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O’Sullivan mit Maximum zum Halbfinalsieg

7 Kommentare

Ronnie O’Sullivan hat sich endgültig zum Titelfavoriten bei der UK Championship gespielt. Gegen einen zu beginn leicht überlegenen Mark Selby lag er nach der ersten Session mit 3:5 zurück, schaffte es aber im Verlauf der zweiten Session das Match auf den Kopf zu stellen.

Selby behielt im ersten, umkämpften Frame nach der Pause noch die Oberhand. Doch O’Sullivan stellte sofort den alten Abstand wieder her und spielte ein 75er-Break, welches Selby mit einem 76er-Break erwiderte. Doch O’Sullivan lies sich davon nicht beirren und kam vor dem Mid-Session-Interval durch eine Serie von 65 Punkten wieder ran.

Nach der Teepause drehte O’Sullivan dann vollends auf, spielte ein 78er-Break und gewann zwei durch Safetyspiel geprägte Frames. Überhaupt war das Spiel von spannenden Offensivaktionen und packenden Safetys geprägt. Nicht hochklassig sondern phänomenal beschreibt das Niveau beider Spieler. Dass Selby, der mit einem 60er-Break gegen den erstmals in Führung gegangenen O’Sullivan noch auf 8:8 ausglich, nicht gewann schien vor allem konditionelle Gründe zu haben. Im Gegensatz zu O’Sullivan hatte er ja schon zwei lange Matches in den Knochen.

Beim Highlight des Abends wirkte Selby allerdings nur als Zuschauer mit: Im letzten Frame des Abends spielte O’Sullivan ein perfektes Maximum-Break und verzauberte so die Zuschauer.

Kommentare (Abonnieren)

Toni 15. Dez., 23.54 Uhr

meine meinung steht schon unten…aber ich kann , will, muss und möchte es auch nochmal wiederholen…Snooker auf dem höchstem Niveau das es gibt..und dazu dieses geniale Maximum..mehr als der Hammer…ich liebe einfach diesen Sport..und dazu hoffe ich noch das Sullivan morgen gewinnt,….was schwer werden wird…nur grandios…ich werde mir jetzt noch 1-2 bier genehmigen…wow…

Heimi 16. Dez., 11.41 Uhr

ich war so aufgewühlt und hab mir sogar um ca. 1:45 Uhr nochmal die Wiederholung des Maximum angeschaut. Konnt ja eh net schlafen ;-)
Aber war schon genial, so gut lagen die Kugeln ja erst gar net. Aber mit dem 1. Stoss gleich der Splitt und dann noch eine ganze schwere Schwarze. Es war der Hammer! Mir wars speiübel während es Richtung Maximum lief…

Matthias 16. Dez., 12.07 Uhr

Habe erst zur Wiederholung einschalten können, aber es hat sich gelohnt. Zuvor hatte ich eigentlich mit einem Durchmarsch von Ronnie gerechnet und nicht damit, dass es so spannend werden würde. Das Maximum im entscheidenden Frame war dann wirklich der Höhepunkt. Trotzdem fürchte ich, dass Ronnie das Finale verliert, weil er sich nicht mehr ausreichend motivieren können wird. Und weil Maguire gerade auch saustark spielt.

Olaf 16. Dez., 12.18 Uhr

Mir geht es ähnlich. Ich glaube, wenn Maguire mal 2 Frames Vorsprung haben sollte, wird Ronnie nicht mehr den Biss entwickeln. Ich würde mich aber gerne eines Besseren belehren lassen und hätte nichts gegen einen weiteren Krimi einzuwenden!

Xristjan 16. Dez., 12.36 Uhr

gerade dieses Turnier hat aber gezeigt, dass Ronnie – wenns mal nicht läuft – stabil weiterspielt ohne auszuticken. Er hat nicht im typischen Hurra-Stil gespielt, gerade gegen King und Cope gabs 60er, 70er breaks und dann sichere safeties, da wurde nichts erzwungen, und auch gegen Selby ließ er sich bis zum 5:7 nicht aus der Ruhe bringen… Diese Stabilität ist beinahe unheimlich, finde ich. Aber – Maguire ist momentan der stabilste Spieler auf der Tour… Wird vermutlich/hoffentlich ein enges Finale, evtl. volle Distanz bis nachts um 1 :) oh unsere Nerven!

Xristjan 16. Dez., 17.13 Uhr

wie man sich täuschen kann… und Maguirre tut mir langsam leid.

Heimi 16. Dez., 17.26 Uhr

Ronnie spielt stark – keine Frage, aber ich hab selten jemand so “schwach” spielen sehen, wie Maguire in den ersten 8 Frames! So viele Einsteiger verschossen! Ich geh trotzdem noch davon aus, dass er heut abend noch ein paar Frames gewinnt!

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