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Snookerblog

O’Sullivan begeistert Aberdeen

Logo des Grand Prix 2006

Ronnie O’Sullivan, zweifacher Snookerweltmeister, spielt das Snooker seines Lebens: Unbekümmert, flüssig, effektiv, begeisternd. Sowohl gegen Michael Holt als auch gegen Jamie Cope setzte er sich jeweils mit 3:0 durch – dabei gelangen ihm nicht weniger als drei Breaks über 110 Punkte.

Ebenfalls in bestechender Form ist Titelverteidiger John Higgins: Der Schotte konnte wie O’Sullivan alle drei bisherigen Matches gewinnen und zwar mit einer Framedifferenz von +6 Frames. In Gruppe A ist Issara Kachaiwong ihm allerdings auf den Fersen: Der junge Thailänder, der seine erste Saison auf der Main Tour spielt, hat drei von vier Matches gewonnen und liegt momentan auf Platz 2 der Gruppe.

Mit großen Schritten Richtung KO-Runde geht Ryan Day in Gruppe B – er konnte alle drei Matches mit 3:0 gewinnen und führt in der Gruppe mit Abstand vor Shaun Murphy (2 Siege/ 3 Spiele/+2 Frames).

Gruppe C führt O’Sullivan (3/3/+8) an, mithalten kann da wohl nur noch Michael Holt (2/3/+2).

Den Gruppensieg in der Gruppe D scheinen Ken Doherty und Neil Robertson unter sich auszumachen. Während Doherty noch eine weiße Weste hat, musste Robertsons eine 2:3-Niederlage gegen Nigel Bond einstecken.

Da in Gruppe E erst fünf Spiele gespielt sind lässt sich hier noch kein Favorit herausgreifen. Überrascht hat die Niegerlage Stephen Hendrys gegen Andy Hicks mit 2:3.

In Gruppe F gibt es die ersten Überraschungen: Weder Stephen Lee noch Mark Williams, der allerdings am Handgelenk verletzt ist, sind erfolgreich. Stattdessen gewann Publikumsliebling Ian McCulloch (2/2/+6) seine beiden Matches und auch Qualifikant Robin Hull (2/2/+4) ist nicht weit weg.

NEWS: Mark Williams wird nicht weiterspielen. Die Verletzung am Handgelenk hat sich wohl doch als zu schwer herausgestellt.

Anthony Hamilton zeigt sich diese Saison überfordert. In Gruppe G verlor er alle seine Matches (0/3/-4). Am besten in der Gruppe: David Gray (2/2/+4).

In Gruppe H ist alles eng beisammen, Qualifikant Andrew Norman hat jedoch im Gegensatz zu Ding Junhui noch eine weiße Weste. Grame Dott (2/3/+1) belegt zurzeit den zweiten Platz hinter Norman. Dieser konnte jetzt auch sein drittes Match gegen Stephen Maguire gewinnen.

Dott, der amtierende Weltmeister, übte Kritik am Round-Robin-System: „Es ist abscheulich: Wenn ich es unter die letzten 16 schaffe, wird es sich wie ein Best of 33 anfühlen.“

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