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Snookerblog

Weltmeister können nach Hause fahren

Logo des Grand Prix 2006

Das neue Format hat doch seine Tücken: Von den besten 16 Snookerspielern der Welt sind gerade einmal sechs übrig geblieben, aus den nächsten sechzehn sind immerhin acht Spieler dabei. Die restlichen beiden Plätze in der KO-Runde belegen die Qualifikanten Jamie Cope (Gruppe C/ 2. Platz/ 3 Siege), dem ja gestern ein 147er-Break gelang, sowie Andrew Norman (H/2./4).

In den nächsten Tagen ausruhen können sich hingegen die Weltmeister. Amtsinhaber Graeme Dott (H/5./2) beispielsweise erreichte in seiner Gruppe einen miserablen fünften Platz, verlor gegen Stephen Maguire (H/3./3), Ding Junhui (H/4./2) und Andrew Norman.

Auch seinem Vorgänger Shaun Murphy (B/3./3) ging es ähnlich. Er musste Mark King (B/2./3) aufgrund des besseren Frameverhältnisses den Vortritt lassen.

Und auch die Altmeister konnten sich nicht durchsetzen: Mit Steve Davis (C/4./2) und Stephen Hendry (E/6./1), der durch eine indiskutable Leistung glänzte, schieden dreizehn Weltmeisterschaften auf einen Schlag aus.

Doch es gab auch überzeugende Weltmeister: John Higgins (A/2./4) beispielsweise, der zwar im Endspurt noch von Allen McManus (A/1./4) vom ersten Gruppenplatz verdrängt wurde. Beiden wurde von Issara Kachaiwong (A/3./4) mächtig druck gemacht, am Ende entschied das Verhältnis von gewonnenen zu verlorenen Frames gegen den Qualifikanten aus Thailand.

Und auch Ronnie O’Sullivan (C/1./5) begeisterte mit seinem Spiel die Zuschauer in der Halle in Aberdeen und zuhause an den Fernsehgeräten. Er war zusammen mit Robert Milkins (G/1./5) der einzige Spieler, dem es gelang alle seine Spiele zu gewinnen.

Matthew Stevens (E/1./4) scheint für seinen Freund Paul Hunter zu spielen, jedenfalls hat der Waliser wieder zu seinem Spiel zurück gefunden und konnte sich in seiner Gruppe erfolgreich durchsetzen.

Überraschen konnte Ian McCulloch (F/2./3), der bei den letzten Turnieren nie wirkliche Erfolge vorweisen konnte. Hier setzte er sich in der verkleinerten Gruppe, die ohne Mark Williams auskommen musste, zusammen mit Stephen Lee (F/1./3) durch.

Die KO-Runde bleibt eine spannende Angelegenheit.

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