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Hamilton, Ebdon, Stevens und Parrott stehen im Achtelfinale

Gleich vier Entscheidungen wurden gestern, am Sonntag, im Crucible Theatre gefällt. Dreimal konnten sich gesetzte Spieler durchsetzen, einmal der Qualifikant.

Matthew Stevens hatte dabei den kürzesten Arbeitstag, da er Joe Delaney mit 10:2 schlug. Besondere Spitzenleistungen von Stevens waren dabei nicht nötig, Breaks von 60, 69, 53, 55 und 65 Zählern sicherten ihm den Sieg. Delaney konnte Stevens nie gefährden, brachte sich mit einer Reihe an unnötigen Fouls auch noch selbst aus dem Konzept.

Ein Halbfinalist des letzten Jahres musste ebenfalls die Segel streichen. Marco Fu zeigte eine beeindruckend schwache Leistung gegen den “Sheriff of Pottingham”, Anthony Hamilton. Die ersten fünf Frames gingen an Hamilton, der Breaks von 84 und 80 Punkten spielte und dann einen Frame abgeben musste. Fu kann sich trösten ein Century-Break geschossen zu haben. 107 Punkte in Frame 9 verhinderten die 10:3-Niederlage jedoch nicht mehr. Hamilton trifft nun auf Dott-Bezwinger Ian McCulloch.

Peter Ebdon konnte sein Erstrunden-Match gegen Nigel Bond gewinnen. Dabei ließen sich die Beiden die längste Zeit: Weil sie in ihren zwei regulären Sessions nicht fertig wurden mussten sie einen Frame in einer dritten spielen. Doch bereits am Tag zuvor lief spannendes ab: Ebdon gewann die ersten vier Frames der ersten Session bevor Bond los legte und die restlichen fünf Frames gewann, wobei er ein Century von 115 Punkten spielte. Nachdem sich beide dann bis zum 6:6 vorgekämpft hatten nahm Ebdon das Zepter in die Hand und gewann vier von den fünf folgenden Frames und spielte ebenfalls ein Century von 104 Punkten.

Bis zur letzten Sekunde gegen das Ausscheiden gewehrt hat sich der sechsfache Weltmeister Steve Davis gegen John Parrott. Davis lag in diesem hochklassigen Match bereits 6:1 und 9:6 zurück und kämpfte trotzdem für sein Ziel, mit 50 noch in den Top-16 zu sein. Parrott gelangen in den ersten sechs Frames Breaks von 90, 126, 65 und 65 Punkten bevor Davis mit einem eigenen 100er antworten konnte und seinerseits 69er und 70er-Breaks nachlegte. Das wusste wiederum Parrott zu kontern: 79, 80 und 64 lauteten die Breaks in den nächsten drei Frames. Doch auch ein 96er-Break im vorletzten Frame half Davis nichts, den entscheidenden Frame gewann Parrott mit 66:34.

In den anderen Matches sind Barry Hawkins und Fergal O’Brien gleichauf, nach der ersten Session steht es dort 4:4, Fortsetzung heute morgen. Auch Ronnie O’Sullivan, dessen zweite Session am Mittag stattfindet, wird beruhigt geschlafen haben. Gegen Ding Junhui führt er nahezu uneinholbar mit 8:1.

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