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Ali Carter mühsam in Runde 1

Ein kurzes Match konnte Ali Carter wirklich nicht erwarten: Drei Mal stand er Stuart Bingham gegenüber und drei Mal ging es über die volle Distanz. Und jedes Mal gewann Bingham.

Doch Carter schaffte endlich die Wende. Zwar dauerte es wieder bis zum entscheidenden elften Frame in der Wembley Arena, aber dort setzte er sich mit einem tollen Break von 81 Punkten durch.

Dabei spielten Beide auf unheimlich hohem Niveau, doch das Match wurde durch unglückliche Positionen verschleppt. Schlüssel zum Erfolg nach gut dreieinhalb Stunden Netto-Spielzeit war Ali Carters Safetyspiel. Es gelang ihm immer wieder Stuart Bingham unter Druck zu setzen, was diesen langsam zermürbte und unter anderem zu einer Serie aus vier Foul and Miss führte.

Carter trifft nun in der ersten Runde auf Ronnie O’Sullivan.

Auf Steven Hendry muss sich hingegen Matthew Stevens vorbereiten. Im Match gegen Jimmy White musste er lediglich den ersten Frame abgeben, hatte sonst kein Problem mit dem Rekordteilnehmer (zusammen mit Steve Davis) beim Masters.

Im ersten Frame gelang dem sechsfachen Weltmeisterschaftszweiten ein 42er-Break und die kurzzeitige Führung. Auch die Frames zwei und drei entschieden sich knapp – jedoch für Stevens.

Danach spielte Stevens auf einem tollen, überragenden Niveau und spielte ein 70er-Break für Frame vier, ein 105er in Frame fünf. Frame sechs war schwieriger, ein 40-Punkte-Break reichte jedoch. Das letzte Break war mit 59 Punkten ein Fall für das Paul-Hunter-Stipendium und gleichzeitig der Schlusspunkt eines einseitigen Matches.

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