeder vergisst die fünfzig positiven Dinge, die du über das Spiel gesagt hast.“

Seinen Anspruch macht er auch deutlich: „Ich will noch viel mehr Titel gewinnen und Weltranglistenerster für lange Zeit sein – Sind das Wünsche von jemandem, der die Nase vom Spiel voll hat?“

„Das Maß für einen großartigen Spieler ist wieviele Titel er gewonnen hat. Stephen Hendry hat sieben Weltmeisterschaften gewonnen, 36 Titel und war für ungefähr fünfzehn Jahre auf einem der ersten zwei Plätze der Weltrangliste. Das ist eine unglaubliche Leistung.

„Ich wäre schon zufrieden, wenn ich die Hälfte von Hendrys Erfolgen hätte und ich in den nächsten zehn Jahren in den Top-Acht bleiben könnte.“

„Wenn ich irgendwann zurücktrete will ich alls einer der größten Snookerspieler aller Zeiten eingeordnet werden. Aber das zu bewerten liegt in den Händen anderer Personen, wenn am Ende meiner Karriere alte Profis darüber debattieren und mich dabei unter den ersten vier oder fünf hätten wäre ich glücklich.“

Manchmal ist es schwierig erfolgreich und unterhaltend zu sein. Ich bin von Natur aus ein Angriffsspieler, deshalb mögen mich die Leute wegen meinem Unterhaltungswert. Ronnie O’Sullivan

„Ich werde meinen Stil nicht ändern, weil ich bisher nicht schlecht war, aber was mich nun antreibt ist Hendrys Rekorde zu brechen – dann ist mein Allstar-Status keine Frage mehr.

Mit achzehn Weltranglistentiteln ist Ronnie O’Sullivan nach Hendry und Steve Davis der drittbeste Spieler.

„Solange ich gewinnen kann werde ich weiterspielen“, sagte der Waliser. „Viele Spieler sind über ihren Karrierehöhepunkt hinweg, fühlen aber, dass sie noch Titel gewinnen können. Steve Davis gehört dazu. Er weiß, dass er Titel gewinnen kann, wenn er in Topform ist – aber es ist eine Frage der Beständigkeit.“

Alter ist nur eine Nummer. Ich kenne Sechzigjährige, die sich wie Teenager verhalten. Und Teenager, die sich wie Sechzigjährige verhalten. Ronnie O’Sullivan

„Ich habe eine junge Seele und will noch ein bisschen Spaß haben. Und Ray Reardon ist 73 und geht noch als 23 durch. Ray ist nicht nur ein Weltklassespieler sondern hat auch eine Menge Lebenserfahrung.“

„Vergesst Sport-Psychologen, verbringt lieber ein wenig Zeit mit Ray.“

Kommentare (Abonnieren)

Johannes 23. Nov., 11.32 Uhr
Er ist halt einfach ein klasse Typ, der Ronnie!

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