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McHugh gewinnt den ASL Grand Prix deutlich

v.l.n.r. Der drittplatzierte Simoncsics, Sieger McHugh und der zweite Baghi

Der Sieger des zweiten ASL Grand Prix heißt Richard McHugh, der sich im Finale gegen Ebrahim Baghi ungefährdet mit 5:1 durchsetzen konnte.

Gut angefangen hatte der ehemalige Profi aus Irland, der jetzt ein Irish Pub in Innsbruck betreibt, bereits in der Vorrunde als er unter anderem seinen Widersacher Bernhard Müllner, Gewinner des ersten Grand Prix, bezwang.

In Achtel-, Viertel- und Halbfinale musste McHugh lediglich einen Fame an Hans Nirnberger abgeben. Gegen Georg Schlager (im Achtelfinale) und Turnierdirektor Dieter Simoncsics (im Halbfinale) schaffte er gar „Whitewashs“.

Im Spiel um Platz drei traf Simoncsics dann auf Daniel Potmesil. Beide waren schon in der Gruppenphase aufeinander getroffen und auch diesmal war Simoncsics der glücklichere der beiden Spieler und gewann mit 2:0.

Potmesil hatte zuvor gegen Baghi verloren, der zeitgleich zum Spiel um Platz drei im Finale gegen McHugh stand. Und dort konnte Baghi, der zu den 16 besten Senioren Europas gehört, auch überzeugen, Gewann sogar einen Frame gegen McHugh. Es wäre wahrscheinlich mehr drin gewesen, in den ersten beiden Frames musste der Ire doch schwer kämpfen bevor er sie für sich gewinnen konnte.

Im dritten Frame jedoch zeigte McHugh welche Klasse in ihm steckt und spielte ein Break von 103 Punkten. 125 Punkte wären zwar möglich gewesen, doch eine verschossene Braune in die „braune“ Ecktasche verhinderte dieses. McHugh später: „Ich war so froh wieder ein Century gespielt zu haben, da war die Konzentration einfach weg.“

Auch seinem Gegner, der den vierten Frame gewinnen konnte, bescheinigte McHugh ein gutes Spiel: „Du musst die Breaks einfach spielen. Mir ist das heute gelungen, aber Ebrahim war sehr stark, keine Frage. Überhaupt ist das Niveau hier sehr gut.“

Nach dem 4:1 wollte Baghi bereits Gratulieren, was McHugh jedoch unterband: „There’s one frame left.“ Diesen sechsten und letzten Frame lies sich McHugh nicht mehr nehmen, gewann ihn mit einem 86er-Break.

Nach dem Spiel zeigte der Ire sich erleichtert: „Ich habe hart trainiert und bin froh wieder zu gewinnen. Das war mein erstes Turnier seit zwei Jahren. Um auf diesem Niveau weiterzuspielen brauche ich mindestens zehn, besser fünfzehn, Trainingsstunden in der Woche“.

Breaks:

  • 105, 103, 84, 74, 68, 62, 62 Richard McHugh
  • 81, 68 Hans Nirnberger
  • 59 Alexander Pichler
  • 52 Thomas Auer

(Breaks ab 50 Punkten, bei McHugh ab 60 Punkten)

(Quelle: 15reds, Bild: derStandard.at)

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