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Snookerblog

Keine Chance für Graubärte

16 Kommentare

Für die Helden von gestern, die sich hartnäckig weigern, dass Queue an den Nagel zu hängen, stand die Qualifikation zum Grand Prix unter keinem guten Stern.

James Wattana scheiterte gleich in der ersten Runde der noch laufenden Qualifikation mit 1-5 an Tourneuling Stephen Rowlings. In Runde 2 musste Jimmy White ein 2-5 gegen Matt Selt hinnehmen, der noch am Vortag unter den Folgen einer Mandelentzündung leidend ein 0-4 gegen Jordan Brown noch in ein 5-4 umgebogen hatte.

Tony Drago erwischte es in Runde 3, nachdem er sich am Vortag noch zum Geburtstag selbst ein 5-3 über Andy Hicks geschenkt hatte — eine Runde später war für ihn jedoch Mike Dunn zu stark, der „Tornado“ aus Malta unterlag mit 2-5. Für Alan McManus war in der dritten Runde die Qualifikation schon wieder beendet — 4-5 gegen Rod Lawler. Auch John Parrott musste sich in Runde 3 Ian McCulloch mit 4-5 geschlagen geben.

Heute morgen schließlich erwischte es Steve Davis. Dem „Nugget“ blieb gegen Mark Davis nicht einmal die Schmach eines Whitewashes erspart. (Das Schicksal teilte er übrigens mit Graeme Dott, den Jamie Burnett vom Tisch wischte — aber Dott kann man kaum als Graubart zählen.)

Als einziger der „alten Garde“ konnte sich bislang Nigel Bond (5-3 über Peter Lines) einen Platz in der Endrunde des Grand Prix sichern. In der Session am heutigen Nachmittag kommt es zudem zu einem „internen Duell“, wenn Dave Harold und Ken Doherty aufeinander treffen.

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RonnieRulez 24. Sep., 23.06 Uhr

Ob Bart oder nicht – Hauptsache Dott ist raus.

Xristjan 25. Sep., 12.27 Uhr

Trotzdem spielen Drago, J. White und besonders Doherty mit aufsteigender Form. Allein Steve Davis scheint deutlich ins Rutschen zu kommen.

Xristjan 25. Sep., 12.28 Uhr

P.S. schön ist auch, dass der Nervtöter Holt wieder mal nach 4:1 Führung 4:5 gegen Pinches verloren hat :-D

Matthias Mees 25. Sep., 14.07 Uhr

Ja, Doherty hat ja auch ziemlich deutlich gegen Dave Harold die Endrunde erreicht und klettert im Very Provisional Ranking schon wieder munter in Richtung Top 32. Überhaupt — 9 Spieler von außerhalb der Top 32 (Official Ranking) sind qualifiziert, das ist schon auffallend.

Claudia 25. Sep., 18.47 Uhr

naja, die „jungen“ überzeigen ja auch nicht gerade…
Trump zB hat jetzt schon zwei Erstrunden niederlagen…!

Ferdinand 25. Sep., 21.58 Uhr

Wie läuft die Auslosung ab? Es fällt auf, daß bis auf wenige Ausnahmen Paarungen zustande gekommen sind, wo man schon den Eindruck hat, ein sogenannter „Starker“ gegen einen sogenannten „Schwächeren“ (zumindest auf den ersten Blick) trifft …?

Editha 26. Sep., 10.05 Uhr

Xristja was hast Du gegen Holt??
Ich finde das schon richtig feindseelig wenn ich Komentare lese hauptsache Dott ist raus.

Decider 26. Sep., 10.32 Uhr

@Editha
Ronnie Rulez ist doch für seine „direkte“ Art bekannt :-)
Und bezüglich Michael Holt kann ich Xristjan nur zustimmen. Holt am Tisch zu sehen ist für mich eine Qual. Er verbreitet so eine Hektik, dass ich vorm Fernseher nicht still sitzen kann.

Eric Eggert 26. Sep., 15.10 Uhr

Ferdinand: In der ersten Runde wurde immer ein Qualifikant gegen einen Top-16-Spieler gelost.

Xristjan 26. Sep., 16.46 Uhr

@Holt – erstens ein Extrembeispiel an Gesichtsentgleisungen, zweitens ein Angeber sondergleichen – letztes Jahr sagte er in Bahrain voraus, endgültig in die Top 16 vorzustoßen, und schied prompt gegen den auf dem Papier leichteren Gegner Milkins nach 4: 0 noch 4:5 aus.

Editha 27. Sep., 12.00 Uhr

Tja so ist Holt ebend aber ich finde das macht es aus warum ich ihn mag.Auch wenn er sich mit seiner Art und Weise selber ein Bein stellt und nicht vorwärts kommt.Er hat mehr potential.

Matthias Mees 27. Sep., 12.13 Uhr

Der eine mag den anderen, der andere aber nicht den einen. So ist das, im Leben wie am Snookertisch. Wenn Ronnie O’Sullivan und Stephen Hendry beste Kumpels gewesen wären, wenn O’Sullivan und Mark Williams nicht ein Problem miteinander hätten, wenn es Chalkgate nie gegeben hätte — dann wäre dieser Sport, da kann der Sportkamerad Kalb noch so oft vom „Gentlemensport“ sprechen, einen Hauch langweiliger.

marek 28. Sep., 17.31 Uhr

@Matthias

Magst du mich aufklären, welches Problem O Sullivan und M. Williams miteinander haben? Mag beide sehr gerne.

Matthias Mees 29. Sep., 01.00 Uhr

Ich weiß gar nicht genau, ob das noch akut ist, aber ROS erwähnt in seiner Autobiografie, dass Williams ihn gelegentlich einfach ignoriere, dann wieder freundlich sei, obwohl beide als Junioren relativ viel miteinander zu tun hatten.

Editha 29. Sep., 10.25 Uhr

Ja sicher wäre der Sport um einiges langweiliger wenn Ronnie mit
seinen „Ausrutschern“ für aufregung sorgen würde.
Wäre es wirklich langweiliger wenn es Ronnie nicht geben würde??

Heimi 29. Sep., 18.19 Uhr

Ich finde schon. Sport lebt vom Emotionen, Gefühlsausbrüchen, Tragödien oder auch Höchstleistungen. Und ein Ronnie O’Sullivan vereint diese Dinge in hohem Maße auch sich.

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