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Das Masters 2010 hat begonnen

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Die ersten vier Partien beim Masters wurden am Sonntag gespielt. Unverkennbar bereits jetzt die Handschrift von Barry Hearn, dem neuen Chef des Profizirkus. Wie man auf dem YouTube-Clip erkennt kommen beim wichtigsten Einladungsturnier die Spieler mit einer Eintrittsmusik an den Tisch, was für ein wenig mehr Emotionalität sorgen soll.

Logo des Pokerstars.com Masters Im ersten Match überrollte Mark Selby einen überforderten Ding Junhui mit 6:1, Peter Ebdon steigerte gegen Marco Fu seine Leistung so, dass er noch 6:2 gewann. Er hatte bereits mit 2 Frames hinten gelegen. Jimmy Whites Nominierung aus dem Dschungelcamp hingegen hat sich nicht gelohnt. Von Anfang an musste der 6-fache WM-Finalist einem Rückstand hinterherlaufen und verlor so gegen Mark King mit 2:6.

Im ersten Match am Montag konnte sich Mark Williams gegen den Gewinner der Qualifikation, Rory McLeod, ebenfalls mit 6:2 durchsetzen.

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O’Sullivan mit ungewöhnlichem Queue beim Masters (Update)

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Ronnie O’Sullivan wird bei seiner Titelverteidigung beim Masters wieder für einen Hingucker sorgen: Sein Sponsor „Premier Inn“ stellt ihm neben der lila-farbenen Weste auch ein Queue gleicher Farbe zu Verfügung. O’Sullivan hatte im letzten Jahr das Masters mit einem komplett neuen Queue gewonnen.

O’Sullivan hat das Queue in der Vorbereitung zum Masters bereits benutzt, das unkonventionelle Equipment scheint ihn nicht zu stören, so sagte er gegenüber „Sporting Life“:

„Letztes Jahr habe ich ein neues Queue für das Masters benutzt. Ich hatte es gerade einmal zwei Stunden und habe es geschafft das Turnier zu gewinnen, aber ich habe das Queue nicht wirklich gemocht, wenn ich ehrlich bin.“

„Ich glaube nicht mehr an die Philosophie, dass alles vom Queue abhängig ist. Wenn man sich seine Form von der Ausstattung diktieren lässt, dann wird man davon abhängig und das ist eine Schwäche.“

Auch zu Barry Hearn äußerte sich O’Sullivan wieder:

„Es gibt viel weniger rot-weißes Absperrband, jetzt wo Barry mit dabei ist, das wird uns die Möglichkeiten geben ein wenig flexibler zu sein und den Leuten mehr Platz zum Arbeiten geben.“

„Ich habe mir die Organisation beim Dart angeschaut, und das hat mir sehr gefallen, ich denke davon wird einiges zu uns kommen. Manchmal kann man aus etwas langweiligem etwas spannendes machen, indem man ein bisschen Flair versprüht. Man kann einfach leidenschaftlicher sein, bei dem was man tut.“

„Barry ist dafür offen, dass die Leute mit dem Publikum interagieren. Das heißt nicht verrückt zu spielen sondern seine Emotionen zu zeigen. Vielleicht sollte es weniger wichtig werden wie das Resultat aussieht und wie man es erreicht, sondern mehr wie man sich ausdrückt.“

Update, 7. Januar, 9:32 Uhr: Wie O’Sullivan Dave Hendon verriet wird er wohl doch nicht mit diesem Queue antreten.

Masters: Wildcard an Jimmy White?

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Die Anzeichen verdichten sich, dass die frei zu vergebende Wildcard zur Teilnahme am Masters 2010 wohl an Jimmy White gehen wird.

Dieses kann getrost als faustdicke Überraschung angesehen werden — Experten hatten aufgrund der Ergebnisse und Platzierung im Provisional Ranking einhellig Liang Wenbo als Favoriten auf diese Wildcard ausgemacht. Liang selbst war sich seiner Sache anscheinend so sicher, dass er zum Qualifikationsturnier um die zweite Wildcard gar nicht erst antrat.

Publikumsliebling White, der im Wildcardmatch auf Mark King trifft, galt aufgrund seiner Beliebtheit in den vergangenen Jahren stets als “dunkler Reiter” im Rennen um die freie Wildcard. Bereits bei seiner letzten Teilnahme 2007 erreichte er das Turnier nur per Wildcard, 2006 konnte er sich zuletzt sportlich qualifizieren.

Die Vergabe ist angesichts Whites aktueller Position im Provisional Ranking (Nr. 62) sportlich diskussionswürdig. Ungeachtet seiner enormen Popularität (speziell in London) dürfte seine Teilnahme an der britischen Ausgabe der Show “Ich bin ein Star, holt mich hier raus” eine Rolle gespielt haben — eventuell verspricht man sich davon neue Zuschauergruppen, speziell beim TV-Publikum.

Rory McLeod fährt zum Masters

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Der jamaikastämmige Rory McLeod hat die Qualifikation zum Masters gewonnen und damit seinen ersten Profititel gewonnen. Im Finale gegen Andrew Higginsson verlor er nur den ersten Frame. Im Halbfinale schlug er bereits mit 5:1 Ben Woollaston, Higginsson hatte sich gegen Anthony Hamilton mit 5:3 durchgesetzt.

Auf dem Weg ins finale schlug McLeod zudem auch David Gray und Ricky Walden (je 5:2). Jimmy White schlug in der ersten Runde Ian McCulloch mit 4:3, musste sich aber in der zweiten Runde mit 4:5 David Gray geschlagen geben. Ken Doherty kahm nach einem 2:4 gegen Michael White nicht über die erste Runde hinaus.

Alle Ergebnisse der Qualifikation.

Masters-Auslosung: Robertson fordert „The Rocket“

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Die Begegnungen beim Masters 2010 sind ausgelost. Von „Krachern“ zu sprechen wäre hier falsch, bleiben doch bei diesem Einladungsturnier die Top 16 sowie zwei Wildcard-Spieler unter sich. Potentielle Top-Begegnung der ersten Runde dürfte dennoch die Partie zwischen Grand-Prix-Sieger Neil Robertson und Ronnie O’Sullivan sein.

Weltmeister John Higgins trifft auf Mark Allen, Grand-Prix-Finalist Ding Junhui auf Mark Selby und in einem ebenfalls potentiell spannenden Match werden Shaun Murphy und Stephen Hendry aufeinander treffen. Die beiden Wildcard-Spieler treffen traditionell zunächst auf die Plätze 15 und 16 der offiziellen Rangliste, in diesem Fall also auf Mark Williams und Mark King.

Eine der Wildcards wird an den Sieger des Qualifikationsturnieres vergeben, die andere üblicherweise an einen Spieler, der in letzter Zeit für Aufsehen erregt hat. Die logische Wahl für die zweite Wildcard wäre in diesem Jahr wohl Liang Wenbo, auch wenn die WSA in letzter Zeit nur bedingt mit einem guten Händchen bei der Vergabe von Wildcards geglänzt hat. Liang fehlt im Teilnehmerfeld des Qualifikationsturnieres jedenfalls…

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