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Snookerblog

KO-Runde beginnt

10 Kommentare

Die mühsame Gruppenphase beim Grand Prix ist vorbei, 120 Matches wurden bestritten und die Liste der prominenten ausgeschiedenen ist lang: Stephen Hendry, Ken Doherty, Graeme Dott, Mark Williams, Ian McCulloch, Mark King, Ding Junhui, Mark Selby, Matthew Stevens, Steve Davis, Dominic Dale, Stephen Lee und der Titelverteidiger Neil Robertson, beispielsweise.

Das Turnier ist also unglaublich selektiv, jeder Spieler muss seine beste Leistung abrufen, immer. Wenn man realisiert, dass Stephen Hendry sich nur deshalb nicht qualifiziert hat, weil er zwei Frames zu viel verloren hat, wird klar warum die langjährigen Profis das Format eher nicht mögen.

Sie haben eine lange Regenerationszeit, da hat Rolf Kalb schon recht, um sich von Niederlagen zu erholen. Dabei gilt gerade hier nach einem verlorenen Spiel: Mund abputzen und weitermachen. Die Profis müssen das wieder lernen.

Die Frage ist aber: Ist das Turnierformat auch für die Fans attraktiv? Ich glaube schon, gibt es den Lieblingsspieler doch öfters zu sehen. Gleichzeitig ist der Modus auch unheimlich undurchschaubar. Vor allem, wenn Sessions bis zu drei Stunden überlappen, weil Matches länger dauern, behält kein Fan den Durchblick. Da muss von Seiten der WSA und auch von Seiten der TV-Anstalten noch einiges getan werden, damit auch die Fans, die nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen, die Möglichkeit haben ihre Snookerstars live zu erleben.

Wie habt ihr die Übertragung wahrgenommen? Gefällt euch das Format? Ist es spannend? Übersichtlich? Transparent? Oder langweilig und unnötig?

Kommentare (Abonnieren)

snookerfanberlin 18. Okt., 14.45 Uhr

also ich find die gruppenphase sehr gut- die zeitverschiebungen innerhalb der sessions u.ä. stören mich dabei nicht wirklich.
so hat man als fan ja wirklich die chance, auch mal andere spieler als die “üblichen verdächtigen” zu sehen.

und wenn soviel prominenz so früh und zum teil deutlich scheitert, zeigt dies ja nur nochmal die hohe leistungsdichte auf der maintour.
von mir aus könnten alle turniere exkl. der WM so ablaufen.

Markus Pirchner 18. Okt., 14.56 Uhr

120 Partien sind schon ein ordentlicher Brocken, auch wenn man via TV nur einen kleinen Teil davon serviert bekommt. Mehr wäre wohl schon Overkill. Das wirkliche Manko ist aber, dass spätestens nach den ersten Dutzend Matches der Überblick futsch war. Den aktuellen Stand der einzelnen Spieler halbwegs zeitnah mitzuverfolgen, war schlicht unmöglich. Eurosport Online ist hoffnungslos hinterher gehinkt, worldsnooker.com hat leider ein etwas zähes und nicht besonders aussagekräftiges Flash-Teil mit den aktuellen Spielständen; in Summe ist das aber auch nicht befriedigend. Das könnte man weit freundlicher und informativer machen.

YellowLed 19. Okt., 08.26 Uhr

Ich find’s allein deswegen superinteressant, weil man eher mal Leute am Tisch sieht, die man sonst nicht sieht. Gerald Greene etwa bei diesem Grand Prix. Oder die jungen Chinesen, die da anscheinend nachkommen.

Natürlich ist der Modus kompliziert, aber dafür haben wir ja die Jungs bei Eurosport, die uns alles vorrechnen und erklären – da kann man sich einfach zurücklehnen und gucken ;-)

Heimi 19. Okt., 09.37 Uhr

ich bin totaler fan des gruppenphasenmodus (was ein wort) und hätte auch nichts dagegen, wenn jedes turnier (was aber nicht passieren wird) mit so einem Modus beginnen würde.

zur Unübersichtlichkeit: Für was gibt es denn den Snookerblog ;-)

Olaf 19. Okt., 10.51 Uhr

Ich finde den Gruppenmodus auch nicht schlecht, auch wenn Dott da immer rausfliegt :-(.
Ich finde es gut das die Top 16 dadurch ihre Kräfte auch mit vermeidlich schwächeren Spielern messen müssen. Das es diese “schlechteren” Spieler nicht gibt hat man ja schon letztes Jahr gesehen.

Claudia 19. Okt., 18.03 Uhr

Ja ich finde die Gruppenphase auch gut, da muss man konstant sein um weiter zu kommen.

Toni 20. Okt., 00.04 Uhr

darf die seite noch den Untertitel “die schnellsten Snookernews” beibehalten ? die verdient eher Eurosport.de :)

Eric 20. Okt., 01.14 Uhr

Toni: Ich hab manchmal einfach besseres zu tun als jede Runde einen Artikel zu schreiben. Das ist das Problem mit Webseiten, die nur von einer Person betrieben werden, und das nicht hauptberuflich. (Noch dazu finde ich es witzlos über Spiele zu berichten, die ich nicht gesehen habe – das macht einfach weniger Spaß.)

Toni 20. Okt., 11.41 Uhr

Eric: ich konnte ja nicht ahnen das du der einzigste bist der hier Artikel schreibt. (war ja auch nicht böse gemeint)

Eric 20. Okt., 12.31 Uhr

Toni: Das hab ich auch überhaupt nicht so aufgefasst, keine Sorge. Der Slogan formuliert während Turnieren sowieso mehr Anspruch als Wirklichkeit, weil da größere Webangebote (Eurosport) natürlich mehr Manpower haben.

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