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4 Matches mit 2 Chinesen in Shanghai

Erstmals stehen bei einem Weltranglistenturnier 2 Chinesen im Viertelfinale. ding Junhui zeigte sich mit guten Leistungen gegen Stephen Lee und Stuart Bingham (jeweils 5:2) wieder rehabilitiert und zeigte die besten Leistungen seit langem, inklusive 2 Century-Breaks (132 und 101 Punkte).

Sein Gegner ist Ronnie O’Sullivan. Der Engländer zeigte sich im Achtelfinale gegen Marco Fu unzufrieden mit seinem Spiel, gewann aber dennoch ungefährdet mit 5:2. Fu konnte seine zahlreichen Chancen nicht nutzen. Ob O’Sullivan mit dieser Leistung Ding schlagen kann ist ungewiss, es dürfte uns ein spannendes Match erwarten, zumal O’Sullivan der Angstgegner Dings ist. Der hat aber heute alle Chancen sein Trauma aus dem Masters-Finale Anfang 2007 zu überwinden.

Im Halbfinale trifft der Sieger dieses Matches entweder auf Ryan Day oder auf Weltmeister John Higgins. Day setzte sich im rein-walisischen Duell gegen Matthew Stevens klar mit 5:1 durch. Higgins schlug Mark Williams mit dem gleichen Ergebnis. Williams war trotz eines gebrochenen rechten Handgelenk (er ist Linkshänder) angetreten und hatte in der Runde der Letzten 32 Joe Swail mit 5:3 geschlagen, wodurch er seine Position in der Weltrangliste stabilisieren konnte.

In der anderen Tabellenhälfte hat sich Titelverteidiger Ricky Walden für das Viertelfinale qualifiziert. Dazu schlug er in der 1. Runde Mark King und in der 2. Runde Stephen Hendry jeweils mit 5:1. Hendry hatte zuvor gegen Marcus Campbell ein 0:4 aufholen müssen. Walden trifft nun auf den 2. Chinesen im Bunde, Liang Wenbo. Er gewann seine beiden Matches gegen Peter Ebdon (5:1) und Ali Carter (5:0) ungefährdet und ist sicher einer der heißesten Titelanwärter.

In bestechender Form zeigte sich auch Ken Doherty, der nicht nur das zweite Challenge-Turnier im Super6-Format gewann, sondern auch in Shanghai gute Leistungen zeigte. Mit zwei 5:4-Siegengegen Neil Robertson und Barry Hawkins macht er große Schritte in Richtung Top-32 der Welt. Sein Gegner Shaun Murphy kann auf ungefährdete Siege gegen Michael Holt (5:1) und Jamie Cope (5:0) zurück schauen. Zudem zeigt er wieder konstante Leistungen und mit 133 Punkten auch das bisher höchste Break.

Sollte die Serie der Überraschungssieger beim Shanghai Masters nicht reißen ist Liang Wenbo wohl der designierte Sieger, doch die etablierteren Spieler werden etwas dagegen haben.

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