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Snookerblog

Alex Higgins verstorben

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Der zweifache Weltmeister Alex “Hurricane” Higgins ist am Samstag in Belfast an den Folgen seiner Krebserkrankung gestorben.

Der Nordire Higgins, als Profi vor allem für schnelles, spektakuläres Snooker aus dem Bauch heraus bekannt, verlor damit nach 10 Jahren den Kampf gegen den Kehlkopfkrebs.

Reaktionen

Ronnie O’Sullivan:

“Alex Higgins war für mich einer derjenigen, die mich inspiriert haben, Snooker zu spielen. Er war eine echte Legende und sollte für immer als der beste Snookerspieler aller Zeiten in Erinnerung bleiben.”

Barry Hearn:

“Er war der Hauptgrund für die Popularität Snookers in den Anfangstagen. Er war mitunter ein kontroverser Typ, aber er hat das Spiel immer mit dem richtigen Geist betrieben. Wir werden ihn vermissen — er war der wahre Champion des Volkes.”

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Higgins’ Fall vor unabhängigem Tribunal

Die Affäre um John Higgins wird nun von einem unabhängigen Tribunal untersucht, wie die WPBSA mitteilte. „Sport Resolutions UK“ befasst sich unabhängig mit solchen Fällen in verschiedenen Sportarten und wird in der WPBSA-Satzung ausdrücklich als mögliche Instanz erwähnt. Die WPBSA hält die Untersuchungen ihrer Disziplinarkommission damit für abgeschlossen. Etwa einen Monat soll es dauern, bis die Ergebnisse feststehen, das wäre immer noch rechtzeitig für das Shanghai Masters, welches als erstes großes Ranglistenturnier eine wichtige Bedeutung hätte.

Bis dahin ist Higgins allerdings weiter gesperrt, auch die Premier League Snooker hat ihn nicht als Spieler auserkoren. Er verpasst zudem die ersten Events der neuen Players Tour Championship.

Mehr Infos zum Thema bei Rolf Kalb.

Maguire und Burnett festgenommen

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Stephen Maguire und Jamie Burnett sind nach Angaben von Dave Hendon und der BBC verhaftet worden und werden zu ihrem umstrittenen Match bei der UK Championship verhört. Dort kam es zu Wett-Unregelmäßigkeiten. Burnett verschoss beim Stand von 3:8 die letzte schwarze, wodurch Maguire mit 9:3 gewann. Darauf hatten viele gewettet.

Beide wurden mittlerweile freigelassen. Sie hätten sich kooperativ gezeigt, die Teilnahme an einem Wettbetrug aber abgestritten, so die Polizei. Strafen wurden keine Verhängt.

Statement von Peter Ebdon

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Peter Ebdon, Weltmeister von 2002, hat heute ein Statement veröffentlicht aus dem hervorgeht, dass er sich von seiner Frau Deborah nach 16 Ehejahren getrennt hat:

„Deborah und ich haben uns getrennt. Es ist eine gütliche Trennung in gegenseitiger Übereinkunft.“

„Ich bitte nun jeden darum meine Privatsphäre und die meiner restlichen Familie zu respektieren. Ich werde mich dazu nicht weiter äußern.“

O’Sullivan: „Kann nicht mit Hendry gleichziehen“

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In einem Interview mit Ronnie O’Sullivan, das BBC morgen ausstrahlt, sagt O’Sullivan auf die Frage ob er mit Hendry gleichziehen kann: „Ich kann keine sieben oder acht Weltmeisterschaften gewinnen, mir fehlt einfach der drive. Ich habe nicht die Leidenschaft, die es braucht um ein (Michael) Schumacher, ein Hendry zu sein – Ich bin kein Sklave des Sports.“

„Ich glaube nicht einmal daran, dass ich in 5 Jahren noch spielen werde, geschweige denn 5 Titel gewinne.“, fügte der 33jährige hinzu.

Linke Hand als Geliebte

In einem weiteren veröffentlichten Teil des Interviews redet O’Sullivan davon, wie er sein Spiel mit der linken Hand verbesserte: „Ich war damals 17, und spielte mit rechts nicht so gut, wie ich das von mir erwartet habe und da habe ich beschlossen die linke Hand zu trainieren. Viele Männer haben eine Frau und eine Geliebte und mir hilft die linke Hand durch schlimme Zeiten, wenn ich mich nicht wohl fühle. Ich kann ja nicht so tun, als ob sie nicht da wäre und sie verstoßen.“

Auch zu seiner Aufgabe gegen Stephen Hendry Ende 2005 äußerte O’Sullivan sich: „Ich wollte damals einfach nur raus hier. Nach der Aufgabe habe ich mich besser gefühlt. Ich wusste, dass ich das gleiche Gefühl in jeder weiteren Runde gehabt hätte und das wollte ich nicht. Das hätte mir auch im WM-Finale passieren können, der Ort spielte keine Rolle.“

„Ich habe mir dann einen Überblick verschafft – und das ist schon seltsam, wenn du das machst, wenn du vorher so eine Leidenschaft für etwas hattest. Manchmal fühle ich mich wieder so, aber ich kann nicht aufgeben, weil sie mir eine kräftige Strafe aufbrummen – deshalb werde ich, wenn es absehbar ist, dass ich mich so fühle, auch Turniere absagen.“

Die Vorabveröffentlichung des Interviews inklusive zwei kurzer Videos.

Keinen Penny für Small

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Auszug aus der Edinburgh Evening Times

Chris Small, ehemalige Nummer 12 der Welt und der Gewinner des LG Cup 2002, wird kein Geld vom WSA-Fond für notleidende Spieler bekommen. Das berichtete die Edinburgh Evening News gestern.

Small musste dem Sport den Rücken kehren, nachdem bei ihm eine Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) diagnostiziert wurde. Er lebt seitdem von staatlicher Unterstützung.

Small rang 3 Jahre um eine Einigung mit dem Fond, als die Forderung nach einem ärztlichen Attest die Emotionen überschäumen lies: „Das Geld ist knapp und ich kann mir nicht leisten es zu verschwenden!“ Bereits vorher wurde Small immer wieder vertröstet.

Small: „Das geht jetzt seit Ewigkeiten so, und ich musste eins nach dem anderen für sie beschaffen. Wenn sie keinem ehemaligen Spieler helfen wollen, worum geht es bei diesem Fond eigentlich? Es heißt ganz klar, dass Spieler, die mit einer Krankheit oder finanziell Probleme hatten, geholfen wird.“

Laut Small hat der Fond sieben oder acht Spieler in letzter Zeit Geld gezahlt, „aber ich weiß nicht wer das sein könnte, schließlich musste keiner wegen seiner Gesundheit den Sport aufgeben.“

Jimmy White: „Das ist ein teuflisches Spiel! Der Mann verfolgte eine Snooker-Karriere und jetzt fallen sie ihm in den Rücken. Das ist so eine Schande.“

Auch Graeme Dott und John Parrott kritisierten das Verhalten der WSA und Snooker-Scene-Herausgeber und BBC-Kommentator Clive Everton sagte: „Wozu gibt es diesen Fond dann? Es passiert nicht oft, dass die Spieler ihre Meinung offen kundtun, weil sie angst vor der WSA haben.“

„In diesem Fall jedoch gibt es niemanden, der nicht auf Smalls Seite steht, denke ich, deshalb stellen sie sich alle hinter ihn.“

Die WSA war zu keiner Stellungnahme bereit, da die individuellen Anträge geheim seien und man darüber nicht rede.

Besonders brisant in diesem Zusammenhang sind die Gerüchte, dass Snooker-Rüpel Alex Higgins Geld von diesem Fond bekommen hatte um seinen Alkoholismus zu bekämpfen.

Rippenbruch bei Maguire?

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Stephen Maguire hatte sich vor dem World-Series-Event in Berlin eine Rippe beschädigt. Beim Badminton fiel er mit seiner Rippe auf seine Hand, wodurch die Vorbereitung auf die Northern Ireland Trophy empfindlich gestört sein dürfte.

Letztes Jahr hatte er dort im Finale Fergal O’Brian mit 9:5 geschlagen. „Es gibt Stöße, für die ich mich gar nicht richtig hinstellen kann“, sagte Maguire, der bei der WSS große Schmerzen bei einigen Stößen hatte.

Nun wartet Maguire auf die Röntgen-Ergebnisse und hofft bis zur Northern Ireland Trophy wieder voll einsatzfähig zu sein. Diese findet in der letzten Augustwoche statt.

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